US-Notenbank schickt Gold zu Boden

Barrick Gold taumelt dem Jahresende entgegen 20.12.2024, 08:06 Uhr Jetzt kommentieren: 0

US-Notenbank schickt Gold zu Boden: Barrick Gold taumelt dem Jahresende entgegen
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Fed senkt die Leitzinsen um 25 Basispunkte

Die US-Notenbank senkte auf ihrer letzten Sitzung des Jahres die Leitzinsen um 25 Basispunkte. Dieser Schritt war mehrheitlich erwartet worden und wurde zuletzt bereits eingepreist. Insofern blieben Überraschungen aus.

Fed-Projektionen setzen Gold unter Druck

Überraschungen gab es hingegen bei den Fed-Projektionen; vor allem bei den Projektionen zum Leitzinsniveau im Jahr 2025 und in den folgenden. Während die US-Notenbank in der vorherigen September-Projektion von einem Leitzinsniveau in 2025 im Median in Höhe von 3,4 Prozent ausging, waren es in der aktuellen Dezember-Projektion 3,9 Prozent. Mit anderen Worten. In 2025 dürfte es Stand heute wohl lediglich nur zwei Zinsschritte je 25 Basispunkte geben.

Goldpreis nimmt zentrale Unterstützung ins Visier

Der Goldpreis läuft derzeit Gefahr, die wichtige Unterstützung um 2.600 US-Dollar aufgeben zu müssen. Sollte es hierzu kommen, würde sich dem Edelmetall weiteres Abwärtspotential in Richtung 2.525 US-Dollar / 2.475 US-Dollar eröffnen. Solange Gold oberhalb von 2.475 US-Dollar notiert, ist alles im grünen Bereich. Nur darunter sollte es tunlichst nicht gehen. Anderenfalls würde eine Neubewertung notwendig.

Barrick Gold – Aktie taumelt dem Jahresende entgegen

Die Aktie des kanadischen Gold- und Kupferproduzenten Barrick Gold (WKN: 870450 | ISIN: CA0679011084 | Ticker-Symbol: ABR) musste in den letzten Tagen einige Rückschläge verkraften. Der Traum von der Jahresendrally dürfte ausgeträumt sein. Vielmehr dürfte es in den nächsten Tagen um Schadensbegrenzung gehen.

Barrick Gold Aktienchart

Mit dem gescheiterten Versuch, den Widerstandsbereich 18,0 US-Dollar / 18,4 US-Dollar zurückzuerobern, nahm das Unheil seinen Lauf. Barrick Gold drehte nach unten ab. Rasch geriet dabei der eminent wichtige Unterstützungsbereich um 16,5 US-Dollar unter Druck. Die Bedeutung der 16,5 US-Dollar ist aus charttechnischer Sicht immens. Entsprechend „ärgerlich“ ist deren Verlust. Das daraus resultierende Verkaufssignal entfaltet seine Wirkung. Mit den 15 US-Dollar rückt nun eine weitere wichtige Unterstützung in den Fokus. Sollte diese nicht halten, ist mit weiteren Abgaben in Richtung Februar-Tief zu rechnen. Dieses wurde damals bei 13,8 SU-Dollar markiert. Etwaige Erholungsversuche müssen Barrick Gold über die 16,5 US-Dollar führen, um Relevanz zu entwickeln.

Bn-Redaktion/mt
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