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Siemens Energy

Milliardenaufträge und Rekordziele bis 2028 14.11.2025, 13:28 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Strom
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Siemens Energy 170,17 EUR -0,67 % Lang & Schwarz

Energiehunger treibt die Nachfrage – KI-Boom stützt zusätzlich

Siemens Energy hat die Krise endgültig hinter sich gelassen und profitiert massiv vom global steigenden Strombedarf. Besonders die Sparten für Gasturbinen und Netztechnik entwickeln sich dynamisch. Der Ausbau von Rechenzentren im Zuge des weltweiten KI-Booms liefert zusätzliche Impulse – auch wenn CEO Christian Bruch hier die Euphorie etwas bremst: „Es ist ein gutes Geschäft, aber es macht nur einen Bruchteil des weltweiten Strombedarfs aus.“

Die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr zeigen ein klares Bild: Der Auftragseingang stieg um 17 Prozent auf 58,9 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand wuchs per Ende September um 12 Prozent auf 138 Milliarden Euro. Vor allem im vierten Quartal zog das Neugeschäft bei Gas- und Netztechnik nochmals deutlich an. Bruch betonte auf der Bilanzpressekonferenz in Berlin: „Wir sehen überall auf der Welt, dass unser Portfolio in die Anforderung reinpasst, eine resiliente Energieinfrastruktur aufzubauen.“

Ambitionierte Wachstumsziele bis 2028

Angesichts der positiven Geschäftsdynamik hat das Management seine mittelfristigen Ziele klar nach oben korrigiert. Für das Geschäftsjahr 2027/28 rechnet Siemens Energy mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum im hohen zehnprozentigen Bereich. Bisher lag die Prognose im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Die bereinigte Ergebnismarge soll von zuvor erwarteten zehn bis zwölf Prozent auf 14 bis 16 Prozent steigen. Damit übertrifft das Unternehmen die Konsensschätzung der Analysten, die im Mittel von 13,5 Prozent ausgingen.

Lob kommt auch von Analystenseite: „Die Ziele für 2028 sind voll aufgeladen“, so Lucas Ferhani vom Analysehaus Jefferies. Akash Gupta von JPMorgan sieht rund 20 Prozent Luft nach oben beim operativen Ergebnis. Vivek Midha von der US-Bank Citigroup sprach davon, dass die neuen Vorgaben die bereits hohen Erwartungen noch übertroffen hätten.

Im laufenden Geschäftsjahr 2025/26 rechnet der Konzern mit einem Umsatzplus von elf bis 13 Prozent nach 15,2 Prozent im Vorjahr. Die bereinigte Marge soll auf neun bis elf Prozent zulegen, nach zuvor sechs Prozent. Das Wachstum wird weiterhin stark vom Gas- und Netzgeschäft getragen. Das verlustreiche Windkraftsegment Gamesa soll 2025/26 die Gewinnschwelle erreichen.

Kursrally und Dividenden-Comeback nach langer Pause

Die Börse reagierte begeistert: Nach einem Kursrückgang am Vortag infolge schwacher US-Technologiewerte legte die Siemens-Energy-Aktie am Freitag um über zehn Prozent zu. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs mehr als verdoppelt. Über einen Zeitraum von drei Jahren fällt die Wertentwicklung sogar noch beeindruckender aus.

Auch die Anteilseigner profitieren wieder direkt von der positiven Geschäftsentwicklung. Nach vier Jahren Pause plant Siemens Energy erstmals wieder eine Dividendenzahlung – 0,70 Euro je Aktie stehen zur Ausschüttung für das abgelaufene Geschäftsjahr an. Zuletzt hatte es 2021 lediglich 0,10 Euro je Aktie gegeben. Die Rückkehr zur Dividende wurde möglich, nachdem der Konzern im Juni die staatlichen Garantien des Bundes vorzeitig abgelöst hatte.

Unter dem Strich erwartet Siemens Energy einen Nachsteuergewinn von drei bis vier Milliarden Euro – im Vorjahr lag dieser noch bei 1,7 Milliarden Euro. Trotz aller Herausforderungen im Windkraftsegment bleibt CEO Bruch optimistisch: Vor allem im Bereich der Offshore-Windkraft sieht er langfristig großes Potenzial und warnt davor, die Bedeutung dieser Technologie zu unterschätzen.

Bn-Redaktion/aw
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