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WM-Deal soll Reichweite pushen 06.05.2026, 17:08 Uhr Jetzt kommentieren: 0

WM
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MagentaTV soll mit der Fußball-WM auch Kneipen und Hotels erobern

Die Deutsche Telekom hat zur Wochenmitte gleich mehrere strategische Projekte vorangetrieben. Im Mittelpunkt steht dabei die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, für die sich der Konzern umfangreiche Übertragungsrechte gesichert hat. MagentaTV besitzt in Deutschland die Exklusivrechte an sämtlichen 104 WM-Spielen, davon laufen 44 Partien ausschließlich auf der Plattform der Telekom.

Nun soll das Angebot gezielt über den Privatkundenbereich hinaus ausgebaut werden. Dafür kooperiert der Konzern mit Sky. Über die Plattform Sky Business können Gastronomen, Hotels und Veranstalter künftig einen sogenannten „Sky-Gastro-Pass“ buchen. Dieser ermöglicht den Zugriff auf die MagentaTV-WM-Kanäle direkt über bestehende Sky-Receiver. Zusätzliche Hardware ist dafür nicht notwendig.

Mit diesem Schritt will die Telekom die Reichweite von MagentaTV deutlich erhöhen und zugleich die Position im gewerblichen Umfeld stärken. Gerade Großveranstaltungen wie eine Fußball-Weltmeisterschaft gelten als wichtiger Hebel, um neue Nutzergruppen an Streaming- und TV-Angebote zu binden.

T-Systems baut Rolle in der Industrie-Digitalisierung aus

Auch im Geschäftskundenbereich meldete die Telekom Fortschritte. Die Konzerntochter T-Systems integriert weltweit rund 70 Zulieferer des Autobauers Ford in das industrielle Datenökosystem Catena-X.

Das Netzwerk soll einen standardisierten und sicheren Datenaustausch entlang der Lieferketten ermöglichen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Nachverfolgung des COâ‚‚-Fußabdrucks einzelner Produkte und Komponenten. Gerade in der Automobilindustrie gewinnen transparente Datenstrukturen und digitale Lieferketten zunehmend an Bedeutung.


Für T-Systems ist das Projekt strategisch wichtig, da sich der Konzern damit als Anbieter sogenannter souveräner Datenräume positioniert. Das Unternehmen zählt zudem zu den Gründungsmitgliedern des Catena-X Automotive Network und baut seine Präsenz im Bereich industrieller Plattformlösungen damit weiter aus.

Milliarden-Rückkäufe und Quartalszahlen rücken näher

Parallel dazu läuft das Aktienrückkaufprogramm der Telekom weiter auf Hochtouren. Für das Jahr 2026 hat der Konzern ein Volumen von bis zu 2 Milliarden Euro vorgesehen. Seit Januar wurden bereits mehr als 21,3 Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Allein im April entfielen rund 5,8 Millionen Stück auf das Programm.

Der Fokus der Anleger richtet sich nun zunehmend auf den kommenden Mittwoch. Dann veröffentlicht die Deutsche Telekom ihre Zahlen für das erste Quartal 2026. Besonders genau dürfte der Markt auf die Entwicklung des Deutschlandgeschäfts sowie auf die US-Tochter T-Mobile US schauen, die weiterhin als zentraler Ergebnistreiber gilt.

Die Aktie notiert aktuell bei 27,79 Euro und damit rund 19 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 34,25 Euro. Gleichzeitig signalisiert der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 72,7 eine kurzfristig überkaufte Marktsituation. Damit könnten die anstehenden Quartalszahlen zu einem wichtigen Belastungstest für die jüngste Kurserholung werden.

Bn-Redaktion/aw
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