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Trotz Strafsteuer

NVIDIA-Aktie steigt weiter – Was treibt Anleger an? 14.08.2025, 17:37 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild NVIDIA
© Bild vonJacek Abramowicz von Pixabay
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NVIDIA 181,10 EUR -0,61 % Lang & Schwarz

Handelskonflikte als Randnotiz
Die neue Strafsteuer betrifft einen Teil von NVIDIAs China-Geschäft. China macht etwa 13 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Chips, die von der Steuer betroffen sind, generieren dabei den größten Teil des China-Umsatzes. Analysten gehen davon aus, dass die Steuer für NVIDIA zwar keine Kleinigkeit ist, aber im Vergleich zu den enormen Gewinnen und dem starken Umsatzwachstum des Unternehmens kaum ins Gewicht fällt. Ein Experte meinte, die Aktie sei so stark, dass die Nachricht die Anleger nicht stört. Ähnlich betroffen ist auch AMD, dessen Aktien ebenfalls neue Höhen erreicht haben.

Der Sog des KI-Hypes
Der Hauptgrund für die anhaltende Kauflaune ist die enorme Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Experten sind sich einig: Der Markt ist nach wie vor hungrig auf NVIDIAs Hochleistungs-Chips. Die Aktie hat seit April massiv zugelegt und ihre Marktkapitalisierung auf über 4,4 Billionen Dollar gesteigert. Für Investoren ist weniger die Steuer als vielmehr die zukünftige Performance entscheidend. Die Entwicklung neuer Produkte, wie die Blackwell-Chips, steht dabei im Mittelpunkt. Die Erwartungen an diese neuen Produkte sind hoch und treiben die Bewertung der Aktie in die Höhe.

Aktienanalyse

Vorsicht vor dem nächsten Earnings Report
Trotz des Optimismus bleiben einige Unsicherheiten bestehen. China hat bereits angedeutet, heimische Unternehmen zum Verzicht auf NVIDIA-Chips zu ermutigen. Zudem könnten weitere regulatorische Änderungen die Situation jederzeit verändern. Ein Analyst warnt davor, die geopolitischen Risiken auszublenden. Vor dem nächsten Quartalsbericht, der für den 27. August erwartet wird, könnte die Volatilität daher steigen. Anleger könnten versucht sein, Gewinne mitzunehmen, da die jüngste Rallye die Aktie anfällig für Rücksetzer macht. Die Unsicherheiten im Handelsumfeld und die starke Rallye könnten somit zu einem spannungsgeladenen Bericht führen.

Bn-Redaktion/js
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