Wirecard only Forum: Community User: valueFirst7

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Short_Squeeze, 19.02.2020 10:56 Uhr
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News / Edelman soll Wirecard aus der Krise helfen 19.02.2020   News Edelman soll Wirecard aus der Krise helfen Um Wirecard spielt sich ein echter Wirtschaftskrimi ab. Nun soll Rüdiger Assion von Edelman dem Dax-Konzern beim Kampf um neues Vertrauen beistehen. Das haben schon andere bekannte Agenturen versucht. „Seit Kurzem“ nehme die Agentur „ein globales Beratungsmandat“ wahr, bestätigte das Unternehmen entsprechende Informationen des PR Reports auf Anfrage.   Wirecard ist jener Dax-Konzern, der zwar als eines der innovativsten und erfolgreichsten deutschen Tech- und Finanzunternehmen gilt, zugleich aber ein immenses Problem mit seiner Glaubwürdigkeit hat. Die britische „Financial Times“ hat vor allem im vergangenen Jahr immer wieder über angebliche Tricksereien und vermeintliche Unregelmäßigkeiten berichtet.   Wirecard dementierte diese Vorwürfe, drehte den Spieß um und verklagte die Zeitung: „FT“-Journalisten hätten gemeinsame Sache mit Spekulanten gemacht, die an der Achterbahnfahrt der Wirecard-Aktie prächtig verdient haben sollen – was wiederum die „FT“ zurückwies. Die Münchner Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen gegen die „FT“ auf, die Finanzaufsichtsbehörde Bafin verhängte ein Leerverkaufsverbot der Wirecard-Aktie.   Was an welchen Anschuldigungen gegen wen konkret dran ist, bleibt nebulös. Sicher ist: Der Konzern gab kein gutes Bild ab. „Die Kommunikationsstrukturen des mittelständischen Unternehmens sind so provinziell wie sein Firmensitz“, urteilte die „FAZ“, weil „Vorstandschef Markus Braun und sein Finanzvorstand Alexander von Knoop nicht willens oder nicht in der Lage sind, die Öffentlichkeit offensiv über erklärbare Fehler in einer Tochtergesellschaft zu informieren.“   Das „Manager Magazin“ schien – für seine Verhältnisse –  sogar ein wenig Mitleid mit den zuständigen Kommunikatorinnen bei Wirecard zu haben, namentlich Iris Stöckl, Vice President Investor Relations & Corporate Communications, sowie Jana Tilz, Vice President Corporate Communications & Branding. Spärlich seien die beiden Abteilungen besetzt, dem „überlasteten Personal gelingt es nicht, das komplexe Geschäftsmodell einleuchtend darzustellen“.   Klingt alles schwer danach, als könne das Unternehmen qualitative und quantitative Verstärkung gut gebrauchen. Genau dafür gibt es doch Agenturen, dürfte sich mancher gedacht haben. So schlau waren sie bei Wirecard allerdings auch.   Wie zu hören ist, bemühten sich gleich drei Firmen um ein besseres Licht für Wirecard: Hering Schuppener, WMP (wohl im Schlepptau der Anwaltskanzlei Bub) und Cardo, die Firma von Dirk Große-Leege.   Der einstige Volkswagen-Kommunikationschef ist laut eigener Auskunft bereits seit 2008 für das Unternehmen tätig und werde das auch weiterhin sein. Details wollte er nicht verraten.   Wie es sich mit den anderen beiden Firmen verhält, war nicht in Erfahrung zu bringen. Hering Schuppener und WMP beriefen sich auf ihre Schweigepflicht. „Vertragskündigungen anderer Dienstleistungsverhältnisse“ könne man nicht bestätigen, hieß es bei Wirecard. Was das genau bedeute, wollte das Unternehmen nicht erklären.   Auch bei Edelman wollte man sich nicht äußern. Federführend bei dem Etat soll Finanzexperte Rüdiger Assion sein. Der war früher Kommunikationschef bei der Deutschen Börse und dürfte seit dieser Zeit gut bekannt sein mit dem seit Januar 2020 amtierenden Wirecard-Aufsichtsratschef Thomas ***. Der war nämlich mal Vorstand bei der Börse. Im Antritts-Interview mit dem „Manager Magazin“ sprach *** übrigens von Überlegungen, wie man die Kommunikation künftig besser unterstützen könne.   Dazu könnte passen, dass dem Vernehmen nach die Suche nach einem Kommunikationschef läuft. Dazu teilte Wirecard mit: „Personalmaßnahmen kommunizieren wir bei Eintritt.“
