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Bayer verkauft Kunst

Millionen-Erlös gegen Schuldenberg 17.02.2025, 15:06 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Kunst gegen Schulden: Ein Tropfen auf dem heißen Stein

Bayer sorgt mal wieder für Schlagzeilen – diesmal nicht wegen Klagen oder Glyphosat, sondern mit einem spektakulären Kunstverkauf. Der Konzern trennt sich von rund 800 Kunstwerken, darunter Werke von Max Beckmann, Andy Warhol und Henry Moore. Der erwartete Erlös? Rund 4,5 Millionen Euro. Doch was bringen ein paar Millionen, wenn im Hintergrund ein gewaltiger Schuldenberg von 35 Milliarden Euro drückt?

Offiziell heißt es, die Kunst passe nicht mehr in die moderne Arbeitswelt. Doch die wahre Motivation liegt auf der Hand: Bayer braucht Geld. Zwar behält das Unternehmen einige Werke mit historischem Wert, doch die eigentliche Frage bleibt: Kann so ein symbolischer Verkauf den Konzern tatsächlich stabilisieren?

Bayer taumelt weiter – aber erste Erholungsanzeichen sind sichtbar

Die Monsanto-Übernahme erweist sich weiterhin als kostspieliger Fehler. Die damit verbundenen PCB- und Glyphosat-Klagen in den USA sind noch lange nicht ausgestanden und werfen dunkle Schatten auf die Aktie. Anleger bleiben skeptisch – und das aus gutem Grund.

Trotzdem gibt es kleine Lichtblicke: Die jüngsten Quartalszahlen zeigen eine leichte Stabilisierung. Der Verlust je Aktie sank von -4,65 Euro auf -4,26 Euro, während der Umsatz mit 9,97 Milliarden Euro nahezu das Vorjahresniveau hält. Analysten prognostizieren für die Zukunft sogar einen Gewinn von 4,97 Euro je Aktie – ein Hoffnungsschimmer für Investoren.

Zudem könnte das neue Herzmedikament Beyonttra für positive Impulse sorgen. Die kürzlich erteilte EU-Zulassung könnte Bayer endlich wieder für gute Nachrichten in der Pharmasparte sorgen und dringend benötigte Einnahmen generieren.

Bayer-Aktie: Aufschwung oder Strohfeuer?

Nach dem Tiefststand von 18,41 Euro im November 2024 hat sich die Bayer-Aktie mittlerweile auf rund 21,50 Euro erholt – ein Plus von über 15 Prozent. Doch bedeutet das bereits eine nachhaltige Trendwende?

Die Situation bleibt angespannt: Während die charttechnische Erholung und das Potenzial im Pharmageschäft Hoffnung machen, sind die gigantischen Schulden und die anhängigen Klagen weiterhin enorme Risikofaktoren. Bayer steckt in einer klassischen "Chance trifft Risiko"-Situation – für Anleger bleibt die Frage, ob sie auf den Turnaround wetten oder sich von der Unsicherheit fernhalten wollen.

Bn-Redaktion/aw
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