Glencore und Rio Tinto befeuern Spekulationen um Megafusion

Fusionsgespräche zwischen Glencore und Rio Tinto wieder aufgenommen Aktien uneinheitlich 09.01.2026, 11:59 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Glencore und Rio Tinto befeuern Spekulationen um Megafusion: Fusionsgespräche zwischen Glencore und Rio Tinto wieder aufgenommen Aktien uneinheitlich
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Name Aktuell Diff. Börse
BHP Group 31,19 USD +7,29 % Nasdaq OTC
Rio Tinto 69,96 EUR -3,33 % Lang & Schwarz
Glencore 6,08 USD -0,08 % Nasdaq OTC

Während die Aktien von Glencore am Freitag kräftig zulegten, gerieten die Papiere von Rio Tinto unter Druck. Hintergrund ist die Bestätigung, dass beide Unternehmen erneut über eine strategische Kombination ihrer Geschäftsbereiche verhandeln. Glencore konnte im Handelsverlauf rund acht Prozent gewinnen, während Rio Tinto Verluste verzeichnete.

Marktdynamik und strategischer Kontext

Im Zentrum der Gespräche steht die Möglichkeit, einzelne oder sämtliche Geschäftsbereiche zu verschmelzen. Ein Aktientausch gilt dabei als eine von mehreren Optionen. Bereits Ende 2024 hatten beide Unternehmen über eine Fusion verhandelt, allerdings ohne Ergebnis. Nun erhalten die Gespräche neuen Auftrieb, wobei insbesondere der Zeitrahmen von Bedeutung ist. Nach britischem Übernahmerecht bleibt bis Anfang Februar Zeit für ein offizielles Angebot. Ein Zusammenschluss könnte ein Schwergewicht im globalen Rohstoffsektor formen mit führender Marktstellung bei Kupfer, Aluminium, Eisenerz und weiteren Basismetallen. Wettbewerber wie BHP Group und Vale dürften auf eine solche Entwicklung genau blicken, da sie die Kräfteverhältnisse in der Branche deutlich verschieben würde.

Aktienreaktionen und Anlegerstimmung

Die Märkte reagierten uneinheitlich. Glencore profitierte von der Aussicht auf Skaleneffekte und gestärkte Marktpositionen, während Rio Tinto unter Verkaufsdruck geriet. Marktteilnehmer bewerten mögliche Bewertungsrisiken und Integrationsprobleme unterschiedlich. Zudem könnte die strategische Ausrichtung von Rio Tinto auf kritische Rohstoffe wie Kupfer ein Knackpunkt sein. Der Mangel an konkreten Details zu Struktur, Umfang und Bedingungen des potenziellen Zusammenschlusses erhöht die Unsicherheit. Auch kartellrechtliche Fragen und regulatorische Hürden in verschiedenen Ländern bleiben potenzielle Stolpersteine.

Ausblick

Ob bis zum Fristende im Februar ein bindendes Angebot vorliegt, bleibt offen. Entscheidend wird sein, wie die Aktionäre und Aufsichtsbehörden auf eine mögliche Fusion reagieren und ob die Marktlogik hinter dem Zusammenschluss nachhaltig überzeugt.

Bn-Redaktion/jh
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