Bieterkrieg um Warner Bros.

Trump-Freunde erneuern Angebot 17.02.2026, 17:46 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Achterbahn
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Name Aktuell Diff. Börse
Oracle 156,22 USD -0,01 % AMEX
Paramount Skydance Corporations Registered (B) 10,94 USD -1,53 % AMEX
Warner Bros. Discovery (A) 28,52 USD -0,97 % AMEX

Medien-Milliardenpoker spitzt sich zu

Warner Bros Discovery Inc. öffnet erneut die Tür für Gespräche mit Paramount Skydance Corp. – nachdem das Unternehmen signalisiert hat, sein Angebot zu erhöhen und zusätzliche Bedingungen zu verbessern. Zuvor hatte ein Banker von Paramount einem Vorstandsmitglied von Warner Bros. mitgeteilt, man sei bereit, mindestens 31 US-Dollar je Aktie zu bieten – also 1 US-Dollar mehr als zuvor –, sofern die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Parallel dazu erhielt der Konzern von Netflix Inc. ein siebentägiges Zeitfenster, um das neue Angebot zu prüfen.

Neuer Bieterwettstreit um Milliardenbewertung

Trotz der erneuten Gespräche empfiehlt der Vorstand weiterhin einstimmig, dem verbindlichen Verkauf der Studios und des Streamingdienstes HBO Max an Netflix für 27,75 US-Dollar je Aktie beziehungsweise 72 Milliarden US-Dollar zuzustimmen. Paramount bietet hingegen 77,9 Milliarden US-Dollar in bar für den gesamten Konzern – inklusive Kabelsendern wie CNN und TNT, die im Rahmen der Netflix-Transaktion abgespalten werden sollen. Die Hauptversammlung zur Abstimmung über den Netflix-Deal ist für den 20. März angesetzt.

Die Börse reagierte unmittelbar: Die Aktie von Warner Bros. legte am Dienstagmorgen in New York um 2,2% zu. Paramount gewann 6,9%, während Netflix 1,7% nachgab.

Vorstand betont Fokus auf "Wertsteigerung"

Paramount versucht seit September vergangenen Jahres, Warner Bros. zu übernehmen, und startete zwischenzeitlich sogar ein feindliches Übernahmeangebot über 30 US-Dollar je Aktie. In der jüngsten Offerte sicherte Paramount zu, eine mögliche Vertragsstrafe in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar gegenüber Netflix zu übernehmen und eine Schuldenrefinanzierung zu unterstützen. Zudem stellte das Unternehmen eine Entschädigung in Aussicht, falls der Deal nicht bis zum 31. Dezember abgeschlossen wird.

Netflix verwies darauf, man verfüge über die einzige unterzeichnete und vom Vorstand empfohlene Vereinbarung. Sollte Paramount am Ende ein überlegenes Angebot vorlegen, besitzt Netflix das Recht, dieses zu überbieten. Bislang wurden jedoch lediglich 42,3 Millionen Aktien – weniger als 2% der ausstehenden Anteile – an Paramount angedient.

Bn-Redaktion/ts
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