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Short_Squeeze, 19.02.2020 7:36 Uhr
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https://www.presseportal.de/nr/15202
Klippenkuckuck
Klippenkuckuck, 18.02.2020 18:27 Uhr
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#Wirecard WDI GR short int is $3.49bn ;23.14mm shs shorted;20.15% of float; 4.00% borrow fee.Shs shorted down -1.65mm shs,-6.7%,over last 30 days as price rose +6.4% & up +418k shs, +1.8%,last week. Shorts down -$619mm in 2020 mark-to-market losses;+$131mm on today's -3.75% move
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Short_Squeeze, 18.02.2020 18:27 Uhr
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Prozess Wirecard kritisiert mangelnde Akteneinsicht Der Anwalt von Wirecard erklärt, warum der Zahlungsdienstleister im Prozess gegen die Financial Times einen Gerichtstermin verschieben ließ. 18.02.2020 | von Felix Holtermann und Christian Schnell Wirecard © dpa Düsseldorf, München,  Dass Wirecard im Verfahren gegen die Financial Times (FT) einen Prozesstermin verschieben ließ, hat für Aufsehen gesorgt. Jetzt nennt der Zahlungsdienstleister die Gründe: mangelnde Akteneinsicht. „Den für Januar 2020 anberaumten Verhandlungstermin hat das Landgericht München I am 20. Dezember 2019 auf unseren Antrag hin aufgehoben, weil bis zum Termin der mündlichen Verhandlung eine Einsicht in die Akte der parallel laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlung gegen Mitarbeiter der Financial Times Ltd. und weitere Einzelpersonen nicht möglich war“, teilte Anwalt Wolf-Rüdiger Bub dem Handelsblatt mit. Die Kanzlei Bub, Memminger & Partner vertritt Wirecard im zivilrechtlichen Verfahren gegen die britische Wirtschaftszeitung und deren Mitarbeiter Dan McCrum. Der Zahlungsdienstleister hatte davor seinen Rechtsvertreter ermächtigt, sich zum derzeitigen Verfahrensstand zu äußern. Im konkreten Fall wirft Wirecard der Wirtschaftszeitung „rechtswidrige Veröffentlichungen mit manipulativer Einflussnahme auf den Kapitalmarkt zum Nachteil der Wirecard AG und ihrer Aktionäre“ vor und hatte deswegen im vergangenen Jahr Anklage vor dem Münchener Landgericht erhoben. Auch die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelt parallel in einem Strafverfahren. Aus diesem Ermittlungsverfahren hätten die Beklagten nun Unterlagen im Gerichtsprozess vorgelegt, heißt es in dem Statement von Bub, Memminger & Partner. Man habe deswegen ebenfalls Akteneinsicht beantragt, jedoch habe „eine beschuldigte und im Dienst der Financial Times stehende Person durch ihre anwaltliche Vertretung beantragt, das Akteneinsichtsgesuch von Wirecard zurückzuweisen“. Eine Entscheidung des Gerichts dazu steht noch aus. Auch die laufende Bilanzsonderprüfung von KPMG und der noch ausstehende Prüfbericht seien „von erheblicher Bedeutung“, da sie „zur Beurteilung der sachlichen Berechtigung der erhobenen Vorwürfe“ beitragen könnten, erklärten die Wirecard-Anwälte.  