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Übernahmeschlacht spitzt sich zu 08.05.2026, 14:17 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Commerzbank Firmensitz
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Rekordzahlen stärken die Abwehrstrategie

Mit einem Nettogewinn von 913 Millionen Euro im vergangenen Quartal übertraf die Commerzbank die Erwartungen der Analysten deutlich. Das operative Ergebnis erreichte 1,4 Milliarden Euro und die Eigenkapitalrendite stieg auf 12,7 Prozent. Vorstandschefin Bettina Orlopp wertete die Zahlen als Bestätigung des eingeschlagenen Kurses. „Wir sind mit Ergebnissen auf Rekordniveau ins Jahr gestartet. Das beweist: Unsere Strategie funktioniert – und hat mehr Potenzial als ursprünglich geplant“, erklärte Orlopp. Bis 2030 sollen die Erträge auf 16,8 Milliarden Euro steigen. Der Nettogewinn soll dann bei 5,9 Milliarden Euro liegen. RBC bestätigte nach den Zahlen die Einstufung „Outperform“ mit einem Kursziel von 43 Euro.

600 Millionen Euro für den KI-Umbau

Im Mittelpunkt der Strategie steht eine groß angelegte Investition in künstliche Intelligenz. Rund 600 Millionen Euro will die Commerzbank dafür einsetzen. Systeme wie Hawk AI analysieren bereits Transaktionen zur Geldwäschebekämpfung. Künftig sollen KI-Anwendungen auch Dokumentenprüfungen, Vertragserstellung und Kontowechsel automatisieren. Die Bank erwartet daraus einen jährlichen Wertbeitrag von 500 Millionen Euro. Gleichzeitig sollen rund zehn Prozent der Kapazitäten freigesetzt werden. Geplant ist deshalb der Abbau von etwa 3.000 Vollzeitstellen. Nach Angaben des Managements soll dies über Altersteilzeitprogramme und natürliche Fluktuation erfolgen.

UniCredit stößt weiter auf Widerstand

Die Übernahmeofferte von UniCredit sorgt bei der Commerzbank weiterhin für heftige Kritik. Orlopp warf dem italienischen Institut vor, mit „irreführenden Darstellungen“ gearbeitet zu haben, um die Bewertung der Commerzbank zu drücken. Das angekündigte Sparpotenzial von 1,3 Milliarden Euro bezeichnete sie als „extrem aggressiv“. Nach Einschätzung der Commerzbank würde der Plan von UniCredit den Abbau von rund 7.000 Stellen erfordern. Verdi warnt sogar vor bis zu 15.000 gefährdeten Arbeitsplätzen bei Commerzbank und Hypovereinsbank. Zudem fordert die Gewerkschaft, dass neue Technologien nicht ausschließlich zum Stellenabbau genutzt werden dürfen.

Hohe Ausschüttungen locken Anleger

Für Anleger bleibt die Aktie trotz hoher Schwankungen attraktiv. Die Commerzbank plant für 2025 eine Ausschüttung von 2,7 Milliarden Euro. Die Dividende soll bei 1,10 Euro je Aktie liegen und damit mehr als doppelt so hoch ausfallen wie im Vorjahr. Zusätzlichen Rückenwind liefern starke Zahlen im Firmenkundengeschäft und bei der polnischen Tochter mBank. Das Kreditvolumen im Firmenkundensegment stieg auf 120 Milliarden Euro. Gleichzeitig legte das Wertpapiervolumen der comdirect auf 261 Milliarden Euro zu. Die Übernahmeschlacht mit UniCredit dürfte den Kurs der Commerzbank-Aktie damit weiter stark bewegen.

Bn-Redaktion/tb
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