Bayer bricht ein

Droht das Glyphosat-Aus in den USA? 07.03.2025, 17:33 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Bayer bricht ein: Droht das Glyphosat-Aus in den USA?
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Milliardenrisiken und Umsatzrückgang setzen Bayer zu

Der Geschäftsbericht, den Bayer am Mittwoch, den 5. März, vorlegte, stimmte zunächst positiv. Doch schon bald trübte sich die Stimmung: Anhaltende Probleme im Agrarsektor und ein rückläufiges Glyphosat-Geschäft sorgten für Skepsis. Die Aussichten für 2025 bleiben unsicher, da sowohl der Umsatzdruck als auch die rechtlichen Risiken weiterhin hoch sind. Die Belastungen durch den Glyphosat-Rechtsstreit nehmen für Bayer kein Ende. Nach der umstrittenen Übernahme des US-Konzerns Monsanto im Jahr 2016 droht nun ein drastischer Schritt: Der Agrar- und Pharmariese könnte den Verkauf des Herbizids Glyphosat in den USA einstellen.

Keine Einigung in Sicht – Klagen steigen weiter

Bereits 2020 versuchte Bayer, die Klagewelle mit einem milliardenschweren Vergleich zu entschärfen. Doch eine endgültige Lösung blieb aus. Mittlerweile ist die Zahl der Glyphosat-Klagen auf über 180.000 angestiegen. Während der Verkauf von glyphosathaltigen Produkten an US-Privatkunden bereits 2023 gestoppt wurde, bleibt das Geschäft mit der Landwirtschaft für Bayer von großer Bedeutung. Doch steigender Preisdruck, juristische Unsicherheiten und scharfe Konkurrenz aus China setzen den Konzern zunehmend unter Druck.

Bayer-Aktie unter Druck – Kapitalerhöhung als Risiko

Auch die Bayer-Aktie bleibt unter Druck. Nachdem das Papier zwischenzeitlich Kursgewinne verzeichnete, fiel es zuletzt wieder um sechs Prozent und gehörte zu den größten Verlierern im DAX. Anleger zeigen sich besorgt über eine mögliche Kapitalerhöhung.

Bayer will sich auf der kommenden Hauptversammlung die Erlaubnis sichern, bis zu 875 Millionen Euro an neuem Kapital aufzunehmen – knapp 35 Prozent des aktuellen Grundkapitals. Der Konzern begründet dies mit der Notwendigkeit, finanzielle Flexibilität für potenzielle Vergleiche oder andere strategische Maßnahmen zu gewährleisten.

Chart Bayer Aktie

Analysten bleiben skeptisch

Die Unsicherheit rund um Bayer spiegelt sich auch in den Analysten-Einschätzungen wider: Die UBS belässt die Einstufung auf „Neutral“ und signalisiert damit Zurückhaltung angesichts der anhaltenden Herausforderungen. Auch JPMorgan bleibt bei seiner „Neutral“-Bewertung, und die Deutsche Bank Research spricht eine „Hold“-Empfehlung aus, was zeigt, dass Experten aktuell weder eine klare Kauf- noch Verkaufsempfehlung für die Aktie aussprechen.

Intensive Diskussionen über Bayer

Anleger und Marktbeobachter diskutieren derzeit intensiv über die Zukunft des Konzerns. Während einige den massiven juristischen und finanziellen Risiken skeptisch gegenüberstehen, hoffen andere auf eine strategische Wende. Die kommenden Monate könnten für Bayer entscheidend sein.

Bn-Redaktion/ar
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