Anzeige
+++>>> Diese Aktie steigt: Washington sichert 12 Mrd. USD per Gesetz – jetzt werden Metalle gebraucht! <<<+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Tesla-Fusion

SpaceX springt nach erstem Gewinn seit Börsengang 21.10.2026, 10:47 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Tesla-Fusion: SpaceX springt nach erstem Gewinn seit Börsengang
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© BörsenNEWS.de
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
SpaceX 141,75 EUR +7,78 % TTMzero RT
Tesla 337,28 EUR +1,28 % Baader Bank
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Elon Musk liefert gleich doppelten Kursstoff. Seine Raumfahrt- und KI-Firma SpaceX hat im dritten Quartal erstmals seit dem Börsengang im Juni schwarze Zahlen geschrieben – unterm Strich stehen 4,4 Milliarden Dollar Gewinn. Zudem bestätigte der Konzernchef in der Videokonferenz zu den Zahlen, dass SpaceX und Tesla einen Zusammenschluss prüfen. Die SpaceX-Aktie springt hierzulande auf gut 145 Euro und notiert nahe dem Tageshoch – je nach Handelsplatz ein Plus von 6 bis 9 Prozent.

KI-Rechenzentren ziehen am Raketengeschäft vorbei

Der Umsatz schoss von rund 5,58 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf 14,58 Milliarden Dollar hoch, Analysten hatten im Schnitt nur mit etwa 12,7 Milliarden gerechnet. Größter Treiber ist das KI-Geschäft: Die Erlöse stiegen von 813 Millionen auf 7,56 Milliarden Dollar, die Sparte liegt mit 431 Millionen Dollar operativ in der Gewinnzone. SpaceX vermietet seine Rechenzentren unter anderem an Anthropic und Alphabet-Tochter Google. Der Satelliten-Internetdienst Starlink legte um 69 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar zu und kommt auf 13,6 Millionen Kunden.

Die Zahlen treffen einen Markt, in dem die Zweifel an den gewaltigen KI-Investitionen zuletzt gewachsen waren, auch wegen immer weiter steigender Marktzinsen. Aus Anlegersicht ist das Ergebnis vor allem ein Signal an die Kritiker:

Befreiungsschlag beim Gewinn. Der erste Quartalsgewinn seit dem Börsengang von 4,4 Milliarden Dollar nimmt Kritikern, die das Unternehmen für überbewertet hielten, den Wind aus den Segeln.

Ganz ungetrübt ist die Freude auf Aktionärsseite dennoch nicht: Der Ausblick sei nicht gut, so ein knapper Einwand, zudem wird gefragt, ob die hohen Investitionen noch zum Problem werden könnten.

Zwei Billionen Dollar Bewertung bleiben der Streitpunkt

An der Börse ist SpaceX inzwischen mehr als 1,9 Billionen Dollar wert. Mitte Juni war die Aktie mit einem Rekorderlös von 75 Milliarden Dollar zu 135 Dollar je Stück an die Börse gekommen. Danach kletterte der Kurs bis auf gut 225 Dollar, rutschte zwischenzeitlich aber wieder unter den Ausgabepreis. Musk machte in der Konferenz erneut weitreichende Versprechen: Das Starship, das bisher erst 14 Testflüge absolviert hat, solle gegen Ende kommenden Jahres zweimal pro Woche starten, die Zahl der Starlink-Satelliten binnen drei Jahren von gut 10.000 auf 100.000 steigen.

Genau hier setzen mehrere Skeptiker an. Ein Quartalsgewinn von 4,4 Milliarden Dollar wirke gemessen an einer Bewertung von rund zwei Billionen allenfalls nett, lautet der Einwand. Selbst ein Jahresgewinn von 20 Milliarden Dollar würde bei dieser Marktkapitalisierung noch sehr viel Fantasie erfordern. Mit normalem Menschenverstand sei das kaum noch nachvollziehbar, heißt es zugespitzt. Kurs-Optimisten halten dagegen, an der Börse werde bei SpaceX die Zukunft gehandelt – exponentielles Wachstum, neue Geschäftsfelder und nun auch die Fusionsfantasie. Auch Tesla sei schließlich jahrelang als extrem überbewertet belächelt worden. Die Stimmung bleibt damit gespalten zwischen Wachstumsglauben und Bewertungssorge.

Musk hält eine Tesla-Fusion für eine gute Idee

Über einen Zusammenschluss mit Tesla wird seit Langem spekuliert. Nun berichtete Musk, beide Konzerne hätten auf Wunsch von Aktionären spezielle Ausschüsse gebildet, denen er wegen möglicher Interessenkonflikte nicht angehöre. Persönlich halte er ein Zusammengehen für eine gute Idee, es wäre aber übertrieben, es als sicher zu bezeichnen. Nötig wäre die Zustimmung von mindestens 50 Prozent aller Tesla-Aktionäre. Mit einer Bewertung von zusammen rund 3,4 Billionen Dollar wäre es die bisher gewichtigste Fusion zweier Unternehmen.

Die Tesla-Aktie gewinnt rund 2 Prozent auf rund 340 Euro – ein Aufschlag, der darauf hindeutet, dass sich Anleger von einem Zusammengehen keinen großen Aufpreis erhoffen. Auf SpaceX-Seite wird die Ankündigung dagegen als zusätzlicher Kurstreiber gesehen, der den Markt befeuere. Hinter den Beitrag von Tesla wird allerdings auch ein ironisches Fragezeichen gesetzt: Der Autobauer sei schließlich nicht gerade „ultra profitabel“. Mehr Klarheit dürfte der heutige Abend bringen, wenn Tesla nach US-Börsenschluss selbst Quartalszahlen vorlegt. Die eigene Kursreaktion begleiteten Aktionäre am Morgen mit gemischten Gefühlen: Als der Aufschlag zwischenzeitlich abbröckelte, war Enttäuschung zu spüren, man habe sich mehr erhofft. Diese Delle hat die Aktie inzwischen wieder ausgebügelt.

Bn-Redaktion/sb
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,77
Hebel: 20,37
mit starkem Hebel
Ask: 2,59
Hebel: 5,23
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: BE0YC4 BD42H3. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer