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Amazon präsentiert Alexa+

KI wird zum Alltagshelfer 07.05.2026, 11:56 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Alexa
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Amazon setzt auf generative KI und erweitert Alexa zum digitalen Alltagshelfer

Amazon bringt seine grundlegend modernisierte Sprachassistentin Alexa+ nach Deutschland und läutet damit die nächste Entwicklungsstufe seiner KI-Strategie ein. Die neue Version basiert auf generativer künstlicher Intelligenz und soll deutlich natürlicher mit Nutzern kommunizieren können als bisherige Sprachsysteme. Der Konzern präsentierte die Plattform in Berlin und stellte dabei vor allem die erweiterten Fähigkeiten der Software in den Mittelpunkt.

Bislang galten Sprachassistenten im Smart Home häufig als umständlich, da Nutzer exakte Befehle formulieren mussten. Alexa+ soll diese Einschränkungen überwinden. Laut Amazon versteht die Software künftig natürliche Sprache besser und kann komplexere Zusammenhänge erfassen. Dialoge sollen sich dadurch wesentlich flüssiger anfühlen.

Die neue KI ist dabei nicht nur als sprachgesteuerte Suchfunktion gedacht. Amazon positioniert Alexa+ vielmehr als digitale Assistentin, die eigenständig Aufgaben übernimmt. Dazu gehört beispielsweise das Reservieren von Restauranttischen über Plattformen wie OpenTable oder die Organisation alltäglicher Abläufe im Haushalt.

Ring-Kameras werden zum zentralen Bestandteil der neuen Alexa-Welt

Eine zentrale Rolle im neuen Alexa+-Ökosystem spielen die Sicherheitskameras der Amazon-Tochter Ring. Die KI soll mithilfe der Kameradaten Situationen analysieren und darauf reagieren können. Amazon demonstrierte dies anhand eines Beispiels aus dem Alltag: Eine Kamera erkennt, dass der Futternapf des Hundes leer geblieben ist, woraufhin Alexa+ automatisch an die Fütterung erinnert.


Auch im Außenbereich sieht Amazon zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Ring-Kameras könnten künftig etwa registrieren, ob Mülltonnen bereits zur Abholung an die Straße gestellt wurden. Damit entwickelt sich Alexa+ von einer klassischen Sprachsteuerung hin zu einem System, das Informationen aus der realen Umgebung verarbeitet und daraus eigenständig Handlungen ableitet.

Der Deutschlandstart erfolgt zunächst über eine sogenannte "Early Access"-Phase. Nutzer erhalten kostenlosen Zugriff, wenn sie kompatible Echo-Geräte besitzen oder neue Hardware wie den Echo Show 11 oder den Echo Dot Max erwerben. Nach der Testphase wird Alexa+ ohne zusätzliche Kosten in das Prime-Abonnement integriert.

Für Nutzer ohne Prime-Mitgliedschaft wird der Dienst allerdings deutlich teurer. Amazon plant hierfür einen monatlichen Preis von 22,99 Euro. Damit erhält das Prime-Angebot des Konzerns gleichzeitig eine strategische Aufwertung, da Alexa+ künftig als zusätzlicher Bestandteil des Abonnements vermarktet wird.

BMW integriert Amazons KI-Technologie in neue Fahrzeuggeneration

Parallel zum Deutschlandstart von Alexa+ kündigte BMW eine vertiefte Zusammenarbeit mit Amazon an. Der Münchner Automobilhersteller nutzt die Technologie künftig als Basis für seinen neuen "Intelligent Personal Assistant".

Die technische Grundlage bildet dabei Amazons "Alexa Custom Assistant". BMW integriert verschiedene Funktionen der neuen KI tief in die Fahrzeugsoftware. Fahrer sollen künftig natürliche Dialoge mit dem Fahrzeug führen können, ohne starre Sprachbefehle verwenden zu müssen. Geplant sind unter anderem komplexe Navigationsfunktionen mit mehreren Zwischenzielen sowie ergänzende Hintergrundinformationen zu Routen oder Orten. Zusätzlich können Nutzer ihre Amazon-Konten mit dem Fahrzeug verbinden und dadurch direkt auf Musikstreaming-Dienste zugreifen.

Der Start des neuen Systems erfolgte bereits Mitte April 2026 im neuen BMW iX3 in Deutschland. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 will BMW die dialogfähige KI schrittweise auch in weiteren Modellreihen einführen.

Bn-Redaktion/aw
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