Ulis leckere Gerresheimer Trüffel WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Forum: Aktien User: Support

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15. Oktober 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 5.099
n
neu1234, 25. Jul 23:04 Uhr
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Ich sehe die nächste große Herausforderung im FCF. Durch Centor werden rund 40 Mio wegfallen. GXI hat 2025 4,4% auf die Finanzverschuldung im Schnitt gezahlt. Das wird nicht so bleiben. Durch das neue Rating wird GXI im Single B- Bereich landen. Die Midswaps haben eine 3 davor stehen. Die Zinslast wird enorm, da aus einer 4,4 vermutlich eine 6,x wenn nicht noch höher wird. D.h. gleicher Zinsaufwand bei -40 Mio FCF.
n
neu1234, 25. Jul 22:56 Uhr
0
Ich hatte gestern ein Gespräch mit einem Analysten der GXI seit über 10 Jahren analysiert. Er hat mir in allen Berechnungen/Erwartungen zugestimmt. Ich habe ihn gefragt ob er davon ausgeht das GXI in 5 Jahren noch lebt und das hat er bejaht. Der Kaufpreis ist fix und wird ein zweistelliges Multiple haben. Kaufpreis wird schlechter, wenn die in den nächsten 14 Tagen nicht unterschreiben, ich gehe aber davon aus, dass MS harte Deadlines kommuniziert. Der Leverage wird eher bei 4 liegen als bei 2,5-3. Entscheidend ist das Ebitda in den nächsten Monaten… da war er optimistisch, dass das wieder besser wird. Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass ich mehr im Thema war. Interessant fande ich, dass er auf das Kursziel ein Abschlag berechnet hat, da sein Research überwiegend an Privatkunden gerichtet ist. Bitte seht mir nach, dass ich keine Bank bzw Namen nenne.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 25. Jul 22:14 Uhr
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Die korrigierte GB-Fassung hat tatsächlich das gesamte Prozedere nochmals durchlaufen müssen: 23.07. Neue Vollständigkeitserklärung Vorstand 23.07. Neue Absegnung durch Prüfungsausschuss AR 23.07. Neuer Bestätigungsvermerk KPMG 23.07. Neue Absegnung durch gesamten AR Somit konnte am 24.07. die HV-Agenda gerade noch so pünktlich raus. Q1-Zahlen bis dahin natürlich auf Eis gelegt und natürlich konnte ein Signing der Tochter Centor bis dahin auch nicht erfolgen, denn sowohl Käufer als auch Verkäufer sind bis dahin die Hände gebunden. Banken zur Finanzierung und Anwälte beim Due-Diligence im Hintergrund können nicht ihren Segen geben, ohne dass die übergeordnete Konzerngesellschaft kein ordnungsgemäßes Testat vorweisen kann. Dieser Hemmschuh ist nun weg. GXI lässt auch wirklich kein Fettnäpfchen aus. Getreu dem Motto: Was schief gehen kann, geht auch schief. So blöd und nervig dies auch ist, es ist aber auch eine Erklärung, wieso es die letzten Wochen keinerlei News zu Q1 oder Centor geben konnte und weshalb sich das nun in Kürze schlagartig ändern könnte. Der Centor-Verkaufsprozess ist in einem sehr weit fortgeschrittenen Stadium und lag aus diesem Grund (GB-Korrektur) etwas auf Eis. So rede ich mir das Schlamassel schön, weiß aber, dass man den Brüdern aus Düsseldorf mit Skepsis begegnen muss.
i
investi82, 25. Jul 19:58 Uhr
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Seit einem Dreivierteljahr nimmt GXI nicht mehr an Investorenkonferenzen teil. Ab September ändert sich das schlagartig. Ein Indiz, dass bis dahin der Centor-Verkauf (Signing) durch ist und man dann wieder sprechfähig ist? Mit dem Testat kann es nicht zusammen hängen, sonst könnte man auch jetzt schon Roadshow Termine wahrnehmen. Denn irgendwo ist immer eine Investorenkonferenz. Schon auffällig, dass bewusst ab September der Hebel umgelegt wird und man mit sehr vielen Terminen in die Offensive geht..

