WOLTERS KLUWER WKN: A0J2R1 ISIN: NL0000395903 Kürzel: WOSB Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
67,18
EUR
+3,37 % +2,19
23:00:29 Uhr,
Lang & Schwarz
Kommentare 709
AuspiciousLynx,
25. Feb 9:13 Uhr
0
Wie man das dem Markt erklären will? 1 Milliarde Buybacks bei Mondkursen bis 180€ aber nach 66% Minus wo man meinen sollte jetzt wäre ja ein guter Zeitpunkt noch mehr zurückzukaufen: Plötzlich weniger Geld für da, wen wollen die verarschen? XDD
Die haben sich verzockt, merken nun dass viel mehr Geld nötig ist um zu überleben in der KI-Welt und versuchen irgendwie den Laden zu retten. So ein schlechtes Management, zum Glück kann man mit Short hier richtig Geld verdienen seit Monaten. Wäre ich Aktionär wäre ich nach so einem Offenbarungseid längst draußen
FaFan,
25. Feb 9:17 Uhr
0
die sind ja schon cf positiv dann nächstes jahr ebend nochmal 500mio in buyback
FaFan,
25. Feb 9:06 Uhr
1
ja ist doch nicht schlecht heute mal wieder reallife ab nächster woche wieder verfall :)
AuspiciousLynx,
25. Feb 9:05 Uhr
1
Und rot wie erwartbar, Zahlen wenig überzeugend. Buybacks in 2026 nur 500 Millionen statt 1 Milliarde in 2025 dafür nun höhere Investionsausgaben.
Mit anderen Worten: Letztes Jahr wurden hunderte Millionen verbrannt weil man zu Kursen von 125€+ Aktien viel zu teuer gekauft hat statt damals schon zu investieren und nun bezahlt man für diese katastrophale Management-Entscheidungen.
Gestern Dead Cat Bounce und heute alles wieder weg, Abfahrt nach unten, bitte anschnallen.
FaFan,
25. Feb 9:05 Uhr
1
1. Die wichtigsten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025
Wolters Kluwer hat ein solides Jahr hinter sich, das von der Transformation hin zu Cloud- und KI-Lösungen geprägt war:
Umsatz: 6,125 Mrd. € (+6 % organisches Wachstum). Besonders stark war der Bereich Cloud-Software mit einem Plus von 15 %.
Operative Marge (Adjusted): Steigerung auf 27,5 % (Vorjahr: 27,1 %).
Gewinn pro Aktie (Adjusted EPS): 5,29 €, was einem währungsbereinigten Zuwachs von 9 % entspricht.
Free Cash Flow: 1,348 Mrd. € (+10 % währungsbereinigt).
Dividende: Die vorgeschlagene Dividende steigt um 8 % auf 2,52 € pro Aktie.
Aktienrückkäufe: Für 2026 wurde ein neues Programm über 500 Mio. € angekündigt.
Ausblick 2026: Das Management erwartet ein weiteres Jahr mit gutem organischem Wachstum, einer Marge von ca. 28 % und einem EPS-Wachstum im hohen einstelligen Bereich.
2. Ist die Aktie aktuell unterbewertet?
Die Bewertung der Wolters-Kluwer-Aktie ist derzeit ein kontroverses Thema am Markt.
KGV-Vergleich: Bei einem aktuellen Kurs von ca. 63–65 € (Stand heute Morgen) und einem Gewinn pro Aktie von 5,29 € liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei ca. 12. Historisch wurde die Aktie oft mit einem KGV von 22 bis 25 bewertet. Rein rechnerisch deutet das auf eine massive Unterbewertung hin.
Analystenstimmen: Banken wie Barclays sehen das Kursziel weiterhin bei über 120 € (Overweight). Auch Plattformen wie Alpha Spread schätzen den fairen Wert auf ca. 121 €, was die Aktie fast 50 % unter ihrem "inneren Wert" handeln lässt.
Der "Haken": Der Markt hat die Aktie zuletzt abgestraft (Kurssturz von über 60 % im Jahresvergleich), da Investoren befürchten, dass neue KI-Modelle (wie von Anthropic oder OpenAI) die Kernbereiche Recht und Steuern disruptieren könnten. Die Börse preist also ein hohes Risiko ein, dass die Marge langfristig sinkt, wenn Kunden direkt KI-Tools nutzen, statt die teure Fachsoftware von Wolters Kluwer.
3. Kritik am Bericht: Gibt es etwas auszusetzen?
Obwohl die Zahlen auf dem Papier exzellent aussehen, gibt es beim Lesen des Berichts (und des verlinkten Artikels) Punkte, die man kritisch hinterfragen sollte:
KI-Optimismus vs. Marktrealität: CEO Nancy McKinstry betont, dass 70 % der digitalen Umsätze bereits aus KI-Lösungen stammen. Der Bericht stellt Wolters Kluwer als reinen Gewinner der KI-Welle dar. Dass der Aktienkurs zeitgleich massiv eingebrochen ist, wird im Bericht natürlich nicht thematisiert – hier klafft eine Lücke zwischen der Selbstdarstellung des Unternehmens und der Einschätzung der Investoren.
Erhöhte Ausgaben für Produktentwicklung: Für 2026 plant das Unternehmen, die Investitionen in die Entwicklung auf 12–13 % des Umsatzes zu steigern. Gleichzeitig soll die Marge weiter wachsen. Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel (mehr ausgeben und trotzdem profitabler werden), das wenig Spielraum für Fehler lässt.
Verschuldung: Die Nettoverschuldung ist von 3,1 Mrd. € auf 4,0 Mrd. € gestiegen (Net-Debt-to-EBITDA von 1,6x auf 2,0x). Das ist noch im grünen Bereich, zeigt aber, dass das Wachstum zunehmend durch teure Zukäufe (wie Libra oder Brightflag) erkauft wurde.
Abhängigkeit von Nordamerika: 65 % des Umsatzes kommen aus Nordamerika. Schwankungen im US-Dollar oder regulatorische Änderungen in den USA treffen das Unternehmen überproportional hart.
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