Bis zu zehn Milliarden an Börsenwert vernichtet Ursache der Auseinandersetzung zwischen dem Wirecard und der Financial Times sind eine Reihe von Artikeln aus dem vergangenen Jahr, in denen die Wirtschaftszeitung schwere Vorwürfe gegen Wirecard erhoben hatte. Darin hatte das Blatt am 30. Januar 2019 erstmals über Unregelmäßigkeiten und mögliche Kontomanipulationen in Singapur aus dem Frühjahr 2018 berichtet. Die Rede war auch in mehreren folgenden Artikeln von Betrug, Dokumentenfälschung und von angeblichen Scheinumsätzen mit verschobenen Geldern, dem so genannten Round-Tripping. Die Aktie des Zahlungsdienstleisters war daraufhin von 167,40 Euro bis auf 86 Euro gefallen. Insgesamt wurden in der Spitze bis zu zehn Milliarden an Börsenwert vernichtet. Wirecard versuchte daraufhin zu belegen, dass sich unmittelbar vor der Veröffentlichung der kritischen Berichte ungewöhnlich viele Shortseller, die auf fallende Kurse spekulieren, gegen Wirecard positioniert hätten. Die Börsenaufsicht Bafin verhängte daraufhin in einem außergewöhnlichen Schritt ein zweimonatiges Leerverkaufsverbot auf Wirecard-Aktien. Nach einer umfangreichen Untersuchung durch die Anwaltskanzlei Rajah & Tann stellte sich heraus, dass im Geschäftsjahr 2017 lediglich ein Umsatz von 2,5 Millionen Euro bei Wirecard in Singapur fälschlicherweise verbucht wurde. Zudem soll 2018 ein Vermögensgegenstand von drei Millionen Euro für eine Woche falsch bilanziert worden sein. Gleichzeitig hatte auch die Bafin Handelsaktivitäten aus dieser Zeit intensiv untersucht. Weil dort der auffällige Aufbau von Leerverkaufspositionen festgestellt wurde, erstattete die Bonner Behörde im Sommer Anzeige gegen eine einstellige Zahl von Personen bei der Münchener Staatsanwaltschaft. Die Financial Times wiederum gab Anfang Oktober die Ergebnisse einer internen Untersuchung der Vorfälle durch die Kanzlei RPC bekannt, in der keine Hinweise gefunden wurden, dass Autoren der FT mit Spekulanten zusammengearbeitet hätten. Kurze Zeit später veröffentlichte die Wirtschaftszeitung weitere Artikel, in denen Zahlungsströme in Dubai und Irland angezweifelt wurden. Zweifel an der Bilanzierung des Zahlungsdienstleisters führten erneut zu einem deutlichen Kursverlust. Wirecard hatte daraufhin eine Sonderprüfung durch die Wirtschaftsprüfer von KPMG veranlasst. Deren Ergebnisse sollen Ende des ersten Quartals vorliegen. Davon erhofft man sich bei Wirecard einen Beitrag zur Aufklärung der erhobenen Vorwürfe.
Tweety48
Tweety48, 18.02.2020 15:05 Uhr
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Nachdem sich die Berichtssaison des vierten Quartals 2019 dem Ende zuneigt, sollte man sich als Anleger kurz Zeit nehmen, um zu überprüfen, ob im Portfolio Anpassungsbedarf besteht. Welche Aktien konnten mit dem aktuellen Zahlenwerk überzeugen? Welcher Titel hat mehr Wachstumspotenzial oder ein geringeres Risiko? In Bezug auf weiteres Wachstumspotenzial unterscheiden sich die Aktien von Wirecard (WKN: 747206) und SAP (WKN: 716460) deutlich. Das haben bereits die vergangenen Jahre und die abgelaufene Berichtssaison wieder gezeigt. Vergleich der Wachstumsraten Angesichts der derzeitigen Marktkapitalisierung sowie der Bilanzkennzahlen erkennt man, dass es sich tatsächlich um einen Vergleich handelt, der an David gegen Goliath erinnert. Denn Wirecard bringt derzeit lediglich eine Marktkapitalisierung von 17,2 Mrd. Euro auf die Waage, während SAP mit 156,3 Mrd. mehr als neunmal so hoch bewertet wird (Stand: 14.02.2020). Der aktuelle