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Comeback-Land, Wahljahr: Warum diese Aktie 2026 spannend werden könnte
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Palantir-Rally

Explosives Wachstum dank Trump-Regierung 03.02.2026, 17:42 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Palantir
© Symbolbild Palantir
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Palantir 134,40 EUR -0,27 % Lang & Schwarz

Palantir überrascht mit Rekordprognose: Warum der Datenkonzern die Erwartungen deutlich schlägt

Palantir Technologies hat die Finanzmärkte mit einer ambitionierten Prognose für das Geschäftsjahr 2026 überrascht und damit ein starkes Signal nach einem bislang schwachen Börsenjahr gesendet. Der Datenanalyse-Spezialist rechnet mit einem Umsatzsprung von 61 % auf rund 7,19 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt lediglich 6,27 Milliarden US-Dollar erwartet. Auch für das laufende Quartal stellte das Unternehmen Erlöse von etwa 1,53 Milliarden US-Dollar in Aussicht und übertraf damit erneut die Marktschätzungen.

Die Aktie reagierte positiv: Am Dienstagvormittag legte das Papier um 4,8 % zu. Zuvor hatte der Kurs seit dem Hoch im November, das kurz vor der letzten Zahlenvorlage erreicht worden war, 29 % verloren. Seit Jahresbeginn 2026 lag das Minus bis zum letzten Handelsschluss bei 17 %. Trotz dieser Korrektur bleibt die Bewertung hoch – Palantir wird mit dem rund 141-Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt und zählt damit zu den teuersten Titeln im S&P 500.

Starkes Wachstum im Kerngeschäft und bei Staatsaufträgen

Im vierten Quartal beschleunigte sich das Wachstum spürbar. Der Umsatz stieg um 70 % auf 1,41 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,25 US-Dollar und übertraf damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 0,23 US-Dollar. Besonders stark entwickelten sich sowohl das US-Regierungsgeschäft als auch das kommerzielle Geschäft in den Vereinigten Staaten. Die Erlöse mit US-Behörden beliefen sich im Quartal auf 570 Millionen US-Dollar, während Experten lediglich 521,5 Millionen US-Dollar erwartet hatten. Die kommerziellen Umsätze erreichten 507 Millionen US-Dollar gegenüber einer Prognose von 478,7 Millionen US-Dollar.

Nach Angaben aus dem Management ist der Einsatz des KI-gestützten Militärsystems Maven, an dem Palantir maßgeblich beteiligt ist, so hoch wie nie zuvor. Die Plattform, die unter anderem bei der Zielidentifikation unterstützt, soll im laufenden Jahr weiter ausgerollt werden. Ein erheblicher Teil der US-Erlöse des Unternehmens stammt weiterhin aus staatlichen Verträgen.

Kontroverse, KI-Boom und skeptische Stimmen

Parallel zum operativen Erfolg steht Palantir zunehmend im Fokus politischer und gesellschaftlicher Kritik. Die langjährige Zusammenarbeit mit der US-Einwanderungsbehörde ICE, bei der Software zur Erstellung umfangreicher Personenprofile eingesetzt wird, sorgt regelmäßig für Diskussionen. Das US-Heimatschutzministerium nutzt unter anderem eine Anwendung namens ELITE, die mithilfe von KI handlungsrelevante Daten wie extrahierte Adressen bereitstellt. In den vergangenen Wochen hat sich die Kritik verschärft, nachdem es im Umfeld von Protesten zu tödlichen Zwischenfällen kam.

Bn-Redaktion/ts
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