Bitcoin-Hype

Warum Profis plötzlich die Reißleine ziehen 23.02.2026, 12:18 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Bitcoin-ETF-Beben: Warum Hedgefonds Milliarden abziehen – und was das jetzt bedeutet

Hedgefonds, die den Boom der US-Spot-Bitcoin-ETFs maßgeblich angetrieben haben, ziehen sich spürbar zurück. Die aggregierten Allokationen der größten Hedgefonds in Bitcoin-ETFs sanken vom dritten auf das vierte Quartal 2025 um 28 %. Parallel dazu verlor Bitcoin fast 50 % seit seinem Oktober-Hoch von über 126.000 US-Dollar und markierte im frühen Asienhandel am Montag mit rund 64.300 US-Dollar ein Minus von bis zu 4,8 % – der niedrigste Stand seit dem 6. Februar.

Kapitalabzug beschleunigt die Korrektur

Die anhaltende Schwächephase begann bereits im Oktober. Seitdem geraten digitale Vermögenswerte unter Druck, während gleichzeitig die Renditen einer einst lukrativen Handelsstrategie schrumpfen. In einer Analyse vom 19. Februar heißt es: „Das dominierende Thema der letzten zwei Quartale war der Risikoabbau bei Hedgefonds.“ Weiter wird festgestellt: „Das Oktober-Hoch scheint systematische Positionsreduzierungen ausgelöst zu haben.“

Auch regulatorische Meldungen zeigen die Dimension des Rückzugs. Brevan Howard reduzierte seine Beteiligung am iShares Bitcoin Trust deutlich und wurde im vierten Quartal zum größten Verkäufer des Spot-ETFs. Der Bestand fiel um rund 86 % auf 5,5 Millionen Anteile. Der Wert der Position sank von etwa 2,4 Milliarden US-Dollar auf 275 Millionen US-Dollar.

Basis-Trade verliert an Attraktivität

Ein wesentlicher Treiber des Strategiewechsels ist der sogenannte Bitcoin-Basis-Trade. Dabei kauften Fonds Spot-Bitcoin-ETFs und verkauften gleichzeitig CME-Futures, um die Differenz – also die Prämie der Futures gegenüber dem Kassapreis – zu vereinnahmen. Diese marktneutrale Carry-Strategie erzielte nach Zulassung der ETFs zeitweise annualisierte Renditen im zweistelligen Bereich.

Doch der zunehmende Wettbewerb ließ die Arbitrage zusammenschmelzen. Zum 9. Februar lagen die annualisierten Erträge nur noch bei rund 4 %. Damit verlor die Strategie deutlich an Reiz, insbesondere für kurzfristig orientierte Marktteilnehmer.

Die Scheichs investieren weiter

Gleichzeitig zeigen andere Investorengruppen eine stabilere Haltung. Das Emirat Abu Dhabi erhöhte seine IBIT-Position im vierten Quartal 2025 um 46 %. Anlageberater steigerten ihre aggregierten IBIT-Bestände im Jahresvergleich sogar um 145 % und bauten ihre Positionen vier Quartale in Folge aus. In der Analyse heißt es dazu: „Das spekulative Kapital, das die Rally getragen hat, ist gewichen – an seine Stelle ist eine tragfähigere Eigentümerbasis getreten.“ Und weiter: „Das zeigt sich selbst in einer Phase fallender Kurse.“

Bn-Redaktion/ts
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