VW WKN: 766403 ISIN: DE0007664039 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Darüber diskutieren die Nutzer

Die Diskussion dreht sich hauptsächlich um die finanzielle Situation und die Zukunft von Volkswagen (VW) im Vergleich zu anderen Automobilherstellern wie BYD und Xpeng. Einige Nutzer, wie IRA3011 und H4G3N, äußern positive Ansichten über VW, während andere, wie boersenheini und Matries, ihre VW-Aktien verkaufen und ihre Zweifel an der Zukunft des Unternehmens äußern. Es gibt Bedenken über die hohen Lohn- und Energiekosten bei VW und die Herausforderungen durch den internationalen Wettbewerb. Nutzer wie Abc12345 und Pauperis diskutieren die Möglichkeit, dass VW Werke für die Produktion von BYD-Fahrzeugen nutzen könnte, wobei die Kostenfrage im Vordergrund steht. Tu.
Kommentare 157.929
T
TuDios, 13:15 Uhr
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Da stimme ich dir voll zu. Der Trend in China ist die dunkle, vollautomatisierte Produktion. Die Chinesen haben sicherlich Interesse an Werken hier in DE, aber nur ohne Mitarbeiterübernahme. Und da bei VW das Land Niedersachsen, die Gewerkschaft und der Betriebsrat enorm Einfluss haben wird das ein ganz schweres Unterfangen das Unternehmen auf Zielmarge auszurichten. Es schreit förmlich danach, dass dies über Abstriche in der Qualität läuft. Bei Mercedes ist es ähnlich. Die neue Finanzchefin schreibt "freundliche" Briefe an die Zulieferer. Im Hinblick auf die ausländische Konkurrenz kommen auf die heimischen Autobauer stürmische Zeiten. Dafür bin ich zu alt, das kann ich nicht mehr aussitzen .

Auch die Mitarbeiter zu übernehmen ist kein Problem, solange man die Werke produktiv betreibt. Toyota baut doppelt so viele Autos pro Mitarbeiter wie VW. Die 3 bis 4k enthalten bereits die Kosten des Werks ohne Mitarbeiter. Wenn VW also nur so produktiv werden würde wie Toyota, könnte man die Kosten pro Auto um 1,5 bis 2k senken und damit alleine das Margenziel erreichen. Einzig kann man die überflüssigen Werke nicht schließen um die Auslastung auf 100% zu erhöhen. Mit vollautomatisierter Produktion kann man die Kosten vllt auf 800 € oder 1k drücken. Das ist in absoluten Zahlen der geringere Unterschied. Ob man dafür zwangsläufig 5 Jahre lang ein neues Werk bauen und währenddessen Zölle zahlen sollte ist eine betriebswirtschaftliche Entscheidung und sie kann von unseren Regierungen bestimmt werden. Insofern wären effektive Zölle gut um chinesische Produzenten zu zwingen, VW Werke zu kaufen und voll auszulasten. Das die dann ein neues Werk bauen und die alten Fabriken vllt in 7 oder 8 Jahren zu machen ist ne andere Sache.
b
boersenheini, 11:04 Uhr
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Oder alternativ voll automatisiert ohne die Arbeiter.

Da stimme ich dir voll zu. Der Trend in China ist die dunkle, vollautomatisierte Produktion. Die Chinesen haben sicherlich Interesse an Werken hier in DE, aber nur ohne Mitarbeiterübernahme. Und da bei VW das Land Niedersachsen, die Gewerkschaft und der Betriebsrat enorm Einfluss haben wird das ein ganz schweres Unterfangen das Unternehmen auf Zielmarge auszurichten. Es schreit förmlich danach, dass dies über Abstriche in der Qualität läuft. Bei Mercedes ist es ähnlich. Die neue Finanzchefin schreibt "freundliche" Briefe an die Zulieferer. Im Hinblick auf die ausländische Konkurrenz kommen auf die heimischen Autobauer stürmische Zeiten. Dafür bin ich zu alt, das kann ich nicht mehr aussitzen .
A
Abc12345, 9:56 Uhr
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Die Kosten für die Arbeit pro Auto mit VW Tarif inklusive massiver Überkapazitäten sind 3 bis 4k. Wenn BYD das einfach effizienter aufzieht (also nicht zehntausende Leute fürs Däumchendrehen bezahlt weil Gewerkschaft) und etwas weniger zahlt, schaffen die das locker für 2k. Das ist deutlich günstiger als der Zoll, wenn Komponenten zollfrei eingeführt werden können, aber Autos nicht.

Oder alternativ voll automatisiert ohne die Arbeiter.
b
boersenheini, 7:46 Uhr
0

Grundsätzlich kann man Tax Loss Selling machen, allerdings ist das Timing imo wirklich schlecht. VW ist aktuell 13 % niedriger als vor dem Iran-Krieg. Zwar kamen zwischenzeitlich Zahlen, dass das erste Quartal nicht gut war; für VW allerdings besser als für die meisten Wettbewerber (zB in China BYD wieder überholt). Was glaubst du wird steigen, wenn Trump seinen Krieg endlich beendet? Richtig, Consumer Discretionary. Also auch Autos. Bei 100 würde ich Loss Selling verstehen, weil wir da in den nächsten Monaten ziemlich sicher wieder hinkommen.

