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Salzgitter top, Thyssenkrupp folgt

Metallaktien starten durch 02.01.2026, 14:10 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Baustelle
© Symbolbild von Sim Kimhort auf Unsplash
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Salzgitter 39,88 EUR -0,57 % Lang & Schwarz
ThyssenKrupp 7,712 EUR -0,49 % Lang & Schwarz

Salzgitter profitiert von Panzerstahl-Zertifizierung und Kupfer-Beteiligung

Zum Handelsstart 2026 haben deutsche Stahlwerte ihre starke Entwicklung aus dem Vorjahr fortgesetzt. Besonders Salzgitter stach hervor: Die Aktie kletterte um fast acht Prozent auf 43,28 Euro und markierte damit den höchsten Stand seit April 2022. Im Jahr 2025 hatten die Titel bereits einen beeindruckenden Kursgewinn von rund 153 Prozent erzielt und sich damit den dritten Platz im Nebenwerteindex SDax gesichert.

Ein wesentlicher Kurstreiber war die zunehmende Bedeutung des Unternehmens im Verteidigungssektor. Salzgitter hatte im vergangenen Jahr die Zertifizierung als Hersteller von Panzerstahl erhalten – ein Schritt, der angesichts steigender Verteidigungsausgaben in Europa auf großes Anlegerinteresse stieß. Gleichzeitig stärken makroökonomische Faktoren die Perspektiven: Die Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung in Deutschland und weitere protektionistische Maßnahmen der EU-Kommission zum Schutz der europäischen Stahlindustrie gegen billige Importe aus China wirken unterstützend.

Ein zusätzlicher Impuls kommt von der Beteiligung an Aurubis: Der Kupferkonzern, an dem Salzgitter knapp 30 Prozent hält, profitiert von der steigenden Nachfrage nach dem Industriemetall – insbesondere im Kontext der Energiewende, Elektromobilität und dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Die Inbetriebnahme eines neuen Standorts in den USA sorgte für weiteres Wachstum. Am Freitagmittag notierten Aurubis-Aktien mit 125,40 Euro leicht im Plus und erreichten damit ein neues Rekordhoch.

Thyssenkrupp: Rüstungsfantasie und TKMS-Abspaltung treiben MDax-Spitze an

Auch Thyssenkrupp konnte das neue Börsenjahr mit einem Plus beginnen. Die Aktie legte um gut vier Prozent auf 9,67 Euro zu und näherte sich damit dem oberen Ende der seit Oktober bestehenden Handelsspanne. Bereits im Jahr 2025 hatten sich die Papiere mit einem Anstieg von rund 215 Prozent an die Spitze des MDax gesetzt.

Hinter dem Kursaufschwung stehen mehrere Faktoren. Neben der konjunkturellen Hoffnung und den erwarteten Maßnahmen zum Schutz der europäischen Industrie spielte vor allem die im Oktober erfolgte Abspaltung der Marineschiffbau-Tochter TKMS eine zentrale Rolle. Das Rüstungssegment profitierte vom wachsenden Verteidigungsbudget in Deutschland und Europa, was sich in einer höheren Bewertung für das ausgegliederte Unternehmen niederschlug.

Thyssenkrupp gelingt es damit, sich strategisch neu zu positionieren: Mit der Trennung von TKMS werden nicht nur Werte gehoben, sondern auch neue Spielräume für den Konzern geschaffen, um sich stärker auf profitable Kernbereiche zu konzentrieren.

Aurubis auf Rekordhoch – Rückenwind für die gesamte Branche

Der starke Jahresstart bei Salzgitter und Thyssenkrupp wurde von positiven Impulsen im gesamten Rohstoff- und Metallsektor begleitet. Die Aurubis-Aktie, ohnehin im Aufwärtstrend, setzte ihre Bewegung fort und notierte am Freitag bei 125,40 Euro – knapp ein Prozent im Plus. Der Hamburger Kupferproduzent ist einer der zentralen Profiteure des Strukturwandels in der Industrie. Kupfer gilt als unverzichtbar für die Infrastruktur der Energiewende, für Lade- und Stromnetze sowie als Grundstoff für digitale Technologien.

Auch ArcelorMittal, einer der weltweit größten Stahlhersteller, verzeichnete zum Jahresbeginn ein leichtes Plus. An der Euronext legten die Aktien am Freitag um rund ein Prozent zu. Das Unternehmen hatte – wie viele seiner Konkurrenten – bereits 2025 von der globalen Erholung der Industrieproduktion und protektionistischen Tendenzen profitiert.

Damit deutet sich zum Start ins Börsenjahr 2026 eine Fortsetzung der Trendwende im Stahl- und Metallsektor an – gestützt von konjunktureller Hoffnung, geopolitischer Neubewertung und wachsender Nachfrage aus Zukunftsbranchen.

Bn-Redaktion/aw
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