Raketen-Offensive

Rheinmetall zündet die nächste Eskalationsstufe 14.04.2026, 18:45 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Raketen-Offensive: Rheinmetall zündet die nächste Eskalationsstufe
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Neue Allianz für moderne Waffensysteme

Rheinmetall plant gemeinsam mit dem europäischen Unternehmen Destinus die Gründung eines Joint Ventures mit dem Namen "Rheinmetall Destinus Strike Systems". Der Start ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen, wobei Rheinmetall 51 Prozent und Destinus 49 Prozent der Anteile halten soll. Ziel ist die Entwicklung, Produktion und Vermarktung moderner Raketensysteme, darunter Marschflugkörper wie das Modell "Ruta", das bereits von der Ukraine eingesetzt wird. Ergänzt wird das Portfolio durch ballistische Raketenartillerie.

Produktion in völlig neuen Dimensionen

Im Zentrum der Strategie steht die industrielle Skalierung. Statt begrenzter Stückzahlen sollen künftig Tausende Systeme pro Jahr gefertigt werden. Destinus verfügt bereits über ein Serienprogramm von mehr als 2000 Marschflugkörpersystemen jährlich. Rheinmetall betont jedoch, dass die Nachfrage inzwischen potenziell zehntausende Systeme pro Jahr erreichen könnte. Kurzfristig sieht der Konzern eine Marktchance im Bereich von Hunderten von Millionen Euro und langfristig ein Potenzial im niedrigen Milliardenbereich.

Geopolitik treibt Nachfrage an

Die sicherheitspolitische Lage wirkt als zentraler Treiber. Der Krieg in der Ukraine und Spannungen im Nahen Osten haben den Bedarf an moderner Militärtechnologie deutlich erhöht. Gleichzeitig verfolgen europäische Staaten das Ziel, unabhängiger von den USA zu werden. Rheinmetall-Chef Armin Papperger erklärte: "Wir müssen die industrielle Basis für moderne Verteidigungssysteme in Europa ausbauen." Der Fokus liegt darauf, Entwicklung und Produktion stärker innerhalb Europas zu bündeln.

Strategischer Umbau des Konzerns

Mit dem Einstieg in die Raketenproduktion erweitert Rheinmetall sein Geschäft über bestehende Bereiche wie Munition, Panzer und Luftabwehr hinaus. Parallel trennt sich der Konzern schrittweise vom zivilen Autozuliefergeschäft. Diese strategische Neuausrichtung soll das Wachstum beschleunigen. Für das laufende Jahr wird ein Umsatzanstieg von 40 bis 45 Prozent auf 14 bis 14,5 Milliarden Euro angestrebt, nachdem bereits ein Umsatz von 6,40 Milliarden Euro und ein Gewinn von 0,75 Milliarden Euro erzielt wurden.

 

 

Bn-Redaktion/ar
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