UNITEDHEALTH GROUP WKN: 869561 ISIN: US91324P1021 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

336,60 EUR
+3,35 % +10,90
21:27:14 Uhr, Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Unitedhealth Group
Werbung
Mit Hebel
DZ Bank
Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Kommentare 9.088
D
Diversify, 17.05.2025 22:54 Uhr
0
Zusammen hier im Forum können wir alle verfügbaren Neuigkeiten jeweils hochaktuell zusammentragen und auswerten bzw kontrovers diskutieren.
D
Diversify, 17.05.2025 22:51 Uhr
0
Ich gebe dir indessen Recht: Es ist Vorsicht geboten, solange wir nicht wissen, welche konkreten Vorwürfe in welchem Umfange gegen das Unternehmen oder einzelne Führungskräfte erhoben werden. Noch ist es lediglich ein Verdachtsfall, welcher geprüft wird. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass deren externe Wirtschaftsprüfer keinen allzu großen Bock geschossen haben. Und es sich auch intern keinesfalls um kriminelle Machenschaften handelt, sondern schlichtweg vielleicht um Schlampereien. Welche in jedem Konzern vorkommen. Nur nicht immer aufgedeckt werden.
D
Diversify, 17.05.2025 22:42 Uhr
0
Wie ich aus vielen früheren Kommentaren unserer Mitforisten herauslese, haben sie sich mit dem Unternehmen recht intensiv beschäftigt, bevor sie erstmals investierten, mich eingeschlossen. Und zwar, bevor all diese neuerlichen Insider Transaktionen in dieser Woche gemeldet worden sind.
D
Diversify, 17.05.2025 22:37 Uhr
0

**Gemini 2.5 Pro ** -> ** Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung, nur weil der Kurs von einem hohen Niveau gefallen ist, ist trügerisch. Geduld zahlt sich oft aus, wie im Forum in Bezug auf Meta angemerkt wurde, aber nur, wenn die fundamentalen Aussichten eine Erholung rechtfertigen. Momentan ist das bei UNH extrem fraglich. Das im Forum erwähnte "Potenzial für einen weiteren Rückgang" ist absolut real. Die Empfehlung von "Der Aktionär", erst die 400 Dollar abzuwarten, ist eine defensive Strategie, die zwar Rendite begrenzt, aber auch Kapital schützt. In der jetzigen Situation ist Kapitalerhalt wichtiger als die Jagd nach dem "Kick", der im Forum angesprochen wurde, oder dem kurzfristigen Vorteil durch den noch nicht eingepreisten Insidertrade, der ebenfalls im Forum Erwähnung fand. Mein Fazit bleibt: Extreme Vorsicht ist geboten. Insiderkäufe ändern nichts an den fundamentalen, massiven Unsicherheiten und den harten Fakten der ausgesetzten Prognose und des CEO-Wechsels in Krisenzeiten. Historische Beispiele, wie mein angeführtes Wirecard-Beispiel, warnen uns eindrücklich davor, solchen Signalen blind zu vertrauen.

