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Schlechtester Monat seit 2022 verzeichnet 31.07.2024, 17:21 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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© Foto von Mariia Shalabaieva auf Unsplash / Symbolbild
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NVIDIA 182,21 EUR -1,65 % Baader Bank

Der schlechteste Monat seit September 2022

Nvidia-Aktien erlebten am Dienstag einen heftigen Rückschlag und schlossen den US-Handel mit einem Minus von 7,04 Prozent bei 103,73 US-Dollar. Trotz eines zögerlichen Rebound-Versuchs am Mittwoch, ausgelöst durch positive AMD-Zahlen nach Börsenschluss, verzeichnete die Aktie im Juli erhebliche Verluste. 

Mit einem Rückgang von 19 Prozent im Juli steuern Nvidia-Papiere auf den schlechtesten Monat seit September 2022 zu. Damals fielen sie laut Dow Jones Market Data um 20 Prozent. Seitdem verzeichnete die Aktie lediglich sechs negative Monate, was die aktuelle Talfahrt besonders bemerkenswert macht.

Analystenmeinungen und Marktbewegungen

Mizuho-Analyst Jordan Klein erklärte in einem Interview mit Barron's, dass der Rückgang der Nvidia-Aktien am Dienstag höchstwahrscheinlich auf eine "anhaltende Rotation aus den großen Gewinnern des heutigen Marktes, der Tech-Branche, zurückzuführen ist". Klein beschrieb den allgemeinen Ausverkauf im Technologiebereich als "scharf, schmerzhaft, aber dringend notwendig", da die Aktien auf einem "überschwänglichen" Niveau gehandelt wurden.

Gewinnmitnahmen und neue Chancen: Anleger setzen auf Small Caps

Viele Anleger nahmen Gewinne aus den stark gestiegenen Tech-Aktien mit und investierten diese in Small Caps, die von einer möglichen Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve in diesem Jahr stärker profitieren könnten. "Es ist wahrscheinlich besorgniserregend, dass wir in ein überkauftes Umfeld geraten sind", sagte Klein. "Viele Kleinanleger werden nicht unbedingt abwarten, um zu sehen, wo die Talsohle liegt."

Die Nvidia-Aktie hat sich in diesem Jahr mehr als verdoppelt, dennoch reagieren die Anleger inzwischen empfindlich auf Anzeichen von Konkurrenz. Ein bedeutendes Signal kam diese Woche von Apple. Der iPhone-Hersteller veröffentlichte ein Forschungspapier, das zeigte, dass zwei der KI-Modelle, die seinem Apple-Intelligence-System zugrunde liegen, auf von Google entwickelten Chips und nicht auf Nvidia-Hardware vortrainiert wurden. Es bleibt abzuwarten, wie leistungsfähig die KI-Modelle von Apple sind und welche Auswirkungen dies auf den Markt haben wird.

Bn-Redaktion/aw
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