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Gerichtssignal sorgt für Kurssprung bei Bayer

Bayer-Aktie legt kräftig zu – Supreme Court bringt neue Hoffnung im Glyphosat-Streit 17.01.2026, 12:48 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gerichtssignal sorgt für Kurssprung bei Bayer: Bayer-Aktie legt kräftig zu – Supreme Court bringt neue Hoffnung im Glyphosat-Streit
© Bayer AG
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Fortschritt vor höchster Instanz

Der Supreme Court der Vereinigten Staaten hat angekündigt, einen zentralen Glyphosat-Fall gegen Bayer zur Prüfung zuzulassen. Im sogenannten Durnell-Verfahren steht eine Grundsatzfrage im Mittelpunkt: Gilt Bundesrecht über einzelstaatlichen Regelungen, wenn es um Warnhinweise auf Produkten wie dem Unkrautvernichter Roundup geht? Bayer verweist dabei auf die Zulassung durch die Umweltbehörde EPA, die keine Krebswarnung vorschreibt. Die Entscheidung des Gerichts könnte Signalwirkung für tausende ähnliche Klagen haben.

Börse preist juristische Entlastung ein

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Nachricht legte die Bayer-Aktie spürbar zu. An der Handelsplattform Tradegate kletterte der Kurs deutlich. Für Investoren ist die Annahme des Falls ein Hoffnungsschimmer auf ein Grundsatzurteil, das die milliardenschwere Klagewelle in den USA erheblich entschärfen könnte. Bayer-CEO Bill Anderson bezeichnete das Vorgehen des Gerichts als „wichtigen Meilenstein“ in der Strategie zur Risikoreduzierung.

Hoffnung auf Signalwirkung für die Branche

Seit der Übernahme von Monsanto im Jahr 2018 ist Bayer in den USA mit umfangreichen Schadenersatzklagen wegen angeblicher Krebsrisiken durch Glyphosat konfrontiert. Ein Urteil zugunsten des Konzerns könnte eine Präzedenz schaffen, die nicht nur Bayer entlastet, sondern auch Signalwirkung für andere Agrar- und Chemieunternehmen in vergleichbarer Lage hätte. Der Fall zeigt exemplarisch, wie nationale Regulierung und einzelstaatliche Gesetzgebung kollidieren, ein Dauerbrenner im amerikanischen Rechtssystem.

Wie nachhaltig ist die Kursreaktion?

Noch ist unklar, wann das oberste US-Gericht seine Entscheidung trifft. Beobachter rechnen mit einem Urteil im Laufe des Jahres. Die Märkte preisen bereits eine mögliche Entlastung ein, doch Unsicherheiten bleiben. Entscheidend wird sein, ob das Urteil tatsächlich die Klageflut eindämmt, oder ob neue Verfahren nachziehen. Der Supreme Court hat nun das Wort Bleibt die juristische Hoffnung tragfähig oder droht eine neue Welle rechtlicher Risiken?

Bn-Redaktion/jh
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