Bewertungsunterschied ist auch kein Wunder, denn SAP konnte im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von über 27,5 Mrd. Euro erzielen. Dagegen wirken die Umsätze von Wirecard im Vergleichszeitraum in Höhe von 2,8 Mrd. Euro eher dürftig. Aus dieser Perspektive ist es kaum vorstellbar, dass die Frage, ob oder wann Wirecard SAP überflügeln könnte, tatsächlich im Raum steht. Blickt man jedoch auf das durchschnittliche jährliche Umsatz- und Gewinnwachstum der beiden Unternehmen von 2016 bis 2018, ist erkennbar, dass die Frage auf jeden Fall berechtigt ist. Denn zwischen dem Wachstum der beiden Unternehmen liegen Welten. So stieg der Umsatz von Wirecard in den letzten drei Jahren im Schnitt jährlich um 40 % an. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte im selben Zeitraum um 36,5 % per annum gesteigert werden. Hingegen kommt SAP auf ein vergleichsweise geringes jährliches Umsatzwachstum von 5,8 % sowie ein jährliches EBIT-Wachstum von 5,4 %. In diesem Zusammenhang muss jedoch erwähnt werden, dass SAP derzeit sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT einen höheren Ausgangswert hat, sodass diese vergleichsweise geringen Wachstumsraten per se nicht schlecht sind. Jedoch ist deutlich erkennbar, dass Wirecards operative Entwicklung jene von SAP klar in den Schatten stellt. Wirecard auf der Überholspur? Schreibt man das derzeitige Umsatz- und Gewinnwachstum der beiden Unternehmen in die Zukunft fort, würde Wirecard SAP im Jahr 2027 beim Umsatz und 2028 beim EBIT überholen. Wenn man bedenkt, wie weit die Unternehmen derzeit auseinanderliegen, erscheint dieser Zeitraum relativ kurz. Jedoch muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass Wirecards Wachstum keineswegs für die Ewigkeit in Stein gemeißelt ist und in fünf Jahren geringer sein könnte als heute angenommen. Um diese Entwicklung zu verfolgen, sind die quartalsweise erscheinenden Geschäftsberichte sehr hilfreich. Dennoch sieht es derzeit bei Wirecard sogar danach aus, als ob man das Umsatz- und Gewinnwachstum weiter beschleunigen könnte. So konnte Wirecard im vierten Quartal 2019 den Umsatz sowie das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 46 % steigern. Bei SAP sieht der Quartalsbericht zum vierten Quartal 2019 nicht so rosig aus wie bei Wirecard. Zwar konnten die Umsatzerlöse um 8,0 % gesteigert werden, jedoch verschlechterte sich das EBIT im Vergleich zum vierten Quartal 2018 aufgrund höherer Kosten für die Integration von Unternehmenszukäufen um 11 %. Fazit Angesichts des derzeitigen Wachstums von Wirecard fällt mir eine Entscheidung zwischen den beiden Unternehmen nicht schwer. Unter diesem Aspekt würde ich Wirecard einer SAP-Aktie klar vorziehen. Denn sollte Wirecard nur annähernd in der Lage sein, das aktuelle Wachstum beizubehalten, wird der Aktienkurs früher oder später der operativen Entwicklung folgen, was zu einer Neubewertung der Aktie führen sollte. Jedoch sollte man in diesem Zusammenhang nicht die Unsicherheiten im Rahmen der Anschuldigungen durch die „Financial Times“ und die hohen Leerverkaufsquoten vergessen. Daher ist die Entscheidung, ob man als Anleger eher in Wirecard oder SAP investieren sollte, hauptsächlich mit der Frage verbunden, welches Risiko man bereit ist, einzugehen. Denn an den Finanzmärkten ist es wie im Leben, alles hat seinen Preis. In diesem Fall ist der Preis für eine mögliche höhere Rendite die vergleichsweise hohe Volatilität, die man als Wirecard-Aktionär definitiv ertragen muss.
