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Musks angeblicher Drogenkonsum

Kein Ketamin im Gerichtssaal 14.03.2026, 12:28 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gerichtssaal
© Bild von ohioduidefense auf Pixabay
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Richterin setzt klare Grenzen für Aussagen im Prozess

Ein US-Bundesgericht hat zentrale Leitlinien für den kommenden Prozess zwischen Elon Musk, OpenAI und Microsoft festgelegt. Dabei entschied Richterin Yvonne Gonzalez Rogers, dass Anwälte von OpenAI und CEO Sam Altman Elon Musk im Prozess nicht zu seinem angeblichen Ketamin-Konsum befragen dürfen. Die Richterin begründete dies damit, dass entsprechende Fragen für die Jury nicht relevant seien, solange keine konkreten Belege für mögliche Auswirkungen der Substanz auf Musks Entscheidungsfähigkeit vorliegen. Ohne solche Nachweise könne das Thema nicht Teil der Verhandlung sein.

Streit über OpenAIs ursprüngliche Ausrichtung

Im Zentrum des Prozesses steht die Frage, ob OpenAI seine ursprüngliche Mission falsch dargestellt hat. Die Jury soll klären, ob die Mitgründer Sam Altman und Greg Brockman Musk bei der Gründung über ihre langfristigen Pläne getäuscht haben. Musk hatte rund 38 Millionen Dollar in die Organisation investiert, als sie noch strikt als gemeinnützige Initiative positioniert war. Inzwischen hat sich das Unternehmen jedoch in Richtung eines gewinnorientierten Modells entwickelt, um größere Investitionen und mehr finanzielle Flexibilität zu ermöglichen.

Forderung nach historisch hoher Entschädigung

Die Klage enthält eine außergewöhnlich hohe Forderung. Musk verlangt von OpenAI und Microsoft bis zu 134 Milliarden Dollar Schadenersatz. Ein Gutachten des Finanzökonomen C. Paul Wazzan beziffert den möglichen Anspruch auf 79 bis 134 Milliarden Dollar. Die Argumentation: Musk habe als früher Geldgeber einen Anteil an den heutigen Unternehmensgewinnen verdient. Die Richterin zeigte sich jedoch skeptisch gegenüber dieser Berechnung. Sie erklärte offen: „Finde ich es überzeugend? Nicht wirklich, nicht besonders überzeugend.“

Jury könnte nur beratende Rolle spielen

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Jury könnte am Ende lediglich eine beratende Empfehlung zur Höhe möglicher Schäden abgeben. Die endgültige Entscheidung über eine Entschädigung würde in diesem Fall bei der Richterin selbst liegen. Zusätzlich deutete sie an, dass Musk möglicherweise keine Strafschadensersatzforderungen geltend machen darf. Die Gegenseite argumentiert zudem, Musk verlange ein Vielfaches seines ursprünglichen Investments – laut einer Gerichtseinreichung bis zu 2.900-mal mehr als seine ursprüngliche Investition.

Prominente Tech-Elite als mögliche Zeugen

Der Prozess soll am 28. April beginnen und etwa vier Wochen dauern. Erwartet werden zahlreiche prominente Zeugen aus der KI-Branche. Zu den möglichen Aussagen zählen unter anderem Sam Altman, Greg Brockman, Elon Musk sowie OpenAI-Mitgründer Ilya Sutskever. Auch Microsoft-Chef Satya Nadella könnte vor Gericht erscheinen. Die Richterin stellte jedoch klar, dass bekannte Namen keine Sonderbehandlung erhalten. Alle Beteiligten müssen den gleichen Zugang zum Gerichtsgebäude nutzen. Mit Blick auf die beteiligten Milliardenkonzerne merkte sie außerdem trocken an: „Sie haben genug Geld, um das zu bezahlen.“

Bn-Redaktion/ts
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