Netflix Wende

Milliarden-Deal wackelt – Aktie vor Befreiungsschlag? 16.02.2026, 17:38 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Netflix
© Foto von Thibault Penin auf Unsplash
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Netflix 77,00 USD -1,21 % AMEX
Paramount Skydance Corporations Registered (B) 10,94 USD -1,53 % AMEX
Warner Bros. Discovery (A) 28,52 USD -0,97 % AMEX

Investoren lehnen Übernahme ab
Die geplante Akquisition im Wert von 83 Milliarden US-Dollar stößt am Markt auf erhebliche Skepsis. Investoren kritisieren nicht nur den enormen Kaufpreis, sondern vor allem die Integration der hohen Nettoverbindlichkeiten von Warner Bros. Discovery in Höhe von rund 29,2 Milliarden US-Dollar. Die Sorge vor dieser finanziellen Belastung hat die Netflix-Aktie seit ihrem Allzeithoch im Juni rund 40 Prozent an Wert gekostet, obwohl das operative Geschäft stabil läuft.

Konkurrent bietet mehr
Nun deutet sich eine Wende an: Laut Berichten von Bloomberg erwägen Mitglieder des Verwaltungsrats von Warner, das Konkurrenzangebot von Paramount Skydance zu bevorzugen. Dieses liegt mit 108 Milliarden US-Dollar deutlich über des Angebots von Netflix. Sollte Paramount den Zuschlag erhalten – inklusive der Übernahme möglicher Vertragsstrafen – bliebe dem Streaming-Marktführer die teure und komplexe Integration erspart.

Fundamentale Unterbewertung
Ohne die Last des Deals präsentiert sich Netflix fundamental attraktiv. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt mit 24,6 deutlich unter dem historischen Fünf-Jahres-Durchschnitt. Auch das Verhältnis von Preis zu Gewinnwachstum (PEG) signalisiert mit einem Wert von 1,13 eine günstige Bewertung. Zudem hat der Konzern seine Cashflow-Situation signifikant verbessert und verfügt über liquide Mittel von über 9 Milliarden US-Dollar.

Aktienanalyse

Charttechnik in kritischer Phase
Technisch befindet sich das Papier jedoch in einer brenzligen Lage. Nach dem Bruch der Unterstützung bei 80 US-Dollar und dem Auftreten eines sogenannten "Death Cross" (Schnittpunkt der gleitenden Durchschnitte) droht weiteres Abwärtspotenzial bis in den Bereich von 70 US-Dollar. Ein Scheitern der Übernahme könnte jedoch genau der Impuls sein, den die Aktie für eine Bodenbildung und anschließende Erholung benötigt.

Bn-Redaktion/js
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