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MicroStrategy

Mega-Verlust - Wie kann es weiter gehen? 09.04.2025, 16:21 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Bitcoin
© Bild von Benjamin Nelan auf Pixabay
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Microstrategy (Doing business Strategy) (A) 121,78 EUR -0,25 % Lang & Schwarz

MicroStrategy im Krisenmodus: Milliardenverlust durch Bitcoin setzt Aktie massiv unter Druck

Rekordverlust durch neue Bilanzierungsregeln

Der US-amerikanische Softwareanbieter MicroStrategy, der sich seit Jahren zunehmend als Bitcoin-Großinvestor positioniert, hat für das erste Quartal 2025 einen beispiellosen Verlust gemeldet. Durch einen bilanziellen Bewertungsabschlag seiner Kryptowährungsbestände steht ein unrealisiertes Minus von 5,91 Milliarden US-Dollar zu Buche. Hintergrund ist ein Bilanzierungswechsel, der Unternehmen verpflichtet, Marktwertveränderungen von Kryptowährungen unmittelbar auszuweisen.

Bitcoin-Käufe trotz Kursverlusten fortgesetzt

Trotz des Kursrutsches setzte MicroStrategy im ersten Quartal seinen aggressiven Investitionskurs fort: Für 7,66 Milliarden US-Dollar wurden zusätzliche Bitcoin erworben – zum durchschnittlichen Stückpreis von rund 94.922 US-Dollar. Der aktuelle Marktwert lag zum Quartalsende jedoch deutlich darunter, was die massiven Bewertungsverluste erklärt. Insgesamt hält das Unternehmen nun 528.185 Bitcoin zu einem durchschnittlichen Einkaufspreis von 67.458 US-Dollar – ein Gesamtinvestment von über 35 Milliarden US-Dollar.

Börsenwert im freien Fall

Die Reaktion der Börse ließ nicht lange auf sich warten: Die Aktie verlor am Montag bis zu 14 Prozent und schloss mit einem Minus von 8 Prozent. Am darauffolgenden Dienstag ging es nochmals um 11,3 Prozent auf 237,95 US-Dollar abwärts. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust auf über 20 Prozent.

Steuerbonus mildert Verluste nur leicht

Ein Steuerbonus in Höhe von 1,69 Milliarden US-Dollar sorgte für eine leichte Entlastung der Bilanz, doch die Prognosen bleiben düster. Sollte sich der Bitcoinpreis nicht bald stabilisieren, könnten weitere Abschreibungen folgen. Insbesondere der eskalierende Handelsstreit unter US-Präsident Donald Trump verstärkt das Rezessionsrisiko und sorgt für zusätzliche Unsicherheit am Markt. Seit Trumps Amtsantritt verlor die MicroStrategy-Aktie 30 Prozent an Wert, Bitcoin selbst rund 24 Prozent.

Kritik an Saylors Dogma wächst

Unternehmenschef Michael Saylor bleibt seiner Strategie treu und hält an den Bitcoin-Beständen fest. Doch am Markt mehrt sich die Skepsis: Die Analysten von Monness, Crespi, Hardt & Co. haben die Aktie auf "Sell" herabgestuft. Hauptkritikpunkt ist die abnehmende Attraktivität der komplexen Finanzierungsmodelle, mit denen MicroStrategy bisher seine Bitcoin-Käufe gestemmt hat.

Schuldenlast steigt – operatives Geschäft schwächelt

Die Bilanz zeigt weitere Risiken: Die Verschuldung beträgt 8,22 Milliarden US-Dollar bei jährlichen Zinszahlungen von 35,1 Millionen US-Dollar. Sollte der Bitcoinpreis weiter sinken, droht ein Zahlungsausfall – dies räumt das Unternehmen inzwischen selbst ein. Das einstige Kerngeschäft im Bereich Unternehmenssoftware generiert seit geraumer Zeit keinen positiven operativen Cashflow mehr. Ohne zusätzliche Einnahmen bleibt das Unternehmen von der Entwicklung des Bitcoin-Kurses abhängig.

Kursabsturz mit Ansage? Anleger bleiben vorsichtig

Zum Quartalsende belief sich der Buchwert der Bitcoin-Bestände auf 23,91 Milliarden Dollar, während der Marktwert bei rund 41,79 Milliarden lag. Dennoch: Die hohe Volatilität der Kryptowährung bringt eine massive Unsicherheit mit sich. Sollte der Abwärtstrend anhalten, könnten die Folgen für MicroStrategy existenziell werden – Anleger halten sich entsprechend zurück.

Bn-Redaktion/ts
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