Ich denke mittlerweile auch, dass sich das Zeitfenster für die Shorts zunehmend schließt. Dass Q1 erst im Juli/August kommt, könnte sogar ganz gut ins Bild passen. Die Zahlen dürften eher kein Feuerwerk werden. Umso angenehmer wäre es, wenn man sie mit einer werthaltigen Centor-Meldung flankieren könnte. Denn an Centor hängt letztlich ein großer Teil der gesamten Entschuldungsstory. Deshalb sehe ich auch die jüngste Erhöhung von D. E. Shaw relativ entspannt, solange die anderen Shorts nicht ebenfalls wieder hochfahren. Algos können auf den heftigen kurzfristigen Abwärtstrend reagiert haben, vielleicht war es auch eine Wette auf weitere Verzögerungen rund um HV/Abschluss. Und natürlich bleibt das Risiko bestehen, solange Centor nicht unterschrieben ist. Man kann darauf wetten, dass der Verkauf scheitert oder der Preis enttäuscht, auch das gehört zur Wahrheit. Aber „sehr weit fortgeschritten“ klingt für mich nicht mehr danach, dass man noch überlegt, ob überhaupt jemand Centor kaufen möchte. Meine Interpretation ist eher, Die ernsthaften Käufer stehen fest, Due Diligence und Verhandlungen sind weit fortgeschritten und am Ende geht es um Konditionen und darum, wer das beste Gesamtpaket auf den Tisch legt. Deshalb halte ich eine Meldung innerhalb der nächsten 14 Tage inzwischen für durchaus realistisch. Spätestens mit Blick auf die auffällig intensive Rückkehr zu Investorenkonferenzen ab September wird das Fenster immer enger. Wenn Centor zu einem vernünftigen Preis verkauft wird, fällt aus meiner Sicht einer der größten Belastungsfaktoren der gesamten Gerresheimer-Story weg. Dann haben wir hoffentlich zum ersten Mal seit langer Zeit tatsächlich einen Grund anzustoßen. 🥂
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 25. Jul 19:44 Uhr
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Auf der Webseite im Roadshow Kalender steht kein einziger Termin. https://www.gerresheimer.com/investoren/investoren-und-analysten/roadshow-kalender Ich habe mir die Termine aus der ppt-Präsentation gezogen. https://www.gerresheimer.com/investoren/investoren-und-analysten/publikationen/praesentationen Schnarchkappen. Aber was man von einer IR erwarten, die als Abbinder ganz unten unter jeder EQS-Meldung noch die veraltete Straße angeben. Man ist ja vor einem Jahr in die Peter-Müller-Straße 3 umgezogen. Gerresheimer AG Klaus-Bungert-Straße 4 40468 Düsseldorf https://www.eqs-news.com/de/news/hv-bekanntmachungen/gerresheimer-ag-bekanntmachung-der-einberufung-zur-hauptversammlung-am-01-09-2026-in-duesseldorf-mit-dem-ziel-der-europaweiten-verbreitung-gemaess-c2a7121-aktg/0f83e55e-af63-4d47-b097-b7db2f9679d2_de 3 Mann in der IR reichen wohl nicht aus 🫣
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 25. Jul 19:36 Uhr
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Seit einem Dreivierteljahr nimmt GXI nicht mehr an Investorenkonferenzen teil. Ab September ändert sich das schlagartig. Ein Indiz, dass bis dahin der Centor-Verkauf (Signing) durch ist und man dann wieder sprechfähig ist? Mit dem Testat kann es nicht zusammen hängen, sonst könnte man auch jetzt schon Roadshow Termine wahrnehmen. Denn irgendwo ist immer eine Investorenkonferenz. Schon auffällig, dass bewusst ab September der Hebel umgelegt wird und man mit sehr vielen Terminen in die Offensive geht..
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 25. Jul 19:34 Uhr
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Investor Conferences 2026 Kepler Cheuvreux Autumn Conference 2026 September 09, Paris Goldman Sachs 23rd Annual European Medtech and Healthcare Services Conference September 10, London Berenberg and Goldman Sachs 12th German Corporate Conference GCC September 22, München Baader Bank 14th Baader Investment Conference BIC September 23, München Berenberg Madrid Seminar October 01, Madrid
i
investi82, 25. Jul 18:22 Uhr
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Wenn es stimmt, dass Silgan 41 Euro pro Aktie für GXI geboten haben soll, macht das einen EV von 1,4+1,9, also 3,3 Mrd. Euro. Bei 390 Mio. Euro EBITDA entspräche dies einem Multiple von rund 8,5x. Wenn man nun bedenkt, dass MG vermutlich Multiple 5x zugestanden wird, normaler Pharma 8x, müsste dann der hochmargigen Centor ein Multiple von 12x zugestanden werden, wenn man dies gewichtet auf den Umsatz und das EBITDA umlegt und insgesamt dann für GXI auf rund 8,5x kommt. Bei 70 Mio Euro EBITDA und Multiple 12x wären dies 840 Mio. Euro für Centor, also exakt dem Preis, den Silgan in 2024 für Weener bezahlt hat.

Klingt plausibel. Ich glaube, viele betrachten beim Centor-Verkauf nur den Druck auf Gerresheimer. Dabei hat möglicherweise auch Silgan Druck im Nacken. Wenn die kolportierten 41 € für ganz Gerresheimer stimmen, wollte Silgan GXI offensichtlich haben. Jetzt bekommen sie mit Centor möglicherweise genau das attraktivste Stück einzeln auf den Tisch. Marktführer in einer Pharma-Nische, rund 200 Mio. € Umsatz, ca. 70 Mio. € EBITDA und satte 35 % Marge. Und Silgan weiß auch, dass man bei so einem Asset nicht anfangen kann wegen der Gerresheimer-Verschuldung auf Schnäppchenjagd zu gehen. Wenn mehrere ernsthafte Interessenten im Prozess sind und Silgan Centor strategisch wirklich haben will, müssen sie einen Preis aufrufen, bei dem die Konkurrenz nicht einfach darübergeht. 12x EBITDA wären rund 840 Mio. €. Für mich mittlerweile keine bullische Fantasiezahl, sondern eine durchaus nachvollziehbare Größenordnung. Bei echtem Bieterwettbewerb würde mich auch ein höherer Preis nicht überraschen. Gerresheimer muss verkaufen. Aber Silgan will möglicherweise genauso dringend kaufen. Und wenn zwei Seiten Druck haben, gewinnt nicht automatisch der Käufer beim Preis. Dann gewinnt derjenige, der das höchste Gebot auf den Tisch legt. 😉
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 25. Jul 17:18 Uhr
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2017 West Rock 900 Mio. Euro 2020 Albéa 800 Mio. Euro 2024 Weener 840 Mio. Euro 2026 Centor 840 Mio. Euro Würde doch passen 😉
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 25. Jul 17:11 Uhr
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Wenn es stimmt, dass Silgan 41 Euro pro Aktie für GXI geboten haben soll, macht das einen EV von 1,4+1,9, also 3,3 Mrd. Euro. Bei 390 Mio. Euro EBITDA entspräche dies einem Multiple von rund 8,5x. Wenn man nun bedenkt, dass MG vermutlich Multiple 5x zugestanden wird, normaler Pharma 8x, müsste dann der hochmargigen Centor ein Multiple von 12x zugestanden werden, wenn man dies gewichtet auf den Umsatz und das EBITDA umlegt und insgesamt dann für GXI auf rund 8,5x kommt. Bei 70 Mio Euro EBITDA und Multiple 12x wären dies 840 Mio. Euro für Centor, also exakt dem Preis, den Silgan in 2024 für Weener bezahlt hat.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 25. Jul 17:04 Uhr
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Jetzt natürlich die Gretchenfrage, was ist oder wäre Silgan bereit, für Centor zu zahlen, den Marktführer in einem Pharma-Nischenmarkt bei rund 200 Mio. Euro Umsatz und 70 Mio. Euro EBITDA, also mit einer Marge von 35% Marge,
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 25. Jul 16:52 Uhr
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2017 hatte Silgan West Rock für 900 Mio. Euro übernommen.490 Mio. Euro Umsatz mit 65 Mio. Euro EBITDA, also 13% Marge. Und in 2020 Albéa für 800 Mio. Euro bei 350 Mio. Euro Umsatz und 68 Mio. Euro EBITDA, also 19% Marge.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 25. Jul 16:49 Uhr
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Weener hatte Silgan in 2024 für rund 840 Mio. Euro übernommen. Bei 450 Mio. Euro Umsatz hatte Weener ein EBITDA von 96 Mio. Euro erwirtschaftet, also Marge 21%.
