US-Daten bremsen Gold

Nächster Rekord gerät aus dem Blick 12.02.2026, 13:37 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Robuste Jobdaten bremsen Goldrally

Der Goldpreis hat nach der Veröffentlichung überraschend starker US-Arbeitsmarktdaten nachgegeben. Das Edelmetall fiel am Donnerstag zeitweise um bis zu 0,8 %, nachdem es in der vorherigen Sitzung noch um 1,2 % zugelegt hatte. Hintergrund ist ein deutlicher Anstieg der US-Beschäftigtenzahlen – so stark wie seit mehr als einem Jahr nicht mehr – sowie eine unerwartet gesunkene Arbeitslosenquote im Januar. Diese Entwicklung signalisiert eine anhaltende Stabilisierung des US-Arbeitsmarktes zu Beginn des Jahres 2026.

Zinssenkungen rücken in die Ferne

Die robusten Konjunkturdaten könnten die US-Notenbank darin bestärken, die Zinsen vorerst unverändert zu lassen. Viele Marktteilnehmer verschieben ihre Erwartungen für die nächste Zinssenkung inzwischen von Juni auf Juli. Für Gold ist das ein Belastungsfaktor: Sinkende Zinsen gelten als Rückenwind für das zinslose Edelmetall. Bleiben die Leitzinsen jedoch länger hoch, mindert das die Attraktivität von Gold im Vergleich zu verzinslichen Anlagen.

Erholung nach historischem Einbruch

Trotz des jüngsten Rückgangs behauptet sich Gold weiterhin oberhalb der Marke von 5.000 US-Dollar je Unze. Der Preis lag zuletzt bei 5.069,65 US-Dollar und damit rund 0,3 % im Minus. Zuvor hatte Gold Ende Januar ein Rekordhoch von über 5.595 US-Dollar erreicht. Eine Welle spekulativer Käufe führte jedoch zu einer Überhitzung, woraufhin der Kurs innerhalb von zwei Handelstagen um rund 13 % einbrach. Inzwischen hat das Edelmetall etwa die Hälfte dieser Verluste wieder aufgeholt.

Banken bleiben optimistisch

Mehrere Großbanken sehen die übergeordneten Treiber des Goldpreises weiterhin als intakt an. Geopolitische Spannungen, Diskussionen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank sowie eine verstärkte Abkehr von klassischen Anlagen wie Währungen und Staatsanleihen stützen die langfristige Nachfrage. BNP Paribas SA erwartet einen Anstieg auf 6.000 US-Dollar je Unze bis Jahresende. Auch die Deutsche Bank AG und die Goldman Sachs Group Inc. äußern sich bullish.

Silber mit hoher Volatilität

Deutlich schwankungsanfälliger zeigt sich Silber. Der Preis fiel am Donnerstag zeitweise um bis zu 3,2 % und notierte zuletzt bei 83,78 US-Dollar je Unze, ein Minus von 0,6 %. Seit dem Allzeithoch am 29. Januar liegt Silber rund ein Drittel im Minus. Zuvor war der Preis um 4,3 % gestiegen, nachdem der Silver Institute ein sechstes Defizitjahr in Folge prognostiziert hatte. In China bleiben die Lagerbestände angespannt, während die Shanghai Futures Exchange Maßnahmen ergreift, um Abflüsse zu begrenzen.

Bn-Redaktion/ts
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