Zunächst einmal herzlichen Dank für deine große Mühe. Du bist sehr sachlich und konstruktiv auf gleich mehrere der hier von einigen von uns genannten Argumente eingegangen. Den Vergleich mit Wirecard kann ich nicht nachvollziehen. UnitedHealth existiert seit fast 50 Jahren, ist eines der etabliertesten und umsatzstärksten Unternehmen in den USA mit nach wie vor hervorragenden Finanzkennziffern inkl. soliden Margen und einer mehr als ausreichenden Kapitaldecke. Fester Bestandteil des dortigen privatwirtschaftlichen Gesundheitssystems. Weiterhin im Wachstum begriffen. Wirecard wiederum war von vornherein eine systematisch aufgebaute Luftnummer und niemals ein Unternehmen mit wahrer Substanz. 1,9 Milliarden angeblich auf Treuhandkonten verbuchte Euro waren nicht mehr auffindbar. Die Bilanzen sollen gefälscht und kreditgebende Banken um 3,1 Milliarden Euro geprellt worden sein. Ganz offensichtlich gab es niemals unabhängige externe Finanzkontrollmechanismen und -überprüfungen bis zum Platzen der Blase.
m
m4758406, 17.05.2025 22:24 Uhr
0
Aus meiner Erfahrung sind sogenannte Insider oft schlechte Börsianer. Viele kaufen Aktien nicht, weil sie von der zukünftigen Rendite überzeugt sind, sondern aus Prestigegründen oder um ein symbolisches Zeichen zu setzen. Es geht weniger um rationale Investitionsentscheidungen, sondern eher darum, Vertrauen zu demonstrieren – sei es gegenüber Mitarbeitern, Investoren oder Medien. Doch genau das macht sie zu gefährlichen Orientierungspunkten für Privatanleger. Ich kenne mehr als 20 Beispiele, bei denen Insider zu deutlich überhöhten Kursen eingestiegen sind. Pat Gelsinger, der CEO von Intel, hat kurz nach seinem Amtsantritt Aktien des Unternehmens gekauft – seitdem ist der Kurs gefallen. Der CEO der Voestalpine, der ehemalige Volkswagen-Chef, der bei rund 150 Euro kaufte – heute notiert die Aktie niedriger. Auch bei der Kapitalerhöhung von AMS-Osram vor einigen Jahren haben sich zahlreiche Insider beteiligt – heute steht die Aktie über 90 % tiefer. Wenn Insider tatsächlich über besseres Wissen zur Zukunft verfügen würden, müssten sie alle längst Milliardäre sein. Ein weiteres Beispiel ist der ehemalige Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, der in der Finanzkrise 2008 Aktien kaufte, um Vertrauen zu signalisieren – der Kurs stürzte später weiter ab. Auch bei Wirecard haben Vorstände noch kurz vor dem Zusammenbruch Aktien erworben.
m
m4758406, 17.05.2025 22:00 Uhr
0
**Gemini 2.5 Pro ** -> ** Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung, nur weil der Kurs von einem hohen Niveau gefallen ist, ist trügerisch. Geduld zahlt sich oft aus, wie im Forum in Bezug auf Meta angemerkt wurde, aber nur, wenn die fundamentalen Aussichten eine Erholung rechtfertigen. Momentan ist das bei UNH extrem fraglich. Das im Forum erwähnte "Potenzial für einen weiteren Rückgang" ist absolut real. Die Empfehlung von "Der Aktionär", erst die 400 Dollar abzuwarten, ist eine defensive Strategie, die zwar Rendite begrenzt, aber auch Kapital schützt. In der jetzigen Situation ist Kapitalerhalt wichtiger als die Jagd nach dem "Kick", der im Forum angesprochen wurde, oder dem kurzfristigen Vorteil durch den noch nicht eingepreisten Insidertrade, der ebenfalls im Forum Erwähnung fand. Mein Fazit bleibt: Extreme Vorsicht ist geboten. Insiderkäufe ändern nichts an den fundamentalen, massiven Unsicherheiten und den harten Fakten der ausgesetzten Prognose und des CEO-Wechsels in Krisenzeiten. Historische Beispiele, wie mein angeführtes Wirecard-Beispiel, warnen uns eindrücklich davor, solchen Signalen blind zu vertrauen.
m
