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Allianz vor der nächsten Ära

Anleger schauen auf 2028 07.05.2026, 17:42 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Allianz Firmensitz
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Neuer Chef im Aufsichtsrat

Bei der Allianz endet mit der diesjährigen Hauptversammlung eine prägende Ära. Michael Diekmann gibt den Vorsitz des Aufsichtsrats ab. Sein Nachfolger soll Jörg Schneider werden, der frühere Finanzvorstand der Munich Re. Damit steht erstmals seit langer Zeit kein ehemaliger Allianz-Manager an der Spitze des Kontrollgremiums. Diekmann erklärte in seinem vorab veröffentlichten Redemanuskript, dieser Schritt entspreche „dem ausdrücklichen Wunsch vieler institutioneller Investoren“. Schneider gehört dem Aufsichtsrat bereits seit 2024 an und leitet dort den Prüfungsausschuss. Der promovierte Jurist und Betriebswirt war rund drei Jahrzehnte für Munich Re tätig und verantwortete dort zuletzt bis 2018 das Finanzressort.

Nachfolge von Oliver Bäte rückt näher

Mit dem Führungswechsel im Aufsichtsrat richtet sich der Blick der Anleger zunehmend auf die Zukunft von Konzernchef Oliver Bäte. Sein Vertrag läuft noch bis zur Hauptversammlung 2028. Bereits jetzt erwarten Investoren Hinweise darauf, wer den nächsten Strategiezyklus nach 2027 führen könnte. In Konzernkreisen gelten interne Kandidaten als wahrscheinlichste Lösung. Besonders häufig werden Renate Wagner und Andreas Wimmer genannt. Wagner verantwortet unter anderem Fusionen und Übernahmen und soll künftig zusätzlich das Deutschlandgeschäft übernehmen. Wimmer führt die Bereiche Asset Management sowie das US-Lebensversicherungsgeschäft. Auch Sirma Boshnakova werden Chancen eingeräumt.

Inflation belastet Versicherungen

Auf der Hauptversammlung warnte Oliver Bäte vor den Folgen der anhaltenden Schadeninflation. In der Kfz-Versicherung seien die Stundensätze in deutschen Werkstätten seit 2017 um mehr als 50 Prozent gestiegen. Zusammen mit höheren Ersatzteilkosten verteuere das Reparaturen und damit auch Versicherungsprämien. Auch Naturkatastrophen belasten die Branche massiv. Laut Bäte überschritten die versicherten Schäden durch Extremwetter weltweit bereits zum sechsten Mal in Folge die Marke von 100 Milliarden Dollar. In der Krankenversicherung liege die medizinische Inflation in Deutschland inzwischen bei jährlich mehr als sechs Prozent.

KI soll Kosten senken

Die Allianz setzt zunehmend auf Künstliche Intelligenz, um Kosten zu reduzieren und Prozesse zu beschleunigen. Konzernweit seien bereits 600 skalierbare KI-Anwendungen im Einsatz. In der Tierkrankenversicherung werde mehr als die Hälfte der Schadenfälle vollständig automatisiert bearbeitet. Nach Angaben des Konzerns steigert KI die Produktivität in Teilen des Schadenmanagements um 30 Prozent. Gleichzeitig setzt die Allianz verstärkt auf Partnerwerkstätten, Recyclingteile und digitale Prozesse, um steigende Schadenskosten abzufedern und die Bezahlbarkeit von Versicherungen zu sichern.

Rekordgewinn und Aktienrückkäufe

Trotz der Herausforderungen präsentierte die Allianz für 2025 einen Rekordgewinn von 17,4 Milliarden Euro. Die Dividende steigt um rund elf Prozent auf 17,10 Euro je Aktie. Der Aktienkurs notiert mit 391 Euro nahe dem bisherigen Rekordhoch aus dem Jahr 2000. Zusätzlich treibt der Konzern sein laufendes Aktienrückkaufprogramm voran. Allein am 04. Mai kaufte die Allianz 64.833 Aktien zu einem Durchschnittskurs von 381,5691 Euro zurück. Seit dem 13. März 2026 summiert sich das Volumen damit auf 2.027.947 Aktien. Die Käufe erfolgen über Xetra sowie die Handelssysteme CBOE DXE, Aquis-EU und Turquoise EU.

Bn-Redaktion/tb
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