Adobe-Aktie unter Druck

Umsatzprognose enttäuscht 13.03.2025, 14:39 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Adobe 281,28 EUR -2,01 % Baader Bank

Prognose verfehlt Erwartungen – Aktie rutscht ab

Der Softwaregigant Adobe hat seinen Ausblick für das laufende zweite Geschäftsquartal vorgelegt – und der enttäuscht die Anleger. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatz zwischen 5,77 und 5,82 Milliarden US-Dollar, was leicht unter der durchschnittlichen Analystenschätzung von 5,8 Milliarden US-Dollar liegt. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte mit 4,95 bis 5,00 US-Dollar am unteren Ende der Erwartungen landen.

Die unmittelbare Reaktion an der Börse fiel negativ aus: Die Adobe-Aktie gab im nachbörslichen Handel um 3 Prozent nach und verzeichnet seit Jahresbeginn bereits einen Rückgang von 24 Prozent. Analyst Matthew Swanson von RBC Capital Markets sieht wachsende Bedenken hinsichtlich Adobes KI-Strategie und des zunehmenden Wettbewerbs mit KI-nativen Konkurrenten.

KI als Chance oder Risiko? Firefly-Integration und Preiserhöhungen

Adobe setzt verstärkt auf künstliche Intelligenz (KI) und hat sein eigenes Modell Firefly in Programme wie Photoshop und Premiere integriert. Doch stellt sich die Frage, ob diese Entwicklung die Software noch attraktiver macht oder ob neue Wettbewerber mit nativem KI-Fokus Marktanteile abgraben.

Als Reaktion auf steigende Entwicklungskosten hat Adobe die Preise für einige Anwendungen angehoben und zudem angekündigt, eine Gebühr von etwa 50 Cent pro KI-generiertem Video zu verlangen. Ob diese Maßnahmen das Wachstum ankurbeln oder eher Kunden abschrecken, bleibt abzuwarten.

Solides erstes Quartal – Umsatz und Gewinn über den Erwartungen

Trotz der verhaltenen Prognose kann Adobe auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsquartal zurückblicken. Der Umsatz stieg um 10 Prozent auf 5,71 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen von 5,66 Milliarden US-Dollar. Besonders das Segment Digitale Medien, zu dem Kreativ- und Dokumentensoftware gehören, zeigte mit einem Umsatzplus von 11 Prozent auf 4,23 Milliarden US-Dollar eine starke Performance. Auch das Marketing- und Analytik-Geschäft konnte mit 1,41 Milliarden US-Dollar ein Wachstum von 10 Prozent verbuchen.

Unterm Strich erzielte Adobe im ersten Quartal einen Gewinn von über 1,8 Milliarden US-Dollar. CEO Shantanu Narayen bleibt optimistisch:
"Unser Erfolg wird von innovationsgetriebenen, kundenorientierten Lösungen bestimmt. Adobe ist bestens positioniert, um vom KI-gestützten Wachstum der Kreativbranche zu profitieren."

Für das Gesamtjahr 2025 hält das Unternehmen an seiner Prognose fest und erwartet einen Umsatz zwischen 23,3 und 23,6 Milliarden US-Dollar.

Investorentag als entscheidender Faktor für die Aktie

Die nächste Woche könnte für Adobe und seine Anleger richtungsweisend werden: Das Unternehmen lädt zu einer Investorenveranstaltung, auf der weitere Details zur langfristigen Finanzstrategie und den KI-Plänen vorgestellt werden sollen. Ob dies die Trendwende für die angeschlagene Aktie bringen kann, wird entscheidend davon abhängen, wie überzeugend Adobe seine Vision für die Zukunft präsentiert.

Bn-Redaktion/aw
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