VW WKN: 766403 ISIN: DE0007664039 Kürzel: VLKPF Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Hast du mehr als die Schlagzeile gelesen? BILD titelt: „Wissenschaftler weisen gefährliche Strategie der EU nach – Elektroautos sind nicht klimaneutral.“ Sensation? Nein. Denn die TUM-Studie, auf die sich BILD beruft, wird erst am Dienstag vorgestellt. Sie ist noch nicht veröffentlicht. Nicht peer-reviewed. Und unabhängige Wissenschaftler konnten die Methodik bislang nicht prüfen. Nur BILD bekam exklusiven Vorabzugang. Und TUM-Präsident Hofmann warnt vor einer „Fehlsteuerung“. Zwei Monate vor der Abstimmung über das EU-Automobilpaket. Zufall? Kann sein. Timing? Auf jeden Fall bemerkenswert. Schauen wir auf die zentrale Zahl: E-Autos sollen demnach über ihren gesamten Lebenszyklus im Schnitt nur 41 % weniger CO₂ verursachen als Verbrenner. Klingt dramatisch. Bis man die Zahl mit anderen Lebenszyklusanalysen vergleicht. Das ICCT kam im Juli 2025 – inklusive Fahrzeug- und Batterieproduktion – auf rund 73 % weniger Emissionen für E-Autos. Joanneum Research und der VDI kommen ebenfalls auf deutliche CO₂-Vorteile. Die 41 % wären damit kein neuer Konsens der Forschung. Sondern ein auffällig niedriger Wert. Und genau hier beginnt das eigentliche Problem: Die Methodik ist noch nicht transparent. Welcher Strommix wurde angenommen? Welche der 19 Studien wurden berücksichtigt? Wie wurden sie gewichtet? Welche Annahmen liegen den Berechnungen zugrunde? Wurden ältere, kohlelastige Szenarien besonders stark berücksichtigt? Solange das nicht offengelegt ist, ist die Zahl kein überprüfbares Ergebnis. Es ist zunächst eine Behauptung. Mit Uni-Briefkopf. Dann kommt der zweite Taschenspielertrick: Die Behauptung, die EU erkläre E-Autos für „klimaneutral“. Nein. Das tut sie nicht. Die europäischen Flottengrenzwerte rechnen bei der Fahrt am Auspuff mit 0 g CO₂/km. Das ist eine sogenannte Tank-to-Wheel-Betrachtung und dient der Regulierung der Fahrzeugflotte. Sie sagt nicht: „Dieses Auto verursacht während seines gesamten Lebenszyklus null Emissionen.“ Produktion, Batterie und Stromerzeugung sind damit nicht plötzlich verschwunden. Dass man über diese Systemgrenze diskutieren kann, ist seit Jahren bekannt. Das ist keine sensationelle neue Erkenntnis. Es ist eine alte Debatte, die hier als exklusive Enthüllung verkauft wird. Und dann sollte man sich auch den Kontext anschauen. Eine deutsche Universität mit langjährigen Verbindungen zur Automobilindustrie. Eine noch unveröffentlichte Studie. Exklusiv vorab bei Deutschlands größtem Boulevardmedium. Kurz vor einer politischen Entscheidung, deren Ausgang für die europäische Autoindustrie wirtschaftlich enorm relevant ist. Heißt das automatisch: Die Studie ist falsch? Nein. Aber es bedeutet: Man sollte sehr genau hinschauen. Wer präsentiert wem welche Zahl – und warum gerade jetzt? Denn eines ist völlig unstrittig: E-Autos sind über ihren gesamten Lebenszyklus nicht CO₂-frei. Natürlich zählen Batterieproduktion, Herstellung und Strommix. Das bestreitet seriöse Klimaforschung auch nicht. Die eigentliche Frage lautet: Wie groß ist der Unterschied zum Verbrenner? Und genau diese Frage entscheidet sich nicht durch eine BILD-Schlagzeile. Sondern durch transparente Annahmen, nachvollziehbare Daten und unabhängige Prüfung. Also: Studie lesen, sobald sie veröffentlicht ist. Methodik prüfen. Mit anderen Lebenszyklusanalysen vergleichen. Dann urteilen. Nicht vorher. (danke an @nullkommazero auf Threads)
