Amazon schlägt Alarm

Hacker knacken 600 Firewalls in Rekordzeit mit KI! 22.02.2026, 12:57 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Cyberkriminalität
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Automatisierter Massenangriff
Die Dimension des Vorfalls ist bemerkenswert, da möglicherweise sogar nur ein einziger Täter hinter der breit angelegten Kampagne steckt. Den Forschern von Amazon zufolge agierten die russischsprachigen Kriminellen in 55 Ländern und nutzten generative KI-Dienste, um die Reichweite und Geschwindigkeit ihrer Angriffe drastisch zu erhöhen. Diese neuartige Methode ermöglicht es selbst kleinen Gruppen mit begrenztem Fachwissen, Attacken in einem Umfang durchzuführen, für den früher hochspezialisierte Teams erforderlich gewesen wären.

Schwachstellen systematisch ausgenutzt
Die Vorgehensweise glich dabei einer digitalen Fließbandarbeit. Die Algorithmen suchten vollautomatisiert nach grundlegenden Sicherheitslücken, wie etwa simplen Passwörtern oder dem Fehlen einer Zwei-Faktor-Authentifizierung. Sobald die Eindringlinge jedoch auf robustere Schutzmechanismen stießen, verschwendeten sie keine Zeit und zogen umgehend zum nächsten potenziellen System weiter. Beim Versuch, tiefer in die IT-Strukturen vorzudringen, scheiterten die Täter laut dem Bericht meist an ihren eigenen begrenzten Fähigkeiten.

Weltweites, opportunistisches Vorgehen
Bei der Auswahl der attackierten Infrastruktur gingen die Angreifer äußerst opportunistisch vor, anstatt sich auf spezifische Branchen zu konzentrieren. Die kompromittierten Netzwerke verteilen sich über weite Teile der Weltkarte, mit Schwerpunkten in Süd- und Südostasien, Lateinamerika, der Karibik sowie Westafrika und Nordeuropa. Das primäre Motiv dieser flächendeckenden Strategie lag offenbar in der finanziellen Bereicherung, indem die betroffenen IT-Umgebungen für den späteren Einsatz von Ransomware präpariert wurden.

Warnung vor eskalierender Bedrohung
Der Vorfall unterstreicht eine beunruhigende Entwicklung in der globalen IT-Sicherheit. Bereits im vergangenen Jahr war ein Fall bekannt geworden, bei dem Technologie des KI-Unternehmens Anthropic für weitreichende Cyberkriminalität missbraucht wurde. Sicherheitsexperten rechnen fest damit, dass die Masse an KI-gestützten Attacken künftig weiter zunehmen wird, da die neuen Werkzeuge die Eintrittsbarriere massiv senken und auch unerfahrenen Akteuren völlig neue Möglichkeiten eröffnen.

Bn-Redaktion/js
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