TKMS mit Milliarden-Boom

Auftragsbestand auf Rekordhoch 11.02.2026, 15:31 Uhr Jetzt kommentieren: 0

U-Boot
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TKMS 97,93 EUR -0,18 % Lang & Schwarz

Prognose nach oben geschraubt, Rekord-Auftragsbestand erreicht

Der Marineschiffbauer TKMS konkretisiert seine Wachstumsambitionen und erhöht die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26. Statt einer bislang erwarteten Spanne von minus 1 bis plus 2 Prozent stellt der MDAX-Neuling nun ein Umsatzplus von 2 bis 5 Prozent in Aussicht.

Begleitet wird die Anpassung von einem neuen Höchststand beim Auftragsbestand: Mit 18,7 Milliarden Euro erreicht dieser ein Rekordniveau. In einem Umfeld zunehmender geopolitischer Spannungen bleibt die Nachfrage nach Kriegsschiffen und U-Booten hoch. TKMS profitiert von dieser Entwicklung und sichert sich damit langfristige Auslastung.

Quartalszahlen mit gemischtem Bild

Ein Blick auf das erste Geschäftsquartal bis Ende Dezember zeigt jedoch ein differenziertes Bild. Der Umsatz sank leicht um 1 Prozent auf 545 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag mit 26 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Die entsprechende Marge verbesserte sich geringfügig von 4,7 auf 4,8 Prozent.

Deutlich stärker fiel der Rückgang beim Periodengewinn aus: Dieser brach um 85 Prozent auf 4 Millionen Euro ein. Als Hauptursachen nennt das Unternehmen höhere Steueraufwendungen sowie ein schwächeres Finanzergebnis.

Besonders ins Auge sticht der Auftragseingang, der um 83 Prozent auf 904 Millionen Euro zurückging. Allerdings war das Vergleichsquartal des Vorjahres von außergewöhnlich hohen Großaufträgen geprägt, insbesondere im U-Boot-Segment. Vor diesem Hintergrund relativiert sich der starke prozentuale Rückgang.

Jahresziele bestätigt, Investitionen bleiben hoch

An den Jahreszielen hält das Management fest. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll im Geschäftsjahr 2025/26 weiterhin zwischen 100 und 150 Millionen Euro erreichen. Die bereinigte EBIT-Marge wird bei über 6 Prozent erwartet. Parallel dazu plant TKMS Investitionen in Höhe von rund 200 Millionen Euro, um Kapazitäten und technologische Kompetenzen weiter auszubauen.

An der Börse fiel die Reaktion verhalten aus. Im XETRA-Handel verlor die Aktie zeitweise 0,37 Prozent auf 94,40 Euro. Offenbar hatten Marktteilnehmer auf eine noch deutlichere Anhebung der Ziele gesetzt. Gleichwohl signalisiert der Auftragsbestand von 18,7 Milliarden Euro eine solide Visibilität für die kommenden Jahre und unterstreicht die strategische Positionierung des Unternehmens im internationalen Marineschiffbau.

Bn-Redaktion/aw
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