Buffett verkauft Amazon

Werden die KI-Investitionen zum Risiko? 18.02.2026, 12:11 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Amazon
© Symbolbild Amazon
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Name Aktuell Diff. Börse
Amazon 204,87 USD -0,03 % AMEX
Berkshire Hathaway Registered (B) 496,67 USD -0,43 % AMEX

Radikaler Rückzug bei Amazon

Warren Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway hat im vierten Quartal ihre Beteiligung an Amazon.com Inc. um mehr als 75 % reduziert. Übrig geblieben sind rund 2,3 Millionen Aktien. Der Schritt markiert eine deutliche Neugewichtung im Portfolio. Bereits 2019 war Berkshire eingestiegen, nachdem Buffett selbstkritisch erklärt hatte, er sei „ein Idiot gewesen, die Aktie des Online-Handelsriesen nicht früher gekauft zu haben“.

Neuer Fokus auf Medien und Versicherungen

Parallel baute Berkshire eine neue Position bei der New York Times Co. auf. In den drei Monaten bis Dezember erwarb das Unternehmen 5,1 Millionen Aktien, die zum Jahresende 351,7 Millionen US-Dollar wert waren. Zudem erhöhte der Konzern seine Beteiligung an Chevron Corp. auf 6,5 % und an Chubb Ltd auf 8,7 %. Die Aktie der New York Times Co. legte nachbörslich um mehr als 10 % zu.

Weitere Anpassungen im Portfolio

Gleichzeitig wurden bestehende Großbeteiligungen weiter reduziert. Die Anteile an Bank of America Corp. sanken auf 7,1 %, jene an Apple Inc. auf 1,5 %. Darüber hinaus sicherte sich Berkshire das Petrochemiegeschäft von Occidental Petroleum Corp. für 9,7 Milliarden US-Dollar und baute eine Beteiligung im Wert von 5,6 Milliarden US-Dollar an Alphabet Inc. auf. Die Kapitalallokation wirkt selektiv und fokussiert.

Amazon unter Druck an der Börse

Während Berkshire umschichtet, kämpft Amazon mit deutlichen Kursverlusten. Die Aktie fiel zuletzt neun Handelstage in Folge – die längste Negativserie seit Juli 2006. Am Freitag sank der Kurs um 0,4 %. Insgesamt verlor die Aktie in diesem Zeitraum 18 % und büßte rund 463 Milliarden US-Dollar an Börsenwert ein. Seit Monatsbeginn steht ein Minus von etwa 17 % zu Buche.

Milliardeninvestitionen sorgen für Skepsis

Auslöser der Verunsicherung sind vor allem die angekündigten Investitionen. Amazon plant, in diesem Jahr 200 Milliarden US-Dollar in Rechenzentren, Chips und weitere Infrastruktur zu investieren. Gemeinsam mit Alphabet, Microsoft und Meta Platforms summieren sich die prognostizierten Kapitalausgaben bis 2026 auf rund 650 Milliarden US-Dollar. „Wenn Amazon nun so viel ausgibt, dass ein negativer Cashflow entsteht, ist das ein erhebliches Problem und ein Warnsignal“, erklärte Anthony Saglimbene. Zudem warnte er: „Sollten diese großen Technologiekonzerne aufgrund dieser Ausgaben einen negativen oder schwächeren Cashflow ausweisen, ist das eine grundlegende Veränderung in der Bewertung.“

Bn-Redaktion/ts
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