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Panik nach interner E-Mail

Angst vor Entlassungen bei Amazon 28.01.2026, 10:28 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Versehentliche Email schürt Angst vor Massenentlassungen

Amazon-Mitarbeitende sahen sich am Dienstagabend mit einer überraschenden E-Mail konfrontiert: Eine Nachricht von Senior Vice President Colleen Aubrey kündigte ein Meeting mit dem Titel „Project Dawn“ an – adressiert an „betroffene Kolleginnen und Kollegen“ in den USA, Kanada und Costa Rica. Die Nachricht verwies zudem auf ein separates Schreiben von Personalchefin Beth Galetti, das offenbar nie verschickt wurde. Wenig später wurde das Treffen wieder abgesagt.

„Solche Veränderungen sind für alle schwierig“, hieß es in der E-Mail. „Diese Entscheidungen sind hart und werden mit Bedacht getroffen, um unsere Organisation und AWS für künftigen Erfolg auszurichten.“ Intern verbreitete sich die Nachricht schnell – über firmeninterne Kanäle ebenso wie auf Reddit. Dort analysieren Angestellte jedes Detail auf Hinweise zur möglichen Größe der neuen Entlassungswelle.

Nächste Kündigungswelle trifft vor allem Büroangestellte

Bereits im Oktober hatte Amazon rund 14.000 Stellen gestrichen – überwiegend im Videospiel-Bereich und in der Verwaltung. Nun folgen offenbar weitere Kürzungen. Insider berichten, dass der nächste Entlassungsschub bereits kommende Woche starten soll. Führungskräfte konnten im Herbst entscheiden, ob sie sofort Personal abbauen oder den Schritt auf 2026 verschieben.

Die aktuellen Maßnahmen erinnern an frühere Kürzungsrunden: Zwischen Ende 2022 und Anfang 2023 hatte Amazon insgesamt rund 27.000 Stellen gestrichen. Damals wie heute liegt der Fokus auf der Verschlankung interner Strukturen. Obwohl das Unternehmen weltweit 1,57 Millionen Menschen beschäftigt, ist vor allem die etwa 350.000 Mitarbeitende zählende Konzernzentrale betroffen.

Amazon zieht sich aus eigenen Läden zurück

Parallel zum Stellenabbau verkündet Amazon das Aus für seine stationären Eigenmarken im Lebensmittelhandel. Die Amazon Fresh- und Amazon Go-Filialen werden größtenteils geschlossen. Einzelne Standorte sollen zu Whole-Foods-Märkten umgewandelt werden.

„Wir haben zwar positive Signale gesehen, aber noch kein wirklich überzeugendes Kundenerlebnis mit einem wirtschaftlich tragfähigen Modell für den großflächigen Ausbau geschaffen“, teilte das Unternehmen mit. Der Rückzug betrifft Tausende Stundenkräfte, deren Filialen am Sonntag letztmals öffnen – mit Ausnahmen in Kalifornien, wo gesetzliche Vorgaben längere Fristen verlangen.

Cashierless-Technik überlebt – in anderen Branchen

Amazon hatte seine kassenlosen Go-Stores 2018 als technologische Revolution gefeiert. Die sogenannte „Just Walk Out“-Technologie ist mittlerweile in über 360 externen Standorten im Einsatz, etwa in Stadien oder Veranstaltungszentren – auch wenn der großflächige Rollout in eigene Supermärkte scheiterte.

Zugleich betont Amazon seine Ambitionen im Lebensmitteleinzelhandel: Über 550 Whole-Foods-Märkte sollen bleiben. Der Onlineverkauf, insbesondere von frischen Produkten, wächst rasant – 40-fach innerhalb eines Jahres. Die Logistik dahinter: mehr Lagerstandorte, schnellere Lieferung, größere Sortimente.

„Wir kommen zurück“ – Amazon plant neue Formate

Neil Saunders, Analyst bei GlobalData, kommentiert: „Weder Fresh noch Go haben die nötigen Umsätze erzielt, um wirtschaftlich tragfähig zu sein – und auch kein überzeugendes Wachstum gezeigt.“ Dennoch plant Amazon neue Konzepte, etwa Pick-up-Schalter in Whole-Foods-Filialen oder einen Supermarkt mit 229.000 Quadratmetern Fläche bei Chicago.

„Nach unserer Einschätzung lautet Amazons stationäres Lebensmittel-Credo: ‚Wir kommen zurück‘“, so Saunders.

Bn-Redaktion/ts
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