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Starke Quartalszahlen beflügeln Jahresziele 07.05.2026, 12:17 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Motor
© Symbolbild von Luca Hooijer auf Unsplash
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Deutz 11,34 EUR +7,08 % Baader Bank

Deutz meldet kräftigen Auftragsschub und sieht Rückenwind für die Jahresziele

Beim Kölner Motorenhersteller Deutz zahlt sich der eingeleitete Konzernumbau zunehmend aus. Besonders im traditionell schwächeren ersten Quartal legte der Auftragseingang deutlich stärker zu als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Vorstandschef Sebastian Schulte zeigte sich vor allem vom Wachstum im klassischen Motorengeschäft positiv überrascht.

"Das gute Momentum, das wir haben, stützt ganz klar unsere Jahresziele", erklärte Schulte auf der Pressekonferenz. Sollte die Dynamik im weiteren Jahresverlauf anhalten, schloss der Manager sogar eine Einengung der bisherigen Prognosespanne nicht aus.

Von Januar bis März stieg der Auftragseingang konzernweit um mehr als 41 Prozent auf 771 Millionen Euro. Vor allem zum Quartalsende hin erkannte Deutz eine Belebung in wichtigen Absatzmärkten wie Baumaschinen und Landtechnik. Im größten Geschäftsbereich mit Motoren zog das Neugeschäft um mehr als ein Viertel an. Laut Schulte setzte sich diese positive Entwicklung auch im April fort.

An der Börse sorgten die Zahlen für deutliche Kursgewinne. Die Aktie sprang zeitweise um fast 9 Prozent nach oben und erreichte den höchsten Stand seit Anfang März. Zuletzt lag das Papier mit rund 8 Prozent im Plus bei 11,48 Euro und gehörte damit zu den stärksten Werten im MDax. Seit dem Zwischentief Ende April summiert sich das Kursplus bereits auf nahezu 16 Prozent. Gegenüber dem Jahreswechsel verteuerte sich die Aktie sogar um rund ein Drittel.

Sparprogramm wirkt schneller als erwartet

Noch deutlicher als der Umsatz verbesserte sich im ersten Quartal die Profitabilität des Unternehmens. Deutz profitierte dabei nicht nur vom höheren Geschäftsvolumen, sondern auch von den laufenden Kostensenkungen. Das ursprünglich angepeilte Einsparziel von 50 Millionen Euro werde inzwischen sogar um etwa 10 Prozent übertroffen, teilte das Unternehmen mit. Sämtliche Maßnahmen des Sparprogramms seien erfolgreich angelaufen. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg dadurch um fast 46 Prozent auf 37,3 Millionen Euro. Die operative Marge verbesserte sich um 1,8 Prozentpunkte auf 7 Prozent.

Auch im kleineren Zukunftssegment rund um Batteriemanagementsysteme und Wasserstoffverbrennungsmotoren reduzierte Deutz seine Verluste spürbar. Unter dem Strich gelang dem Konzern die Rückkehr in die Gewinnzone: Nach einem Verlust von 10 Millionen Euro im Vorjahr stand nun ein Überschuss von 21,8 Millionen Euro in den Büchern.

Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,4 Prozent auf 530 Millionen Euro. Schulte betonte dabei die wachsende Bedeutung neuer Geschäftsfelder: "Sowohl unser Motorengeschäft als auch unsere neu erschlossenen Geschäftsfelder Energie und Verteidigung sowie das wichtige Wachstumsfeld Service leisten erkennbare Beiträge."

Expansion in Verteidigung und Energie eröffnet neue Wachstumsfelder

Deutz treibt seinen strategischen Umbau seit geraumer Zeit konsequent voran. Nach schwachen Absatzzahlen und einer schwierigen Konjunkturphase hatte der Konzern bereits 2024 ein umfangreiches Sparprogramm gestartet und parallel neue Geschäftsfelder erschlossen.

Besonders auffällig ist dabei die Expansion in den Verteidigungsbereich. Im September übernahm Deutz die Sobek Group, einen Anbieter von Antriebssystemen für Drohnen. Anfang Februar folgte zudem die Übernahme der Frerk Aggregatebau GmbH, die Notstromaggregate produziert. Analyst Thorsten Reigber von der DZ Bank verwies allerdings darauf, dass ein erheblicher Teil des starken Auftragseingangs auf die Integration von Frerk zurückzuführen sei.

An den Jahreszielen hält das Management dennoch fest. Deutz plant weiterhin mit einem Umsatz zwischen 2,3 und 2,5 Milliarden Euro. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Konzern seinen Erlös auf mehr als 2 Milliarden Euro gesteigert. Die operative Marge soll bis 2026 auf 6,5 bis 8 Prozent steigen, nachdem sie im Vorjahr bei 5,5 Prozent gelegen hatte.

Bn-Redaktion/aw
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