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Bayer setzt auf Kerendia in Japan

Bayer Aktie im Plus Zulassungsantrag für Kerendia bei nicht diabetischer CKD stützt Hoffnung 28.08.2026, 19:31 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Bayer setzt auf Kerendia in Japan: Bayer Aktie im Plus Zulassungsantrag für Kerendia bei nicht diabetischer CKD stützt Hoffnung
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Bayer 48,68 EUR +0,38 % Lang & Schwarz

Bayer erweitert Kerendia Chancen

Bayer treibt die Ausweitung seines Medikaments Kerendia weiter voran. In Japan hat der Pharma- und Agrarkonzern einen Zulassungsantrag für den Einsatz bei nicht diabetisch bedingter chronischer Nierenerkrankung gestellt. Damit könnte Kerendia künftig eine größere Patientengruppe erreichen.

Chronische Nierenerkrankungen gelten als ernstes Gesundheitsproblem, weil sie über Jahre fortschreiten und im schlimmsten Fall zu Dialyse oder Transplantation führen können. Bisher steht Kerendia vor allem im Zusammenhang mit Nierenerkrankungen bei Typ-2-Diabetes. Eine Erweiterung auf nicht diabetische CKD würde das Marktpotenzial deutlich vergrößern.

Aktie reagiert positiv

An der Börse wurde die Nachricht positiv aufgenommen. Die Bayer Aktie notierte im Plus, weil Anleger auf zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten im Pharmageschäft setzen. Für Bayer ist das wichtig, denn der Konzern steht seit Jahren unter Druck durch Rechtsrisiken, schwächere Agrarmärkte und die Suche nach neuen Wachstumstreibern.

Kerendia gilt dabei als einer der Hoffnungsträger im Medikamentenportfolio. Sollte das Mittel in weiteren Indikationen zugelassen werden, könnte Bayer seine Position im Bereich Herz- und Nierenerkrankungen stärken.

Japan als wichtiger Markt

Japan ist für Pharmaunternehmen ein bedeutender Gesundheitsmarkt mit hoher medizinischer Versorgung und einer alternden Bevölkerung. Gerade chronische Erkrankungen spielen dort eine wichtige Rolle. Eine Zulassung in Japan könnte Bayer helfen, Kerendia international breiter zu etablieren.

Noch ist der Antrag aber keine Zulassung. Die japanische Behörde muss die Daten prüfen und entscheiden, ob Wirksamkeit und Sicherheit für die neue Patientengruppe ausreichend belegt sind. Anleger werden deshalb auf den weiteren Zeitplan und mögliche Rückmeldungen der Behörden achten. Bayer setzt mit dem Zulassungsantrag für Kerendia in Japan ein positives Signal. Die mögliche Anwendung bei nicht diabetisch bedingter chronischer Nierenerkrankung könnte das Marktpotenzial des Medikaments deutlich erweitern. Für die Aktie ist das ein willkommener Lichtblick, auch wenn der Konzern weiter vor größeren strukturellen Herausforderungen steht.

Bn-Redaktion/jh
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