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Nvidias Rubin-Chips setzen neue Maßstäbe 07.01.2026, 16:33 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Rubin-Generation bereit für Markteinführung

Nvidia-CEO Jensen Huang hat auf der CES in Las Vegas verkündet, dass die nächste Chip-Generation namens Rubin in Produktion ist und ab der zweiten Jahreshälfte 2026 für Kunden verfügbar sein wird. Alle sechs neuen Rubin-Prozessoren, benannt nach der Astronomin Vera Rubin, sind laut Huang bereits von den Fertigungspartnern zurück und einsatzbereit. „Die Nachfrage ist sehr hoch“, erklärte er. Der wachsende Einsatz von KI-Software erfordere deutlich leistungsfähigere Systeme.

Leistungsschub für Rechenzentren

Die neuen Rubin-Beschleuniger sollen laut Nvidia beim Training von KI-Modellen 3,5-mal und beim Ausführen von Anwendungen fünfmal effizienter sein als der Vorgänger Blackwell. Ein neues CPU-Modell mit 88 Kernen verspricht zudem doppelte Leistung gegenüber der vorherigen Generation. Trotz Fokus auf die neuen Modelle bleibt die Nachfrage nach früheren Generationen – etwa dem H200-Chip – stabil, insbesondere aus China.

US-Freigabe für China erwartet

inanzchefin Colette Kress betonte, dass ausreichend H200-Chips für den chinesischen Markt vorhanden seien – unabhängig vom Genehmigungsstatus der US-Regierung. Nvidia hat bereits Exportlizenzen beantragt und rechnet mit einer baldigen Entscheidung. Die Auslieferung nach China werde laut CEO Huang nicht zulasten anderer Märkte gehen.

Neue Plattformen für Auto und Roboter

Neben Rechenzentrums-Technik stellte Nvidia auch das Fahrzeugmodell „Alpamayo“ vor – eine frei nutzbare KI-Plattform, die es Autos ermöglichen soll, in Echtzeit auf unerwartete Verkehrssituationen zu reagieren. Die ersten Nvidia-betriebenen Fahrzeuge sollen im ersten Quartal in den USA, im zweiten Quartal in Europa und in der zweiten Jahreshälfte in Asien starten. Huang sagte: „Wir stellen uns vor, dass eines Tages eine Milliarde Autos autonom unterwegs sein werden.“

Umsatzprognosen übersteigen 500 Milliarden Dollar

Im Oktober prognostizierte Nvidia einen Umsatz von rund 500 Milliarden US-Dollar mit aktuellen und künftigen Rechenzentrums-Chips bis Ende 2026 – diese Prognose wurde nun nach oben korrigiert. Zwar wurde kein neues Ziel genannt, doch Huang sprach von einer „sehr guten“ Geschäftsentwicklung. Auch CFO Kress bestätigte: „Die 500 Milliarden sind definitiv mehr geworden.“ Analysten erwarten für 2026 einen Jahresumsatz von 321,2 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 57 %, für 2027 über 400 Milliarden Dollar.

Weniger Kühlbedarf sorgt für Börsenreaktionen

Ein weiteres Highlight: Die neuen Rubin-Chips benötigen keine aufwendigen Kühlsysteme mit Kältemaschinen – was prompt Aktienkurse von Kühltechnikanbietern wie Johnson Controls einbrechen ließ. Huang relativierte Sorgen über die Energienachfrage der KI-Branche und sprach von einem „normalen Phänomen industrieller Revolutionen“. Er forderte Investitionen in neue Formen der Energiegewinnung.

Bn-Redaktion/ts
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