Die Gewinne bei Innodata habe ich nicht ausgesucht. Die waren halt da, und darum war jetzt einfach Zeit.
T
TuDios, Gestern 23:26 Uhr
0

Nur wie soll das funktionieren? Schrauben dann die VW Leute für BYD? Dann ist ein Werk vielleicht ausgelastet, aber zu Stammbelegschaft Kosten. Oder sollen die Arbeiter aus China einfliegen und im Werk arbeiten? Die Kernfrage bleibt bei den Kosten. Ein geschraubter BYD in Europa zu heimischen Preisen macht ja auch keinen Sinn

Die Kosten für die Arbeit pro Auto mit VW Tarif inklusive massiver Überkapazitäten sind 3 bis 4k. Wenn BYD das einfach effizienter aufzieht (also nicht zehntausende Leute fürs Däumchendrehen bezahlt weil Gewerkschaft) und etwas weniger zahlt, schaffen die das locker für 2k. Das ist deutlich günstiger als der Zoll, wenn Komponenten zollfrei eingeführt werden können, aber Autos nicht.
T
TuDios, Gestern 23:22 Uhr
1

Nach 3 Jahren sicher keine schwachen Nerven .Warum Kapitalertragsteuer zahlen, wenn VW Aktien zum Ausgleich veräussert werden können? Die Situation bei VW verschärft sich, und wenn ich Frau Cavallo höre, kein Standort wird geschlossen, dann leuchtet mir nicht ein, wie VW gesund schrumpfen möchte. Weiterhin sehe ich noch keine gute Strategie den hohen Lohnkosten und Energiekosten zu begegnen. Das Zolltheater ebenso. Die letzten Jahre haben die Lage derart verschärft, dass ich nun einen schrittweisen Exit vornehmen und umschichte.

Grundsätzlich kann man Tax Loss Selling machen, allerdings ist das Timing imo wirklich schlecht. VW ist aktuell 13 % niedriger als vor dem Iran-Krieg. Zwar kamen zwischenzeitlich Zahlen, dass das erste Quartal nicht gut war; für VW allerdings besser als für die meisten Wettbewerber (zB in China BYD wieder überholt). Was glaubst du wird steigen, wenn Trump seinen Krieg endlich beendet? Richtig, Consumer Discretionary. Also auch Autos. Bei 100 würde ich Loss Selling verstehen, weil wir da in den nächsten Monaten ziemlich sicher wieder hinkommen.
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Pech32, Gestern 17:34 Uhr
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Das können die beliebtesten Elektroautos 2026 in Deutschland - Business Insider https://share.google/REYNA9fuYjmmHryr6
A
Abc12345, Gestern 12:53 Uhr
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Nur wie soll das funktionieren? Schrauben dann die VW Leute für BYD? Dann ist ein Werk vielleicht ausgelastet, aber zu Stammbelegschaft Kosten. Oder sollen die Arbeiter aus China einfliegen und im Werk arbeiten? Die Kernfrage bleibt bei den Kosten. Ein geschraubter BYD in Europa zu heimischen Preisen macht ja auch keinen Sinn
A
Abc12345, Gestern 8:49 Uhr
0
Jetzt soll evtl eine Auslastung der Werke mit Produktion für BYD Xpeng oder so erfolgen. Nur wie sollen die da kostendeckend bauen? Das erschließt sich mir nicht wirklich. Dann kostet ein chinesisches Auto bald soviel wie ein Euro Auto? Die Lohnkosten werden ja wohl kaum an den Heimatmarkt angepasst.
b
boersenheini, Gestern 7:51 Uhr
1

Warum Verkauft man im Tief ? Schwache Nerven ?

Nach 3 Jahren sicher keine schwachen Nerven .Warum Kapitalertragsteuer zahlen, wenn VW Aktien zum Ausgleich veräussert werden können? Die Situation bei VW verschärft sich, und wenn ich Frau Cavallo höre, kein Standort wird geschlossen, dann leuchtet mir nicht ein, wie VW gesund schrumpfen möchte. Weiterhin sehe ich noch keine gute Strategie den hohen Lohnkosten und Energiekosten zu begegnen. Das Zolltheater ebenso. Die letzten Jahre haben die Lage derart verschärft, dass ich nun einen schrittweisen Exit vornehmen und umschichte.
G
GiVelina, Gestern 6:57 Uhr
1
Warum Verkauft man im Tief ? Schwache Nerven ?
M
Matries, Freitag 22:46 Uhr
1

Ich habe heute die Hälfte meiner VW verkauft und ebenfalls gut gelaufene Aktien. So rechne ich die Verluste mit den Gewinnen gegen. Nach 3 Jahren sieht es bei VW nicht besser aus. Zeit dieses Kapitel langsam zu beenden .

Eine bestimmt gute und richtige Entscheidung. Ich habe heute auch eine größere Position endgültig geschlossen. Nach 6 Jahren war es das, ich gibt auch andere schöne Töchter 👍
b
boersenheini, Freitag 19:51 Uhr
3
Ich habe heute die Hälfte meiner VW verkauft und ebenfalls gut gelaufene Aktien. So rechne ich die Verluste mit den Gewinnen gegen. Nach 3 Jahren sieht es bei VW nicht besser aus. Zeit dieses Kapitel langsam zu beenden .
M
MajorTom123, Freitag 14:33 Uhr
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Aber pöbeln des Pöbelns Willen geht nicht. Das würde euch auch nerven.

Dann nutze doch die Igno-Funktion.
s
speedofsound, Freitag 14:14 Uhr
0

Und dann kommt der nächste, der vorschlägt, dass nur positive Beiträge zulässig sein sollen. Freunde, das ist ein digitaler Stammtisch - nicht mehr und auch nicht weniger!

Aber pöbeln des Pöbelns Willen geht nicht. Das würde euch auch nerven.
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