Microsoft zahlt jetzt selbst

KI-Boom treibt Strompreise hoch 13.01.2026, 16:55 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Microsoft übernimmt Stromkosten für eigene KI-Rechenzentren

Microsoft will künftig sämtliche Stromkosten für den Betrieb seiner Rechenzentren in den USA selbst tragen – ein Schritt, der mit wachsender öffentlicher Sorge über steigende Energiepreise einhergeht. Präsident Brad Smith erklärte am Dienstag in einem Blogbeitrag, man wolle damit Verantwortung übernehmen und gleichzeitig die Voraussetzungen für ein langfristig erfolgreiches KI-Geschäft schaffen: „Wir setzen einen hohen Standard.“

Zusätzlich kündigte Microsoft an, künftig eng mit Energieversorgern zusammenzuarbeiten, um geeignete Stromquellen zu finden, die Effizienz seiner Rechenzentren zu steigern und den Wasserverbrauch der Anlagen zu senken.

Trump: „Großkonzerne sollen selbst zahlen“

US-Präsident Donald Trump betonte am Montag, seine Regierung habe Gespräche mit Microsoft geführt, um sicherzustellen, dass Verbraucher nicht für den Stromverbrauch riesiger Rechenzentren zur Kasse gebeten werden. Auf Truth Social schrieb er: „Diese Rechenzentren sind entscheidend für den KI-Boom – aber die großen Technologiekonzerne müssen selbst zahlen.“

Er kündigte „große Veränderungen“ bei Microsoft an, blieb jedoch vage. Der Hintergrund: Die Energiepreise in den USA steigen derzeit schneller als die allgemeine Inflation. Das belastet Haushalte – und erhöht den politischen Druck.

KI-Boom belastet Stromnetze und Politik gleichermaßen

Die explosionsartige Ausweitung von KI-Infrastruktur stellt auch die Betreiber und Regulierungsbehörden der US-Stromnetze vor Herausforderungen. Sie müssen die steigenden Kosten gerecht verteilen und gleichzeitig eine zuverlässige Energieversorgung sicherstellen. Microsoft erklärte in diesem Zusammenhang: „Wir haben mit Gemeinden zusammengearbeitet, um mithilfe von Technologie eine bessere Zukunft zu gestalten.“

Vor dem Hintergrund des 250-jährigen US-Jubiläums verwies das Unternehmen auf die gesellschaftliche Verantwortung im KI-Zeitalter: „Wer profitiert von künstlicher Intelligenz? Welche Auswirkungen hat sie? Und wer trägt die Kosten für ihre Infrastruktur?“

Wirtschaftspolitik im Wahlkampf-Fokus

Umfragen zeigen, dass viele Amerikaner mit dem wirtschaftlichen Kurs des Präsidenten unzufrieden sind. Bei den Zwischenwahlen im vergangenen November konnten demokratische Kandidaten mit dem Versprechen, die Energiekosten zu senken, wichtige Erfolge in New Jersey, Virginia und Georgia erzielen. Dieses Thema dürfte im bevorstehenden Wahlkampf erneut eine zentrale Rolle spielen.

Trump plant unterdessen am Dienstag einen Besuch in einem Ford-Werk in Michigan. Bei einem Auftritt im Detroit Economic Club will er seine Industrie- und Zollpolitik bewerben – und das Vertrauen der Wähler zurückgewinnen.

Bn-Redaktion/ts
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