i
investi82, 25. Jul 16:27 Uhr
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Die letzten Tage empfand ich als heftig. von rund 30,50 € runter bis auf 25,10 €. Viele haben sich gefragt, woher dieser massive Abgabedruck plötzlich kam. Im Nachhinein sieht man zumindest einige mögliche Belastungsfaktoren: Iran-Krieg, Zölle, die Nachricht über die erste Klage und offenbar bestand auch beim Jahresabschluss noch ein Thema. Aus der HV-Einladung wissen wir jetzt, dass der Konzernabschluss 2025 nachträglich geändert, von KPMG nachgeprüft und der Bestätigungsvermerk entsprechend ergänzt werden musste. Damit gab es durchaus ein Risiko für den HV-Zeitplan, solange dieser Prozess nicht abgeschlossen war. Umso interessanter finde ich die Reaktion nach Veröffentlichung der HV-Agenda. Vom Tief bei etwa 25 € wieder auf rund 26,30 €. Dazu kam mit der Werkseröffnung eine operative positive Nachricht. Ein Teil der Unsicherheit, die zuletzt auf dem Kurs lag, ist damit erst einmal raus. Ob der Abgabedruck vollständig vorbei ist, werden wir sehen, ich habe jedenfalls noch einmal aufgestockt. Spannend finde ich auch Ulis Hinweis zum Centor-Verkauf. Falls der nachträglich geänderte Abschluss bzw. die Nachtragsprüfung den Verkaufsprozess tatsächlich gebremst haben sollte, könnte mit dem Abschluss dieses Themas jetzt wieder Bewegung hineinkommen. Und wenn jetzt auch noch beim Centor-Signing geliefert wird, könnte sich die Nachrichtenlage ziemlich schnell drehen. Vielleicht saßen wir bei 30,50 € also doch schon in der Rakete, sie musste nur noch einmal auf 25 € zurückrollen, um genügend Anlauf für die nachhaltige 30 zu bekommen. 😉
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 25. Jul 16:13 Uhr
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Und Eva van Pelt noch: https://youtu.be/g972H2LdSWY?si=b9wmPuQb_6Jn5Ht1
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 25. Jul 16:10 Uhr
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Könnte aber auch sein, das es mit der BaFin noch Abstimmungen gab und alles gerade gezogen wurde. An dem Gerüst hängt ja nicht nur die eigene Finanzabteilung, sondern auch, gt, kpmg, BaFin … aus der Gemengelage herausfinden sehe ich das entspannt , nicht schön aber auch nicht dramatisch

Unter dem Strich ist wichtig, dass KPMG es bis 23.7. neu testiert hat, sonst hätte es im worst case eine erneute HV-Verschiebung gegeben. Heute wäre für die Agenda für eine HV am 1.9. zu spät gewesen.
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