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GameStop

Michael Burry setzt überraschend auf Value 31.01.2026, 14:02 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gaming
© Symbolbild von von Florian Olivo auf Unsplash
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GameStop 19,86 EUR -0,20 % Lang & Schwarz

Rückkehr eines Value-Investors mit Blick auf den Buchwert

Michael Burry erläuterte seine Entscheidung in einem ausführlichen Beitrag auf der Plattform Substack, aus dem CNBC zitierte. Nach eigenen Angaben erwirbt er GameStop derzeit nahe dem einfachen materiellen Buchwert beziehungsweise dem Nettoinventarwert. Genau dieser Umstand stelle für ihn ein attraktives Chancen-Risiko-Verhältnis dar. Burry verwies dabei ausdrücklich auf den hohen Cash-Bestand des Unternehmens von rund 8 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig machte er deutlich, dass seine Investition nicht auf eine Wiederholung der spekulativen Exzesse vergangener Jahre abziele. Stattdessen stehe für ihn der intrinsische Unternehmenswert im Vordergrund.

Bilanzstärke, Cashflows und steuerliche Vorteile

Nach Darstellung Burrys basiert das Engagement auf einer detaillierten Analyse der Fundamentaldaten. Er sieht GameStop nicht mehr ausschließlich als Meme-Aktie, sondern als Unternehmen mit belastbarer Finanzstruktur. Besonders hob er die stabilen Cashflows sowie steuerliche Verlustvorträge von rund 1,2 Milliarden US-Dollar hervor, die künftige Erträge abschirmen könnten. Hinzu kämen vergleichsweise geringe Instandhaltungsinvestitionen, die das operative Geschäft entlasten. Laut Investing.com betrachtet Burry diese Faktoren als solide Grundlage für langfristige Wertentwicklung und erklärte sich bereit, seine Beteiligung theoretisch über einen Zeitraum von bis zu 50 Jahren zu halten.

Ryan Cohen, Kapitaldisziplin und strategische Optionen

Ein zentrales Element von Burrys Investmentthese ist GameStop-CEO Ryan Cohen. In seinem Substack-Beitrag betonte Burry sein Vertrauen in Cohens Strategie, Governance und Kapitalallokation. Cohen hatte kürzlich selbst ein starkes Signal gesetzt, indem er eine Million zusätzliche Aktien für rund 21,4 Millionen US-Dollar erwarb. Damit wolle er die Interessen von Management und Aktionären weiter synchronisieren. Burry verglich Cohens Ansatz mit der Fähigkeit, „Limonade aus Zitronen“ zu machen, indem das bestehende Kerngeschäft konsequent genutzt und die hohen Barreserven für strategische Optionen offengehalten würden, darunter mögliche Akquisitionen oder auch Investitionen in Bitcoin.

In einem Interview mit dem Wall Street Journal kündigte Cohen zudem an, eine größere Übernahme im Einzelhandelssektor zu prüfen. Diese könnte sich als strategischer Wendepunkt erweisen, nachdem GameStop während der Meme-Stock-Rallyes erhebliche Mittel eingesammelt hatte. Unterstützt wird dieser Kurs von bekannten Investoren wie Keith Gill alias Roaring Kitty und Michael Burry. Die jüngste Verlagerung der Krypto-Bestände zu Coinbase Prime wird am Markt als möglicher Hinweis auf zusätzliche Liquiditätsbeschaffung interpretiert.

Parallel dazu schlug Cohen ein Vergütungspaket vor, das vollständig an den Marktwert des Unternehmens und die kumulierten EBITDA geknüpft ist. Vorgesehen sind Aktienoptionen, sobald die Marktkapitalisierung 20 Milliarden US-Dollar übersteigt und ab dem ersten Quartal 2026 kumulierte EBITDA von 2 Milliarden US-Dollar erreicht werden. Diese Schwelle wurde bislang nur während der Meme-Stock-Manie 2021 überschritten. Die Nachricht über Burrys Engagement führte zuletzt zu einem spürbaren Anstieg der Einzelhandelskäufe der GameStop-Aktie, dem höchsten Niveau seit dem ersten Quartal 2025.

Bn-Redaktion/aw
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