m4758406, 17.05.2025 22:00 Uhr
0
**Gemini 2.5 Pro ** -> ** Die Diskussion im Forum zeigt eine verständliche, aber aus meiner Sicht trügerische Hoffnung, die sich primär an den Insiderkäufen des neuen/alten CEOs Stephen Hemsley festmacht. Es ist richtig, dass ein CEO, der für rund 25 Millionen US-Dollar eigene Aktien kauft, ein Signal setzen möchte – sei es, um Vertrauen zu bilden oder weil er tatsächlich an einen Turnaround glaubt. Es wurde zwar argumentiert, dass dies wohl keiner Diskussion mehr bedürfe, aber die Geschichte der Kapitalmärkte ist voll von Beispielen, die zur Vorsicht mahnen. Denken Sie an meinen oft angeführten Fall Wirecard: Deren CEO Markus Braun kaufte ebenfalls kurz vor dem Kollaps Aktien, und es lief ein Aktienrückkaufprogramm – beides konnte den Untergang nicht verhindern. Insiderkäufe sind bei Weitem kein bombensicherer Indikator für eine bevorstehende Erholung oder gar die Abwesenheit von tiefgreifenden Problemen, geschweige denn Betrug. Ken Lay von Enron verbreitete öffentlich Optimismus und hielt Aktien, während das Unternehmen in einem der größten Bilanzskandale versank. Zahllose Banken-CEOs erwarben während der Finanzkrise 2008/2009 eigene Aktien, nur um dann massive staatliche Rettungspakete zu benötigen oder unterzugehen. Diese Käufe können vielfältige Motivationen haben: tatsächlicher Glaube, der Versuch, den Markt zu beruhigen, Compliance-Vorgaben oder eine schlichte Fehleinschätzung. Ein Aktienrückkaufprogramm, dessen Ausweitung im Forum gefordert wurde, wäre ebenfalls kein Allheilmittel, sondern, wie an anderer Stelle im Forum als Antwort impliziert wurde, erst nach Klarheit zur Dividende und der Beseitigung der negativen Spekulation sinnvoll. Unternehmen können Aktien zurückkaufen, während sich die Fundamentaldaten verschlechtern, was letztlich nur Kapital vernichtet. Die im Forum geäußerte Annahme, man könne Betrug von oben herab nun ausschließen, halte ich für gefährlich naiv; die Vergangenheit hat oft genug das Gegenteil bewiesen. UnitedHealth Group steht vor massiven Herausforderungen: Die Kostenexplosion im Medicare Advantage-Bereich, die schwierige Anpassung an das V28-Risikomodell, Integrationsprobleme bei Optum Health, die drohende PBM-Reform unter der Trump-Administration und nicht zuletzt der abrupte CEO-Wechsel und die komplette Aussetzung der Prognose für 2025. Diese Aussetzung ist das gravierendste Warnsignal, denn es zeigt, dass das Management selbst keine verlässliche Sicht auf die unmittelbare Zukunft hat. Der Vergleich mit Meta, der im Forum diskutiert wurde, hinkt insofern, als dass die Art der Probleme unterschiedlich gelagert waren – Meta kämpfte mit Wachstumssorgen und Investitionen ins Metaverse, nicht mit einer fundamentalen Krise im Kerngeschäft und gleichzeitigen regulatorischen Bedrohungen dieser Größenordnung, auch wenn im Forum aufgezeigt wurde, dass auch Meta Strafen zahlen musste. Zwar gibt es bei UNH aktuell keine konkreten *bewiesenen* Betrugsvorwürfe wie bei Wirecard, die Ermittlungen des DOJ bezüglich der Medicare-Abrechnungspraktiken (laut Wall Street Journal vom Februar 2025) und die Klage der FTC gegen PBMs (September 2024), auf die im Forum hingewiesen wurde, sind jedoch ernste Warnsignale, die nicht ignoriert werden dürfen. Die im Forum geäußerte Ansicht, die Betrugsvorwürfe seien "ein alter Hut", als die Aktie bei 600 Euro stand, mag stimmen, aber die *Dynamik* und die *Kombination* der aktuellen Probleme, gekrönt von der ausgesetzten Prognose, haben eine neue Qualität erreicht.
R
Revelation, 17.05.2025 21:27 Uhr
2