Der VW Transporter ist doch schon komplett ausgelagert. Den baut Ford in der Türkei mit allen Motoren und Assistenzsystemen. Der ist 100% Ford und das steht auch auf den Teilen drauf. FoMo Co. Den Transporter mit seinem Volumen,Marge und Kundschaft hat VW damit komplett aus der Hand gegeben. Dafür verkauft Ford den Caddy als Torneo oder ähnlich. Das verstehe wer will. So eine legendäre Kundschaft wie für den Transporter muss erst mal jemand haben und VW verkauft diese. Wer jetzt noch VW Transporter fahren will kauft eben den Ford, den Multivan (PKW-technik) mit 50cm weniger Innenraum und dafür langer Motorhaube oder den T6 der nicht mehr produziert wird. Die Flottenkunden werden auch schnell merken, dass es den VW Transporter bei Ford billiger gibt und Ford schon immer die besseren Finanzierungs-/Leasingangebote hatte. Seit 20 Jahren fahre ich ua. VW Transporter bzw. Multivan. Ich werde mir keinen Ford kaufen. Auch nicht bei VW. Das hat sich meiner Meinung nach irgendjemand wieder ganz besonders gut überlegt. . .
Strompreis in Spanien: • Steuern (~10 % bis 25 %): In Deutschland: 34 % Steuern, Abgaben und Umlagen: Dazu gehören staatlich veranlasste Kosten wie die Mehrwertsteuer (19 %), die Stromsteuer sowie diverse Umlagen Ich bin übrigens sehr für erneuerbare Energien ( hab mir auch mit der Hoffnung auf Wasserstoff die Finger verbrannt). Sollte schnell und unbürokratisch ausgeführt werden.
Keine Ahnung wie man auf so eine Folgerung kommt… Ich habe übrigens noch NIE Rechts gewählt! Wer die Probleme nicht erkennt in unserem Land ist mir egal. Ich habe meine Meinung. Mit arbeiten müssen meine ich dass sich Arbeiten mehr lohnen sollte und nicht arbeiten weniger! Wo sind die Senkungen der Lohnnebenkosten? Es gibt so viele Baustellen… und Möglichkeiten. Wie gesagt, wer das nicht sieht ist zu beneiden, dem gehts sicher sehr gut. Ich wünsche allen alles gute, viel Erfolg und Gesundheit. Und ich hoffe dass unsere Industrie und vielleicht sogar unsere Politik die Kurve kriegen. Leider bin ich bei der Politik eher skeptisch was die Zukunft angeht!!!
Soanien hat einen viel größeren Anteil an Strom aus Erneuerbaren Quellen im Netz, teilweise bis zu 100 Prozent und dadurch aktuell auch industriell einen erheblichen Standortvorteil gegenüber Deutschland weil Erneuerbare unschlagbar geringe Gestehungskosten haben. Wäre in D auch möglich. Die Rechnung ist einfach. Mehr Erneuerbare => günstiger Strom. Ist ganz einfach. Muss man nur gegen die fossile Lobby endlich durchsetzen. Da wurde es helfen die Lobby nicht zu politischen Entscheidungsträger:innen (Frau Reiche) zu machen. Spanien hat das verstanden vor ein paar Jahren. D in Teilen noch nicht
Zwangsarbeit hatten wir schon mal. Die Nationalsozialisten haben weit über 10 Mio Menschen zur Arbeit gezwungen. Die Menschen mussten unter unmenschlichen Bedingungen in Lagern leben. Sie litten unter extremem Hunger, Krankheiten und Misshandlungen. Das Konzept der „Vernichtung durch Arbeit“ war in vielen Bereichen, wie der KZ-Häftlingsarbeit, einkalkuliert. Mindestens 2,5 Millionen Menschen überlebten die Zwangsarbeit nicht. Du bist auch ein Fall für #niewiederistjetzt.
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