Der DAX wackelt

Nahost-Krise und China-Enttäuschung 12.06.2025, 10:32 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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DAX unter Druck: Drohender Nahost-Konflikt und China-USA-Enttäuschung belasten den Markt

Geopolitische Risiken verstärken Kursverluste

Am Donnerstag zeichnet sich für den deutschen Aktienmarkt ein weiterer Verlusttag ab. Die angespannte Lage im Nahen Osten sorgt für zunehmende Nervosität: Ein möglicher Militärschlag Israels gegen den Iran weckt Befürchtungen über weitreichende Reaktionen. Die USA ziehen aus Sicherheitsgründen Teile ihres Botschaftspersonals aus dem Irak ab. Analysten warnen vor möglichen Vergeltungsschlägen der Islamischen Republik gegen amerikanische Militärbasen in der Region.

DAX droht längste Verlustserie des Jahres

Diese geopolitische Unsicherheit trifft auf eine bereits fragile Börsenstimmung. Der X-DAX notierte eine Stunde vor Handelsbeginn 0,8 Prozent im Minus bei 23.764 Punkten. Damit könnte der DAX seinen fünften Verlusttag in Folge verbuchen – die längste Verluststrecke in diesem Jahr. „Das mittelfristige Risiko bleibt technisch nach wie vor bis 23.408 Punkte begrenzt“, erklärt Martin Utschneider von Finanzethos. Noch vor einer Woche hatte der Leitindex mit 24.479 Punkten ein Rekordhoch erreicht. „Beim DAX ist die Luft raus“, konstatiert Marktstratege Thomas Altmann von QC Partners.

Einzelwerte unter Druck – Allianz und SAP im Fokus

Im vorbörslichen Handel auf Tradegate verloren Allianz-Aktien rund ein Prozent. Die britische Investmentbank Barclays hat die Aktie des Versicherungsriesen zum „Untergewichten“ herabgestuft. Auch SAP-Papiere notierten knapp ein Prozent schwächer. Trotz positiver Signale des US-Konkurrenten Oracle, dessen Aktie nachbörslich um fast acht Prozent zulegte, konnten die Walldorfer nicht profitieren.

Halbleiterbranche mit positiver Ausnahme

Einen Lichtblick bot der niederländische Chipausrüster BE Semiconductor, dessen Aktien im vorbörslichen Handel um zehn Prozent anzogen. Die optimistischen Umsatzziele des Konzerns könnten auch Aktien deutscher Branchenvertreter wie Süss Microtec und Aixtron beflügeln.

Inflationsdaten als Gewinnmitnahme-Katalysator

Zusätzlich zu den geopolitischen Spannungen belastet die Ernüchterung über den US-chinesischen Handelsdeal die Märkte. „Insbesondere ein offizielles Statement aus China steht weiterhin aus“, so Altmann weiter. Der nach der April-Rallye überkaufte Markt nutzt selbst positive Impulse wie die jüngsten US-Inflationsdaten eher für Gewinnmitnahmen. „Sollte die Inflation niedrig bleiben, bleibt aber auch das mittelfristige Bild an den Börsen positiv“, kommentiert ein Marktteilnehmer.

Bn-Redaktion/ts
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