14 Billionen Dollar

BlackRock wächst aber feuert Mitarbeiter 15.01.2026, 12:25 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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BlackRock knackt 14-Billionen-Dollar-Marke

BlackRock hat im vierten Quartal 2025 beeindruckende 342 Milliarden US-Dollar an Kundengeldern eingesammelt – so viel wie nie zuvor. Die Summe trieb das weltweit größte Vermögensverwaltungsunternehmen auf einen Rekordwert von 14 Billionen US-Dollar an betreutem Vermögen. Allein in langfristige Investmentfonds flossen 268 Milliarden Dollar netto, davon 181 Milliarden in börsengehandelte Fonds (ETFs), die nun 5,5 Billionen Dollar umfassen.

Mit einem Gesamtjahreszufluss von 698 Milliarden Dollar, einschließlich Geldmarkt- und Cash-Management-Fonds, verzeichnete BlackRock das stärkste Ergebnis seiner Geschichte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 232 Milliarden Dollar an langfristigen Zuflüssen gerechnet.

Großübernahmen und neue Fonds im Fokus

Zu den Treibern zählt auch ein Outsourcing-Deal mit Citigroup, die rund 80 Milliarden Dollar an Vermögen ihrer vermögenden Kundschaft zur Verwaltung an BlackRock übergab – eine der größten derartigen Vereinbarungen der Branche.

CEO Larry Fink erklärte: „Weltweit wollen Kunden mehr mit BlackRock machen.“ Die Pipeline an Aufträgen sei breiter geworden – über Produktkategorien, Märkte und Kundenkanäle hinweg. BlackRock positioniert sich zunehmend als Komplettanbieter – von ETFs über private Märkte bis hin zu Daten- und Technologielösungen.

Das Unternehmen steigerte im vierten Quartal den bereinigten Gewinn je Aktie um 10 % auf 13,16 US-Dollar – deutlich über den Analystenschätzungen von 12,28 US-Dollar. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 23 % auf 7 Milliarden Dollar. Gleichzeitig stiegen die operativen Kosten auf 5,3 Milliarden Dollar – auch bedingt durch Übernahmen.

Konzernumbau: Mehr Private Equity, weniger Jobs

BlackRock baut sich konsequent zum Schwergewicht im Bereich Private Markets um. Dazu gehörte 2025 eine Übernahmewelle im Gesamtwert von rund 28 Milliarden US-Dollar, darunter Global Infrastructure Partners, HPS Investment Partners und Preqin. Die Integration der zugekauften Unternehmen, darunter auch die Kreditfirma HPS, ist inzwischen abgeschlossen.

Trotz des Wachstums trennt sich BlackRock von rund 250 Mitarbeitern – etwa 1 % der weltweiten Belegschaft. Betroffen sind vor allem Investment- und Vertriebsteams. Der Stellenabbau reiht sich in eine breitere Bewegung an der Wall Street ein, in der auch andere Finanzinstitute wie Citigroup und UBS Arbeitsplätze streichen, um Kosten zu senken.

Ein Unternehmenssprecher betonte: „Die Weiterentwicklung von BlackRock hat höchste Priorität. Wir stellen sicher, dass unsere Ressourcen strategisch eingesetzt werden, um Kunden optimal zu bedienen – heute und in Zukunft.“

Bn-Redaktion/ts
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