Wirecard ohne Spam WKN: 747206 ISIN: DE0007472060 Kürzel: WDI Forum: Aktien User: aktientagebuch

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Kommentare 9.469
Tilo_Oliver
Tilo_Oliver, 26.05.2020 13:43 Uhr
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Ja, schon zwei Mal.
derElmo
derElmo, 26.05.2020 13:39 Uhr
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Wernairw hast du jemals Antwort von IR bekommen? Ich bisher nicht...
Dealer20
Dealer20, 26.05.2020 13:35 Uhr
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Keine Hinweise auf Bilanz-, dafür auf Marktmanipulation! Shortseller möchten nun die Deutungshoheit über die Verschiebung des Jahresabschlusses gewinnen und lassen Teile der Anlegerschaft erneut in unbegründete Panik verfallen. Das Shortseller-Netzwerk, zu welchem auch nicht wenige Medien und bezahlte Forenschreiber gehören dürften, versucht sich an einer negativen Interpretation der aktuellen Entwicklung. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang einen Blick auf ein etwas älteres, aber inhaltlich immer noch sehr sehenswertes Interview mit Wirecard-Macher Markus Braun.  Bezahlte Forenschreiber versuchen offensichtlich, die Wirecard-Aktie zu manipulieren. Quelle: wallstreet-online.de Tatsächlich wissen aber auch die Shortseller, dass sie ihre Positionen in gut drei Wochen glattgestellt haben sollten, um sich nicht der aufdrängenden Gefahr eines massiven Short Squeeze auszusetzen. Die wichtigste Botschaft der gestrigen Meldung lautet nämlich: Ernst & Young hat trotz intensivster Prüfungen bislang „keine Feststellungen gemacht“, die eine deutliche Abweichung der kommunizierten Zahlen hervorbringen. Das Prüfergebnis bis dato ist also positiv. Entsprechend heißt es: Das Unternehmen erwartet ein uneingeschränktes Testat. Damit wird Wirecard für schlagkräftige Fonds wieder investierbar und die Kurse dürften schon im Juni wieder deutlich dreistellige Notierungen erfahren. Die Baader Bank bestätigt nach der Meldung ihr Kaufvotum für die Wirecard-Aktie und ruft ein Kursziel von 240 Euro aus. Für die weiteren Aussichten Wirecards haben unsere Experten einen umfangreichen Wirecard-Sonderreport veröffentlicht. Er steht für Nutzer unseres kostenlosen Live Chats zum Download bereit.
Dealer20
Dealer20, 26.05.2020 13:34 Uhr
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Wirecard: Positives Prüfergebnis – und skandalöse Marktmanipulation Wirecard (WKN: 747206) gab gestern nachbörslich bekannt, seinen Jahresabschluss 2019 nun am 18. Juni und damit zwei Wochen später als zuletzt geplant zu veröffentlichen. Shortseller versuchen erneut, Unsicherheit zu schüren (wir berichteten).  Fakt ist: Die Verzögerung ist der außergewöhnlich intensiven Prüfung der unter besonderer Beobachtung stehenden Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young und der weltweiten Corona-Pandemie geschuldet. Der DAX-Konzern selbst hat sie wohl kaum zu verantworten. Dies zeigt auch das von unterschwelliger Kritik an Ernst & Young geprägte Statement von Wirecard-CFO Alexander von Knoop: Die erneute Verzögerung bei der Vorlage eines testierten Abschlusses ist mehr als ärgerlich - mit oder ohne Covid-19. Ich gehe davon aus, dass sich keine wesentlichen Abweichungen dieses sehr intensiv geprüften Abschlusses gegenüber den gemeldeten vorläufigen Zahlen ergeben
WiIIy
WiIIy, 26.05.2020 13:33 Uhr
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Super
WiIIy
WiIIy, 26.05.2020 13:33 Uhr
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Saubär, mal schauen was sie antworten
Tilo_Oliver
Tilo_Oliver, 26.05.2020 13:15 Uhr
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Nachricht an Wirecard IR: Sehr geehrte Damen und Herren, mit Erstaunen und Unverständnis habe ich gestern Abend Ihre dgap Meldung zur erneuten Verschiebung der Jahresabschlusszahlen 2019 zur Kenntnis genommen. Bitte teilen Sie mir den exakten Wortlaut mit, in dem Ihnen E&Y mitgeteilt hat, dass sich der Abschluss des Testats um die angekündigten zwei Wochen verzögert. Worin liegt die Diskrepanz bezüglich des erneut verschobenen Termins? Genau diese schriftliche Aussage seitens E&Y gegenüber Wirecard bitte ich Sie mir zur Verfügung zu stellen, damit ein wenig Transparenz in die Sache kommt. Und Transparenz ist ja mittlerweile mitunter ihr Steppenpferd. Mit freundlichen Grüßen
Dealer20
Dealer20, 26.05.2020 13:06 Uhr
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Wirklich? 😅