Tweety48
Tweety48, 18.02.2020 12:08 Uhr
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https://www.boersennews.de/nachrichten/artikel/Wen-juckt-die-Gerichtsverhandlung?!-Wirecard-Investoren,-das-ist-die-Meldung-zu-Beginn-der-Woche!/2076338/
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Short_Squeeze, 18.02.2020 6:45 Uhr
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https://www.neben.werte-magazin.com/tec-dax/item/6408-tecdax-wirecard-kpmg-bericht-kann-eigentlich-nicht-negativ-sein,-denn Neben.werte-magazin ohne Punkt
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Short_Squeeze, 18.02.2020 6:37 Uhr
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https://www.wirecard.com/de/transparenz
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Short_Squeeze, 17.02.2020 23:19 Uhr
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https://www.e-shelf-labels.de/news/nachricht/wirecard-scan-and-go-mobiles-bezahlen-am-regal-mit-digitalen-labels.html
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Short_Squeeze, 17.02.2020 21:18 Uhr
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Wirecard nähert sich Wendepunkt, könnte bald ausbrechen 16. Februar 2020, 19:00 Uhr ET Güner Soysal/ Seekingalpha Zusammenfassung Das Unternehmen veröffentlichte seine vorläufigen Ergebnisse für das vierte Quartal 2019 und das Geschäftsjahr 2019, die auf ein beschleunigtes Umsatz- und Margenwachstum hinweisen und auch die Umsatzerwartungen der Analysten übertroffen haben. Trotz eines Anstiegs des Spitzenkurses von rund 40% seit Jahresbeginn sollte die Aktie mehr Spielraum haben und scheint nahe am Wendepunkt zu sein. Angesichts der soliden Fundamentaldaten, der laufenden KPMG-Überprüfung, des rekordhohen Short Quotes sowie der technischen Analyse scheint ein Ausbruch unvermeidlich und nur eine Frage der Zeit zu sein. Dennoch gibt es auch Risiken, die Anleger berücksichtigen sollten. 1. Einleitung Angesichts der neuesten Entwicklungen habe ich beschlossen, ein Update zu meinem vorherigen Artikel über Wirecard ( OTCPK: WRCDF ) ( OTCPK: WCAGY ) vom 12. Januar 2020 mit dem Titel " Wirecard: Warum sich Geduld 2020 ENDLICH AUSZAHLEN KÖNNTE" zu schreiben . Darüber hinaus veröffentlichte das Unternehmen am vergangenen Freitag seine vorläufigen Ergebnisse für das vierte Quartal 2019 und das Geschäftsjahr 2019, die auch die Umsatzerwartungen der Analysten übertrafen. Seit meinem vorherigen Artikel stieg der Aktienkurs nach Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse von 110,90 € auf 146 € am Freitag, was einer Rendite von 32% in ungefähr einem Monat und einem Spitzenanstieg von fast 40% seit Jahresbeginn entspricht. Die Aktie schloss den Xetra-Handel am Freitag bei 138,9 €. Während Wirecard im letzten Jahr die Aktie mit der schlechtesten Wertentwicklung im Dax 30-Index war, stellt sie die Aktie mit der besten Wertentwicklung im Jahr 2020 dar, zusammen mit der Deutschen Bank ( DB ), die den Index bei weitem übertrifft. Hat die Wirecard-Aktie jetzt ihr Potenzial für 2020 ausgeschöpft? Nach meiner Annahme nein! Im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass der eigentliche Ausbruch noch bevorsteht. In diesem Artikel möchte ich die vorläufigen Ergebnisse des vierten Quartals 2019 und des Geschäftsjahres 2019 erörtern. Zusätzlich zu meinen in meinem vorherigen Artikel vorgestellten Ausführungen möchte ich erläutern , warum die Wirecard-Aktie trotz eines Spitzenanstiegs von fast 40% bald ausbrechen könnte 2020 aus fundamentalen Gründen, aktuellen Leerverkaufsdaten und technischen Analysen. In diesem Zusammenhang möchte ich mich auch bei einigen deutschen Börsenbriefen bedanken, die meine Berechnungen und Ausarbeitungen für ihre eigenen Zwecke verwendet haben, ohne auf meinen Artikel Bezug zu nehmen. Dies bestätigt mir die hohe Qualität meiner Analysen und die Weitsicht meiner Anlageideen. Trotzdem würde ich mich in Zukunft mehr freuen, wenn sie einen entsprechenden Hinweis geben. 2. Vorläufige Ergebnisse für das vierte Quartal 2019 und das Geschäftsjahr 2019 Nach den vorläufigen Ergebnissen stieg der Umsatz im vierten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahr um 46% auf 835 Mio. € (4. Quartal 2018: 571 Mio. €) und der Analystenkonsens von 774 Mio. € um rund 8% oder 61 Mio. €. Das EBITDA stieg im entsprechenden Zeitraum um rund 41% auf 232 Mio. € (Q4 2018: 165 Mio. €). Bereinigt um außerordentliche Aufwendungen für Wirtschaftsprüfungs-, Beratungs- und Rechtsdienstleistungen, die im vierten Quartal angefallen sind, betrug das EBITDA 241 Mio. €, was einer Steigerung von rund 46% entspricht und leicht über dem Analystenkonsens von 240,7 € liegt. Entsprechend stieg der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2019 um rund 35% auf 2,8 Mrd. € (GJ 2018: 2,0 Mrd. €) und das EBITDA um rund 40% auf 785 Mio. € (GJ 2018: 561 Mio. EUR). Bereinigt um außerordentliche Aufwendungen für Wirtschaftsprüfung, Beratung und Rechtsberatung im vierten Quartal 2019 beträgt das EBITDA 794 Mio. €, was einer Steigerung von 42% entspricht. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2018 hat das Unternehmen sein Wachstumsniveau von 35% beibehalten, was angesichts der viel höheren Umsatzbasis beeindruckend ist. Gleichzeitig hat das EBITDA-Wachstum tatsächlich zugenommen, was für eine zunehmende Skalierung des Geschäfts und den Verkauf margenstärkerer Dienstleistungen an Händler spricht (siehe Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2018 unten). Einerseits zeigen die vorläufigen Ergebnisse, dass Wirecard in Bezug auf seine Vision 2025 voll auf Kurs ist und das Unternehmen von mehreren Vorwürfen, die von verschiedenen Mediengruppen erhoben wurden, unbeeindruckt liefert. Andererseits deuten die vorläufigen Ergebnisse darauf hin, dass das Ergebnis durch die Vorwürfe um weitere 9 Mio. € Rechtskosten gekürzt wurde. In meinem vorherigen Artikel hatte ich bereits gezeigt, dass das Unternehmen mit Rechtskosten von bis zu 9,7 € ab dem dritten Quartal 2019 konfrontiert war, was das Ergebnis je Aktie um ca. 0,27 € oder 8,6% reduzierte. Angesichts der Tatsache, dass die unabhängige Überprüfung durch KPMG noch nicht abgeschlossen ist, sind im ersten Quartal 2020 weitere Kosten zu erwarten. Zusammenfassend hatte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2019 zusätzliche Rechts- und Prüfungskosten in Höhe von ca. 20 Mio. EUR, um falsche Buchungen - nicht wie behauptet überhöhte Umsätze - in Höhe von 2,5 Mio. EUR auf der Grundlage der Prüfung von Rajah & Tann zu ermitteln, also fast zehnmal die Anzahl der falschen Buchungen. Wie bereits in meinem vorherigen Artikel erwähnt, haben diese zusätzlichen Kosten einen wesentlichen (langfristigen) Einfluss auf das Ergebnis des Unternehmens, solange dieses Katz-und-Maus-Spiel mit den Vorwürfen der Medien und der Widerlegung dieser Vorwürfe durch unabhängige Überprüfungen fortbesteht , Shareholder Value und Eigenkapital, meiner Meinung nach. Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet das Unternehmen ein EBITDA in einer Bandbreite von 1,0 bis 1,12 Mrd. EUR, was einer Wachstumsrate von 27 bis 43% entspricht. 3. Weitere mögliche Faktoren für einen unvermeidlichen Ausbruch a) Grundsituation In meinem vorherigen Artikel habe ich bereits meinen (konservativen) beizulegenden Zeitwert basierend auf der DCF-Methode in Höhe von 214,55 € dargestellt, was einer aktuellen Unterbewertung der Aktie von 54% entspricht, und basierend auf der EPS-Methode in Höhe von 198,72 €, was einer aktuellen Unterbewertung von entspricht die Aktie von 43%. Die folgende Grafik von Ortex zeigt die Über- und Untertreibung des Aktienkurses im Verhältnis zum EPS-Wachstum und den EPS-Prognosen der Analysten. Die blaue Linie zeigt das 12-Monats-Forward-EPS basierend auf den Schätzungen der Analysten. Die grüne Linie repräsentiert den Aktienkurs. Dementsprechend wäre die Aktie mit 195 € (Verhältnis des aktuellen Kurses und des 12-Monats-Forward-EPS) fair bewertet, was einem Aufwärtspotenzial von mindestens 40% entspricht (unter der Bedingung natürlich, dass das Unternehmen oder das Unternehmen Analysten geben keine Abwärtsprognose und Abwärtskorrektur an). (Wirecard-Diagramm in Bezug auf das EPS-Wachstum und die EPS-Prognose der Analysten. Quelle: Ortex) b) Leerverkauf in der Nähe des potenziellen Wendepunkts In Bezug auf Leerverkäufe sieht es so aus, als ob Leerverkäufe in der Nähe eines potenziellen Wendepunkts liegen. Das letzte Mal, dass das kurze Zitat ähnlich hoch war, war im Januar 2017 aufgrund der sogenannten "Zatarra" -Vorwürfe. Infolge der Widerlegung der damaligen Vorwürfe sowie der daraus resultierenden kurzen Deckung und Dynamik hat sich der Aktienkurs bis September 2018 mehr als vervierfacht Wie die folgende Grafik zeigt, steigen außerdem die Kreditkosten, was Leerverkäufe zunehmend unattraktiv und teuer macht. Unter der Annahme, dass der Preis das Ergebnis von Angebot und Nachfrage ist, deuten steigende Kreditkosten darauf hin, dass das Angebot abnimmt und die Aktien zunehmend in den Händen hartgesottener Anleger sind, was es zunehmend schwieriger macht, Aktien für Leerverkäufe zu leihen. Die aktuellen Kreditkosten liegen nach Angaben von Ortex bei 4,77% und haben sich seit Dezember 2019 mehr als verdoppelt. Im April 2019, als die Kreditkosten ähnlich hoch waren, stieg der Aktienkurs bis Mai 2019 von 109 € auf über 150 € Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es unter Berücksichtigung der aktuellen Short-Quote- und Kreditkosten zunehmend schwieriger werden könnte, Druck auf die Aktie nur aufgrund von Spekulationen und ohne nachgewiesenes Fehlverhalten des Unternehmens auszuüben. c) Technische Analyse In Bezug auf die technische Analyse befindet sich die Aktie laut Bastian Galuschka von Godmode Trader derzeit zwischen einem horizontalen und einem vertikalen Widerstand (siehe Abbildung unten). Ein Ausbruch über 143 € könnte zu einem (kurzfristigen) Aufwärtspotenzial von rund 160 € oder sogar 198 € führen, weshalb Bären und Leerverkäufer versuchen werden, diesen Widerstand zu verteidigen. Stattdessen könnte ein Rückgang unter 126,9 € für Long-Anleger zusätzliche Schmerzen bedeuten. 4. Fazit Wie in diesem Artikel dargestellt, verzeichnete Wirecard im Zusammenhang mit seinen vorläufigen Ergebnissen für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2019 trotz der Behauptungen verschiedener Mediengruppen ein steigendes Umsatz- und Margenwachstum. Daher hält CEO Braun sein Versprechen an die Aktionäre, das Wachstum zu beschleunigen und die Skalierung zu erhöhen. Zusätzlich zu den starken Fundamentaldaten scheint sich die Aktie angesichts der laufenden KPMG-Überprüfung, die jederzeit veröffentlicht werden könnte, der rekordhohen Short-Quote- und Kreditkosten sowie der technischen Analyse einem Wendepunkt zu nähern. Folglich scheint ein Ausbruch unvermeidlich und nur eine Frage der Zeit zu sein, sobald die Vorwürfe widerlegt werden. Mein (konservativer) beizulegender Zeitwert basierend auf der DCF-Methode weist immer noch auf eine Unterbewertung der Aktie von 54% hin, während mein auf der EPS-Methode basierender beizulegender Zeitwert eine Unterbewertung von mindestens 43% anzeigt. Obwohl ich dem Wirecard-Management vertraue und die Aktie grundsätzlich unterbewertet erscheint, sind an der Börse immer