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Thyssenkrupp-Aktie

Goldman Sachs zieht sich zurück 05.11.2026, 18:11 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Thyssenkrupp-Aktie: Goldman Sachs zieht sich zurück
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
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ThyssenKrupp 12,14 EUR -4,73 % L&S Exchange
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Goldman Sachs reduziert seine Position

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihre gemeldete Gesamtposition bei Thyssenkrupp von 5,08 auf 4,25 Prozent verringert. Das entspricht einem Rückgang um 0,83 Prozentpunkte. Allerdings umfasst die Meldung neben direkten Aktienbeständen auch Finanzinstrumente. Daraus lässt sich deshalb nicht unmittelbar auf entsprechende Aktienverkäufe schließen. Interessant ist der Gegensatz zu Morgan Stanley: Die US-Bank hatte ihre Gesamtposition Ende Oktober von 7,46 auf 7,96 Prozent erhöht.

 

LBBW sieht enormes Kurspotenzial

Während Goldman Sachs seine Position verkleinert, bleibt die Landesbank Baden-Württemberg optimistisch. Zwar senkte sie ihr Kursziel von 19 auf 18 Euro, bestätigte gleichzeitig aber ihre Kaufempfehlung. Bei einem Aktienkurs von rund 12,67 Euro am 4. November entspricht das einem rechnerischen Aufwärtspotenzial von etwa 42 Prozent. Die Analysten trauen dem Industriekonzern somit weiterhin eine deutliche Wertsteigerung zu.

 

Weitere Banken bleiben zuversichtlich

Die LBBW steht mit ihrer Einschätzung nicht allein. Auch die Deutsche Bank und Kepler Cheuvreux haben ihre Kursziele zuletzt auf jeweils 17 Euro gesenkt, halten aber an ihren positiven Bewertungen fest. Die DZ Bank reduzierte ihren fairen Wert auf 15 Euro und empfiehlt die Aktie ebenfalls weiterhin zum Kauf. Die Banken werden damit vorsichtiger, sehen jedoch unverändert Chancen.

 

Stahlgeschäft bleibt die große Baustelle

Entscheidend für die weitere Kursentwicklung dürfte der Konzernumbau werden. Vorstandschef Miguel López bereitet die Stahlsparte nach erfolglosen Partnergesprächen auf eine mögliche Abspaltung vor. Ein unmittelbarer Verkauf steht zunächst nicht zur Debatte. Gleichzeitig belasten hohe Energiekosten und die Unsicherheit beim Wasserstoffhochlauf die Perspektiven. Zusätzlich fordert die IG Metall fünf Prozent mehr Lohn für Beschäftigte der nordwestdeutschen Stahlindustrie.

 

Dezember könnte die Entscheidung bringen

Am 8. Dezember 2026 veröffentlicht Thyssenkrupp seinen Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr. Dann dürften Anleger besonders auf Fortschritte beim Stahlumbau und die wirtschaftlichen Aussichten achten. Die unterschiedlichen Signale der Großbanken zeigen, wie umstritten die weitere Entwicklung bleibt. Während Goldman Sachs seine Position reduziert, sehen mehrere Analysten weiterhin beträchtliche Kurschancen. Ob sich deren Optimismus auszahlt, hängt vor allem davon ab, ob Thyssenkrupp seinen aufwendigen Konzernumbau erfolgreich vorantreiben kann.

Bn-Redaktion/hm
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