_XTradeS_
_XTradeS_, 26.05.2020 12:52 Uhr
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Nach 10 mal posten sollte es klappen. Ist ne programmierte Schutzfunktion
Dealer20
Dealer20, 26.05.2020 12:50 Uhr
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Oh geht nicht super Artikel. Probiere es nochmal
OuterLimit
OuterLimit, 26.05.2020 11:33 Uhr
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Plots, danke
P
Plotz, 26.05.2020 11:15 Uhr
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Bin übrigens Syndikus und zertifizierter Compliance Officer. Aber der Vorstandsposten ist ja nun leider schon besetzt :)
P
Plotz, 26.05.2020 11:08 Uhr
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UNSTIMMIGKEITEN IN DEN BILANZEN Wirecards Buchprüfer EY gerät unter Druck Foto: dpa Picture-Alliance Foto: , Laif Foto: , WirtschaftsWoche Der Zahlungsdienstleister Wirecard muss seinen Jahresabschluss erneut verschieben. Damit gerät der Wirtschaftsprüfer EY noch stärker in den Fokus als bisher.   Melanie Bergermann, Lukas Zdrzalek 08.05.2020, 06:00 Uhr - Update: 26.05.2020, 09:23 Uhr Normalerweise dürften sich die Mitarbeiter des Wirtschaftsprüfers EY nicht sonderlich dafür interessieren, welche Texte der Konkurrent KPMG veröffentlicht. Da mag es den ein oder anderen Kommentar zu Fachthemen geben, der von Belang ist, aber sonst? Doch nun gibt es eine Ausnahme, die seit Ende April im Netz abrufbar ist. In dem mehr als 70-seitigen Sondergutachten ist KPMG der Frage nachgegangen, ob der Zahlungsdienstleister Wirecard  womöglich sein Zahlenwerk geschönt hat. Jenes Zahlenwerk, das Konkurrent EY über Jahre als korrekt bestätigt hat. Obwohl die Forensiker von KPMG ein halbes Jahr forschten, konnten sie die Frage nicht eindeutig beantworten. Zu viele Unterlagen hätten gefehlt. „Der Bericht hat uns schockiert. Wir hätten nicht gedacht, dass so etwas bei einem Dax-Unternehmen möglich ist“, sagt Ingo Speich, Leiter Corporate Governance bei der Fondsgesellschaft Deka. Ein Punkt ist dabei von besonderer Brisanz: So konnte KPMG nicht zweifelsfrei feststellen, ob auf Treuhandkonten, so wie behauptet, tatsächlich mehr als eine Milliarde Euro eingezahlt wurde. Das ist nicht nur schlecht für Wirecard. Es wirft auch die Frage auf, ob die Wirtschaftsprüfer von EY ausreichend Belege für die Existenz der Konten hatten, um den Jahresabschluss des Konzerns Jahr für Jahr durchzuwinken. Die Eine-Milliarde-Euro-Frage Wirecard ist ein internationaler Player im Geschäft mit elektronischen Geldtransfers und in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Nur äußerte vor allem die britische Tageszeitung „Financial Times“ auch immer wieder Zweifel daran, dass bei dem Dax-Konzern alles mit rechten Dingen zugeht – Vorwürfe, die Wirecard von sich wies.  Wirecard vergräzt Aktionäre Jahresabschluss-Vorlage erneut verschoben Die Forensiker von KPMG sollten die Vorwürfe im Auftrag des Aufsichtsrats aufklären. Der Prüfbericht sollte ein Befreiungsschlag sein, wurde aber zum Bumerang. Wirecards Aktienkurs fiel nach der Veröffentlichung um mehr als 30 Prozent. Die Fondsgesellschaft Deka fordert nun gar den Rücktritt von Wirecard-CEO Markus Braun. „Der Vertrauensverlust lässt sich nur durch einen personellen Neuanfang an der Spitze des Unternehmens reparieren“, sagt Deka-Manager Speich. Jetzt hat Wirecard, wie der Konzern am Montagabend bekanntgab, den Jahresabschluss zum erneuten Male verschieben müssen. Statt wie gedacht am 4. Juni wird der Dax-Konzern sein Zahlenwerk erst am 18. Juni veröffentlichten, es seien noch nicht alle Prüfungshandlungen abgeschlossen, teilte Wirecard mit. Der Ärger der Anleger dürfte nun noch mal größer geworden seien – und der Druck auf EY weiter steigen. Das Misstrauen der Investoren hat viel mit Wirecards Treuhandkonten zu tun, und damit, dass KPMG von den Banken, die die Treuhandkonten führen sollten, keine eigenen Bestätigungen über die Guthaben erhielt. Wirecard hält aber daran fest, dass das Geld da war. Der Datenmangel soll vor allem auf den Treuhänder zurückzuführen sein, der Ende 2019 zurückgetreten sei und seitdem auf Anfragen von Wirecard nicht mehr reagiere. So steht es im Bericht. Andere Wirtschaftsprüfer zeigen sich darüber verwundert. Sie meinen, dass Bankbestätigungen in der Regel auch direkt vom Unternehmen angefordert werden können. Es sei schließlich der „wirtschaftlich Berechtigte“ des Kontos. Statt der Bankbelege erhielt KPMG als Beweis dafür, dass die