VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 52.658
A
AktienJunkY2000, 22. Sep 12:18 Uhr
0
Das siehst du falsch
d
dqiu, 22. Sep 12:15 Uhr
0
In dem TV-Sender die Welt wurde heute berichtet, dass Clan-Mitglieder bei der Feier der Linken in Berlin am Wahlabend aufgetaucht seien. Diese Partei ist doch unterwandert, oder sehe ich das falsch?
d
dqiu, 22. Sep 12:13 Uhr
0

Was die Aktie betrifft : für mich bei 17 Euro ein Handel unter Liquidationswert und damit unterbewertet . Aber wer weiß , wenn die Linken in mehreren Ländern die Mehrheit gewinnen , dann sind bald alle Unternehmen weniger wert

Dann dreht sich die Wiedervereinigung Deutschlands in die umgekehrte Richtung: BRD -> DDR. Die Marktwirtschaft wird durch Planwirtschaft ersetzt. Die Aktien werden alle wertlos.
w
windowsfenster, 22. Sep 12:12 Uhr
0
Der Vertrauensverlust scheint riesig. Aufwärtsbewegung mit wenig Volumen. Die Aktie will eigentlich gar nicht hoch, aber bei dem aktuellen Newsflow bezüglich Ölpreis/Anleiherenditen geht es fast nicht anders.
JohnStuartMill
JohnStuartMill, 22. Sep 12:00 Uhr
0
Was die Aktie betrifft : für mich bei 17 Euro ein Handel unter Liquidationswert und damit unterbewertet . Aber wer weiß , wenn die Linken in mehreren Ländern die Mehrheit gewinnen , dann sind bald alle Unternehmen weniger wert
JohnStuartMill
JohnStuartMill, 22. Sep 11:57 Uhr
0

Ein schöner Blick ins Gesetzbuch, der aber komplett an der Praxis der Großkonzerne vorbeigeht!Zu § 559a BGB (KfW-Zuschüsse)....... Ja, der Abzug ist Gesetz. Aber Konzerne wie Vonovia nutzen Skaleneffekte und eigene Tochtergesellschaften für die Sanierungen. Die Rechnungen stellen sie sich im Konzern quasi selbst aus. Die Modernisierungsumlage bleibt eine dauerhafte Mieterhöhung. Ist die Sanierung nach einigen Jahren abbezahlt, läuft die Mieterhöhung trotzdem unbegrenzt weiter. ...........Das ist eine eingebaute Renditemaschine! Zur Kappungsgrenze (2 bis 3 €/m²): Genau das ist doch der Punkt! Für eine Familie mit einer 80-m²-Wohnung bedeuten 3 Euro mehr pro Quadratmeter satte 240 Euro mehr im Monat. Das treibt Menschen in die Kündigung oder direkt ins Bürgergeld. Und wer zahlt diese 240 Euro Erhöhung dann? ........Der Steuerzahler über das Jobcenter, weil die Mietobergrenzen (Kosten der Unterkunft) gesetzlich nachgezogen werden müssen. Die Konzerne tragen kein echtes Marktrisiko, weil der Staat (also wir Steuerzahler) als Dauersubventionierer für den Mietspiegel und die Ausfälle einspringt. Genau das ist die staatlich finanzierte Wohlfühl-Rendite für Aktionäre auf Kosten der Allgemeinheit.

Also für mich ein Versagen der Politik für geeignete Anreize zum Bauen zu sorgen und damit Wettbewerb auf Vermieterseite. Und wenn das ausbleibt dann kann ja auch ein Land zumindest vorübergehend als sogenannter Anbieter und Wettbewerber auftreten
Aktenhai
Aktenhai, 22. Sep 11:50 Uhr
1

Das ist rechtlich und ökonomisch leider völlig am Thema vorbei: 1. § 559a BGB verbietet Doppelkassieren: Staatliche KfW-Zuschüsse müssen von den Modernisierungskosten abgezogen werden, bevor irgendetwas umgelegt wird. 2. Kappungsgrenze: Die Umlage ist seit 2019 auf 8 % p.a. und maximal 2 bis 3 €/m² binnen 6 Jahren gedeckelt. Bei den aktuellen Bau- und Zinskosten deckt das die Investitionen bei weitem nicht ab. 3. Risiko & Kapitalkosten: Mieten ist die Nutzung fremden Kapitals. Wer das Kapital bereitstellt, trägt Klumpen-, Zins- und Baurisiko. Liegt die Mietrendite unter den Kapitalkosten, baut oder saniert niemand mehr – genau das sehen wir aktuell im Kollaps des Neubaus. Von einer „garantierten Rendite“ zu sprechen, ignoriert die Realität der Zinswende komplett.

Ein schöner Blick ins Gesetzbuch, der aber komplett an der Praxis der Großkonzerne vorbeigeht!Zu § 559a BGB (KfW-Zuschüsse)....... Ja, der Abzug ist Gesetz. Aber Konzerne wie Vonovia nutzen Skaleneffekte und eigene Tochtergesellschaften für die Sanierungen. Die Rechnungen stellen sie sich im Konzern quasi selbst aus. Die Modernisierungsumlage bleibt eine dauerhafte Mieterhöhung. Ist die Sanierung nach einigen Jahren abbezahlt, läuft die Mieterhöhung trotzdem unbegrenzt weiter. ...........Das ist eine eingebaute Renditemaschine! Zur Kappungsgrenze (2 bis 3 €/m²): Genau das ist doch der Punkt! Für eine Familie mit einer 80-m²-Wohnung bedeuten 3 Euro mehr pro Quadratmeter satte 240 Euro mehr im Monat. Das treibt Menschen in die Kündigung oder direkt ins Bürgergeld. Und wer zahlt diese 240 Euro Erhöhung dann? ........Der Steuerzahler über das Jobcenter, weil die Mietobergrenzen (Kosten der Unterkunft) gesetzlich nachgezogen werden müssen. Die Konzerne tragen kein echtes Marktrisiko, weil der Staat (also wir Steuerzahler) als Dauersubventionierer für den Mietspiegel und die Ausfälle einspringt. Genau das ist die staatlich finanzierte Wohlfühl-Rendite für Aktionäre auf Kosten der Allgemeinheit.
K
Kohlmeise3, 22. Sep 11:47 Uhr
0
Hoffe der Merz bekommt jetzt mal etwas auf die Reihe mit den Kollegen und bringt das Gesetz raus das endlich ein Riegel vor Enteignung schiebt.😉👍
K
Kohlmeise3, 22. Sep 11:46 Uhr
0
Der Kurs fällt im Augenblick Hauptsächlich wegen dem Enteignungs Quatsch.😉 Die Zinsen sind schon eingepreißt gewesen.
m
mb1881, 22. Sep 11:44 Uhr
0
Hallo, ich halte das Thema der Enteignungen ebenfalls nicht als Hauptrisiko, problematischer scheint mir die Tendenz in Richtung weiterer Zinsanhebungen, ohne ganz genau „ausrechnen“ zu können, wie sehr das den Titel belasten würde.
JohnStuartMill
JohnStuartMill, 22. Sep 11:43 Uhr
0
Weil es einfach ist den Wählern zu erklären dass man andere enteignet statt mit Steuergeldern zu bauen ? Ist halt populistischer und kommt auch bei der Hauptklientel der Linken wohl auch besser an
JohnStuartMill
JohnStuartMill, 22. Sep 11:36 Uhr
0
Warum baut „Berlin“ eigentlich nicht selber Häuser und damit Wohnungen? Dann würde die Wohnungsnot abnehmen und die Mieten würden auch nicht mehr so steigen
Basiii
Basiii, 22. Sep 11:34 Uhr
0

Nettes Märchen vom ‚Vorschussrisiko‘. In der Realität wurden diese Sanierungen steuerlich massiv bezuschusst (KfW-Mittel) und über die Modernisierungsumlage direkt auf die Mieten aufgeschlagen. Die Zeche zahlt am Ende der Mieter oder der Steuerzahler über die Kosten der Unterkunft. Die Konzerne haben kein Risiko getragen, sondern eine staatlich garantierte Rendite-Spirale in Gang gesetzt

Das ist rechtlich und ökonomisch leider völlig am Thema vorbei: 1. § 559a BGB verbietet Doppelkassieren: Staatliche KfW-Zuschüsse müssen von den Modernisierungskosten abgezogen werden, bevor irgendetwas umgelegt wird. 2. Kappungsgrenze: Die Umlage ist seit 2019 auf 8 % p.a. und maximal 2 bis 3 €/m² binnen 6 Jahren gedeckelt. Bei den aktuellen Bau- und Zinskosten deckt das die Investitionen bei weitem nicht ab. 3. Risiko & Kapitalkosten: Mieten ist die Nutzung fremden Kapitals. Wer das Kapital bereitstellt, trägt Klumpen-, Zins- und Baurisiko. Liegt die Mietrendite unter den Kapitalkosten, baut oder saniert niemand mehr – genau das sehen wir aktuell im Kollaps des Neubaus. Von einer „garantierten Rendite“ zu sprechen, ignoriert die Realität der Zinswende komplett.
Aktenhai
Aktenhai, 22. Sep 11:27 Uhr
1

Das bringt das nächste Dilemma auf den Punkt: Berlin hat damals auch deshalb verkauft, weil die Wohnungen einen gewaltigen Investitionsstau hatten – das waren verdeckte Schulden, die der klamme Senat gar nicht stemmen konnte. Die privaten Eigentümer haben die Milliarden für Dämmung, Heizungen und Sanierung auf eigenes Risiko vorgeschossen. Jetzt, wo der Bestand energetisch auf Stand gebracht ist, will man ihn spottbillig zurückkaufen. Erst die teure Sanierung dem Markt aufbürden und dann verstaatlichen – das ist finanzpolitisch an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Nettes Märchen vom ‚Vorschussrisiko‘. In der Realität wurden diese Sanierungen steuerlich massiv bezuschusst (KfW-Mittel) und über die Modernisierungsumlage direkt auf die Mieten aufgeschlagen. Die Zeche zahlt am Ende der Mieter oder der Steuerzahler über die Kosten der Unterkunft. Die Konzerne haben kein Risiko getragen, sondern eine staatlich garantierte Rendite-Spirale in Gang gesetzt
A
Alfredo_, 22. Sep 11:26 Uhr
0
Danke sehr treffend beschrieben! Der reputationsschaden ist bereits da. Merz darf die scheisse jetzt versuchen zu managen mit schadenreduktion.
Highländer
Highländer, 22. Sep 11:25 Uhr
0
Bei Vonovia geht der Abverkauf weiter. Die Aktie verliert am Dienstag erneut mehr als -2% und fällt bis auf rund 17,10 €. Damit notiert der DAX-Konzern so tief wie seit Mitte 2023 nicht mehr. Hinter der Schwäche steckt inzwischen eine Mischung aus steigenden Zinsen, politischen Sorgen und einem angeschlagenen Chartbild. https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-faellt-jetzt-auch-die-naechste-unterstuetzung/
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