Der Ceo hat gestern 86.700 Aktien für 288 Dollar im Gesamtwert von ca 25 Millionen Usd gekauft - es bedarf wohl keine Diskussion mehr

Der ist angetreten um das Ruder rumzureißen, da dürfte das eine gezielte Maßnahme sein um Vertrauen zu bilden. Erstmal nichts Besonderes. Ich würde lieber lesen, dass das Aktienrückkaufprogramm ausgeweitet wird. Um Milliarden und nicht Millionen, das würde besser kommen. Und endlich Klarheit zur Dividende. Die ? müssen möglichst alle weg um die negative Spekulation zu unterbinden.
M
MD1986, 17.05.2025 18:58 Uhr
0

Naja, wir brauchen uns nicht die Eier zu schaukeln. Es müsste klar sein, daß das hier ein heißes Eisen ist. Theoretisch sehe ich auch Potential für einen weiteren Rückgang, z.b. Gegenwind der Trumpadministration, neue ganz schlechte Prognose, großen Schaden durch Betrug. Man kann es so machen, wie Der Aktionär empfiehlt: erst mal wieder die 400$ abwarten und dann kaufen. Dann ist aber die Rendite sehr begrenzt

Das natürlich nicht... Jeder an der Börse sucht auch einen gewissen Kick, lassen wir uns überraschen. Nur Gewinne von alten Trades investieren, und einfach zusehen was passiert.
Chakotay
Chakotay, 17.05.2025 18:36 Uhr
1
Naja, wir brauchen uns nicht die Eier zu schaukeln. Es müsste klar sein, daß das hier ein heißes Eisen ist. Theoretisch sehe ich auch Potential für einen weiteren Rückgang, z.b. Gegenwind der Trumpadministration, neue ganz schlechte Prognose, großen Schaden durch Betrug. Man kann es so machen, wie Der Aktionär empfiehlt: erst mal wieder die 400$ abwarten und dann kaufen. Dann ist aber die Rendite sehr begrenzt
M
MD1986, 17.05.2025 18:30 Uhr
0

Die Insiderkäufe sind schon ein starkes Signal. Betrug von oben herab können wir nahezu ausschliessen

Denke ich auch. Und wir sollten das gleiche Ziel verfolgen... Steigende Kurse und Gewinne. Wer hier dabei ist, alles gut. Wer nicht, bitte in ein anderes Forum wechseln, falls irgendwo investiert.
F
Fugazi, 17.05.2025 18:29 Uhr
0
Ausschließen würde ich erstmal nichts, aber es ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen. Aber wie heißt es so schön "Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand"
F
Fugazi, 17.05.2025 18:25 Uhr
0
Hier ein Link zu den Insiderkäufen: https://seekingalpha.com/news/4449863-unitedhealth-stock-focus-new-ceo-buys-stock?utm_source=feed_news_all&utm_medium=referral&feed_item_type=news
Chakotay
Chakotay, 17.05.2025 18:25 Uhr
0
Die Insiderkäufe sind schon ein starkes Signal. Betrug von oben herab können wir nahezu ausschliessen
M
MD1986, 17.05.2025 18:13 Uhr
0

Bei Meta wird auch nicht wegen Betrugsfällen ermittelt....der Vergleich hinkt

Auch Meta musste in vielen Ländern nicht unerhebliche Strafen für gewisses Fehlverhalten zahlen, hat zig tausende Stellen abgebaut usw. Aber sie haben sich dann wieder gefangen. Das fehlt hier noch, da hast du recht.
G
Gast-754922001, 17.05.2025 18:12 Uhr
0

Bei Meta wird auch nicht wegen Betrugsfällen ermittelt....der Vergleich hinkt

Die Aktie hier stand vor rund 6 Monaten bei knapp 600 Euro und zu dem Zeitpunkt waren die Vorwürfe zum Thema Betrug längst schon ein alter Hut! Das wird hier noch richtig fett explodieren ✈️
Meistdiskutiert
Thema
1 SERVICENOW Hauptdiskussion -2,72 %
2 DAX Hauptdiskussion -1,03 %
3 INTEL Hauptdiskussion -8,06 %
4 Beyond Meat Hauptdiskussion -2,97 %
5 Diginex -2,31 %
6 für alle, die es ehrlich meinen beim Traden.
7 THE TRA.DESK A DL-,000001 Hauptdiskussion -1,35 %
8 ATOS Hauptdiskussion -0,68 %
9 NVIDIA Hauptdiskussion +1,03 %
10 Trading- und Aktien-Chat
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 SERVICENOW Hauptdiskussion -2,72 %
2 INTEL Hauptdiskussion -8,06 %
3 Beyond Meat Hauptdiskussion -2,97 %
4 Diginex -2,31 %
5 THE TRA.DESK A DL-,000001 Hauptdiskussion -1,35 %
6 NVIDIA Hauptdiskussion +1,03 %
7 ATOS Hauptdiskussion -0,68 %
8 3D SYSTEMS Hauptdiskussion +27,53 %
9 Diginex Hauptdiskussion -2,03 %
10 Investmentchancen -5,53 %
Alle Diskussionen