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SpaceX & xAI

Wird Musk der erste Billionär? 03.02.2026, 17:24 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Tesla
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Mega-Deal mit historischer Dimension

Elon Musk vereint SpaceX und xAI in einer Transaktion, die das kombinierte Unternehmen mit 1,25 Billionen Dollar bewertet. SpaceX wird dabei mit 1 Billion Dollar angesetzt, xAI mit 250 Milliarden Dollar. Die Bewertung wurde Mitarbeitern in einem internen Memo mitgeteilt. Die Übernahme erfolgt vollständig über Aktien, der rechnerische Wert je Anteil liegt bei 526,59 Dollar. Ziel ist es, die wachsenden Ambitionen in künstlicher Intelligenz und Raumfahrt finanziell und technologisch zu bündeln.

Strategische Begründung: KI, Raketen und Daten

SpaceX erklärte, xAI sei übernommen worden, „ to form the most ambitious, vertically-integrated innovation engine on (and off) Earth, with AI, rockets, space-based internet, direct-to-mobile device communications and the world’s foremost real-time information and free speech platform.“ Trotz des Zusammenschlusses sollen beide Unternehmen operativ getrennt bleiben. Hintergrund sind internationale Regulierungen, denen SpaceX unterliegt, xAI jedoch nicht. Entsprechend wird xAI als hundertprozentige Tochtergesellschaft geführt, mit klaren Compliance-Grenzen im Tagesgeschäft.

Börsenpläne und Kapitalbedarf

Ungeachtet der Fusion rechnet SpaceX weiterhin mit einem Börsengang noch in diesem Jahr. Zuvor war ein IPO im Gespräch, der bis zu 50 Milliarden Dollar einbringen könnte – potenziell der größte Börsengang aller Zeiten. xAI selbst hatte zuletzt im Januar Kapital zu einer Bewertung von 230 Milliarden Dollar eingesammelt. Das KI-Unternehmen verbrennt aktuell rund 1 Milliarde Dollar pro Monat, um seine erklärten Ziele zu verfolgen.

Musk setzt auf Rechenleistung im Orbit

In einer Stellungnahme erläuterte Musk die technologische Logik hinter dem Deal. Der günstigste Weg für KI-Berechnungen werde in zwei bis drei Jahren im All liegen. „This cost-efficiency alone will enable innovative companies to forge ahead in training their AI models and processing data at unprecedented speeds and scales, accelerating breakthroughs in our understanding of physics and invention of technologies to benefit humanity,“ schrieb er. Für dieses Vorhaben beantragt SpaceX die Genehmigung, bis zu eine Million Satelliten in den Erdorbit zu bringen.

Vernetztes Musk-Ökosystem

Der Zusammenschluss vertieft die Verflechtung von Musks Firmenreich. Bereits 2022 übernahm er Twitter, benannte es in X um und fusionierte die Plattform später in einem 33-Milliarden-Dollar-Deal mit xAI. Auch Tesla ist Teil dieses Ökosystems: Investoren beobachten zunehmend, wie Kapital, Rechenleistung und strategische Prioritäten zwischen Tesla, SpaceX und xAI verschoben werden – mit potenziellen Auswirkungen auf alle Beteiligungen.

Starke Basis trotz technischer Rückschläge

SpaceX bleibt Musks stabilstes Standbein. Das Unternehmen ist der einzige US-Anbieter, der regelmäßig Astronauten zur ISS bringt, und ein zentraler Partner für staatliche Raumfahrt- und Verteidigungsaufträge. Besonders bedeutend sind die Erlöse aus dem Starlink-Netzwerk mit mehr als 9.000 Satelliten, die inzwischen die Startumsätze übertreffen. Parallel meldete SpaceX jüngst einen seltenen Zwischenfall bei einer Falcon-9-Mission; ein Problem trat kurz vor dem geplanten Wiedereintritt der Raketenstufe auf. „Teams are reviewing data to determine root cause and corrective actions before returning to flight,“ hieß es dazu.

Bn-Redaktion/ts
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