Mittel in den Jahren 2016 bis 2018 da waren, lediglich Bestätigungen des ehemaligen Treuhänders über den Kontosaldo, also die Summe unter dem Strich. Für 2019 erhielt KPMG wegen der Corona-Krise bislang auch keine Bankunterlagen. Dafür aber lag EY wohl eine Bestätigung der Banken zu den Guthaben auf den Konten im vergangenen Jahr vor, die sie KPMG als Scan zur Verfügung stellten. Deka-Manager Speich findet allein das verwunderlich: „Wir fragen uns schon, wieso EY Unterlagen hatte, die KPMG nicht bekam. Deka „Wir fordern den Rücktritt von Markus Braun“ Ob EY für die Jahre 2016 bis 2018 ebenfalls über Bestätigungen der Bank verfügte, geht aus dem KPMG-Bericht nicht hervor. EY äußerte sich hierzu nicht. Wirecard wiederum verweist auf Saldenbestätigungen und erklärt, „dass alle im Rahmen der Abschlussprüfungen erforderlichen Unterlagen und Bankbestätigungen dem Wirtschaftsprüfer vorgelegt oder von diesem eingesehen wurden“. In Unternehmenskreisen heißt es zwar, dass der für die milliardenschweren Konten zuständige Treuhänder am 26. März 2019 bei Wirecard war und Unterlagen zu den Konten vorgelegt habe. Doch die Regeln für Jahresabschlussprüfer sind in Bezug auf Bankkonten streng: Um die Existenz zu belegen, fordert das Unternehmen bei der Bank die notwendigen Unterlagen an. Das Institut muss sie dann direkt an den Prüfer schicken. Sie dürfen vorher weder an das Unternehmen, noch an den Treuhänder gehen. Alternativ kann der Prüfer die Daten auch direkt bei der Bank einsehen. Ausnahmen sind nur in ganz wenigen Fällen möglich. Besuch von der Aufsicht Deshalb halten es Branchenkenner auch für sehr wahrscheinlich, dass sich die Abschlussprüferaufsicht, die beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle angesiedelt ist, den Fall Wirecard genau anschauen wird. Sie besucht die vier größten Prüfgesellschaften einmal im Jahr und dürfte, weil das Thema so heikel ist, Belege von EY zu Wirecards Treuhandkonten sehen wollen. Die Finanzaufsicht Bafin kündigte bereits an, den Zahlungsdienstleister stärker ins Visier zu nehmen. Auf die Frage, ob sich die Bafin die Kommunikation des Konzerns vor der Veröffentlichung des Berichts der Wirtschaftsprüfer von KPMG ansehe, sagte eine Behördensprecherin: „Selbstverständlich schauen wir uns in diesem Zusammenhang auch die Kommunikation von Wirecard unmittelbar vor dem Erscheinen des KPMG-Berichts an.“ Doch auch wenn EY diese Belege vorzeigen kann, bleiben die Treuhandkonten für die Prüfer ein Problem. Denn dann steht immer noch die Frage im Raum, ob Wirecard die Guthaben korrekt bilanziert hat. Der Konzern weist die Guthaben auf Treuhandkonten als Zahlungsmittel beziehungsweise gleichwertige Positionen aus. Die Guthaben machen einen erheblichen Teil dieses Bilanzpostens aus, ohne dass das ganz konkret im Geschäftsbericht steht. EY hat diese Verfahrensweise in den vergangenen Jahren abgesegnet. Laut KPMG-Bericht hat Wirecard zwar einen unvollständigen „Entwurf einer gutachterlichen Stellungnahme“ vorgelegt, der das Vorgehen des Unternehmens stützt. KPMG aber zweifelt diese Sichtweise an. Denn als Zahlungsmittel oder Äquivalent dürfen nur Mittel ausgewiesen werden, über die ein Unternehmen kurzfristig verfügen kann. Dazu zählen etwa Guthaben auf Girokonten oder Vermögensgegenstände, die sich schnell zu Geld machen lassen. Sie dürfen im Wert nur minimal schwanken. Der Posten soll Investoren und Analysten Aufschluss darüber geben, wie gut ein Unternehmen in der Lage ist, seinen kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Erfüllen nun Wirecards Treuhandkonten tatsächlich diese Kriterien? Eigentlich sollen die Guthaben auf den Konten Wirecards Geschäftspartnern als Sicherheit dienen und gerade nicht genutzt werden, um damit laufende Rechnungen zu bezahlen. Außerdem lässt sich kaum wegdiskutieren, dass die dort hinterlegten Mittel zumindest teilweise im Schadensfall an Wirecards Geschäftspartner fließen sollen. Ihnen haften also Risiken an. Zwar gibt es bei Bilanzierungsfragen immer Ermessensspielraum. Dennoch kann EY die Einschätzung von KPMG nicht einfach wie einen beliebigen Fachkommentar zur Seite legen. Die Abschlussprüfer müssen sich bis zur Veröffentlichung des Geschäftsberichts von Wirecard Anfang Juni ein paar gute Rechtfertigungen überlegen.
P
Plotz, 26.05.2020 11:07 Uhr
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Klingt plausibel masterpiece. 1a ;)
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