überraschende Ereignisse zu erwarten, und es gibt keine Garantie für steigende Aktienkurse. Anleger sollten immer bedenken, dass die Aktienkurse volatil sind und nicht nur von Kursbewegungen beeinflusst werden sollten, sondern vielmehr auf die zugrunde liegenden Fundamentaldaten achten sollten. In diesem Zusammenhang sollten Anleger stets auf ihre individuelle Risikotoleranz achten. Darüber hinaus denke ich, dass deutsche Behörden und Finanzaufsichtsbehörden (z. B. Bafin) eine aktivere Rolle spielen sollten, um potenzielle irreführende Anschuldigungen zu verhindern und den Aktionärsschutz sowie die Markttransparenz durch eine Überarbeitung der Kapitalmarktaufsicht zu erhöhen, beginnend mit den Offenlegungspflichten für Leerverkäufe und Medienberichterstattung, die den Aktienkurs beeinflussen könnte. Solange dieses Katz-und-Maus-Spiel mit den Vorwürfen der Medien und der Widerlegung dieser Vorwürfe durch vom Unternehmen in Auftrag gegebene unabhängige Überprüfungen andauert, haben die zusätzlichen Kosten einen wesentlichen (langfristigen) Einfluss auf das Ergebnis, den Shareholder Value und das Unternehmen Eigenkapital, das aus Sicht der Aktionäre nicht akzeptabel ist. Wie in diesem Artikel erneut dargelegt, hatte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2019 zusätzliche Rechts- und Prüfungskosten in Höhe von ca. 20 Mio. EUR, um falsche Buchungen - nicht überhöhte Umsätze, wie von den Medien behauptet - in Höhe von 2,5 Mio. EUR basierend auf Rajah & zu ermitteln Tann-Audit, also fast zehnmal so viele Fehlbuchungen. PS: Ich beabsichtige, in Zukunft mehr über meine bevorzugten Tech-Aktien zu veröffentlichen. Wenn Sie daran interessiert sind, meine bevorzugten Technologieaktien herauszufinden, folgen Sie mir einfach auf Seeking Alpha, meinem persönlichen Blog oder auf TipRanks. Offenlegung: Ich bin / wir sind lange WRCDF, WCAGY. Ich habe diesen Artikel selbst geschrieben und er drückt meine eigene Meinung aus. Ich erhalte keine Entschädigung dafür (außer von Seeking Alpha). Ich habe keine Geschäftsbeziehung mit einem Unternehmen, dessen Aktien in diesem Artikel erwähnt werden.
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Short_Squeeze, 17.02.2020 21:15 Uhr
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https://seekingalpha.com/article/4324629-wirecard-nears-inflection-point-break-out-soon
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Short_Squeeze, 17.02.2020 9:37 Uhr
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https://regal.at/medium/archiv/2017-3/billa-starkes-plus
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Short_Squeeze, 17.02.2020 7:31 Uhr
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https://www.presseportal.de/pm/15202/4521766
Klippenkuckuck
Klippenkuckuck, 14.02.2020 17:24 Uhr
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$WRCDF short int is $1.10bn ; 6.93mm shs shorted; 6.03% of float. Shs shorted down -552mm shs,-7.4%, over last 30 days as price rose +19% & up +1k shs, +0.01%, last week. Shorts down -$278mm in 2020 mark-to-market losses; +$5.5mm on today's -0.51% move
Klippenkuckuck
Klippenkuckuck, 14.02.2020 17:24 Uhr
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#Wirecard WDI GR short int is $3.62bn ;23.17mm shs shorted;20.18% of float; 4.00% borrow fee.Shs shorted down -1.43mm shs,-5.8%,over last 30 days as price rose +26.7% & up +184k shs, +0.8%,last week. Shorts down -$767mm in 2020 mark-to-market losses;+$107mm on today's -2.98% move
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Short_Squeeze, 14.02.2020 8:14 Uhr
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https://m.onvista.de/news/wirecard-uebertrifft-umsatzerwartungen-deutlich-328375391
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