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Wirtschaftspolitik im Wandel

Trump mit dem Staat als Großinvestor 26.08.2025, 15:24 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Eingriff US-Regierung in KI Technologiebranche
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Name Aktuell Diff. Börse
Intel 98,36 EUR -0,92 % Lang & Schwarz
NVIDIA 181,10 EUR -0,61 % Lang & Schwarz

Unerwarteter staatlicher Eingriff
Die neue Herangehensweise der US-Regierung zeigt sich in einer Reihe aufsehenerregender Maßnahmen. Dazu gehört eine Beteiligung von fast 10 Prozent am Chiphersteller Intel. Darüber hinaus musste der Chipkonzern Nvidia eine Sonderabgabe auf Einnahmen aus dem China-Export zahlen, und die Regierung erwarb eine sogenannte "goldene Aktie" an United States Steel. Diese Eingriffe sind ein deutliches Zeichen für eine neue Ära der Industriepolitik.

Das politische Paradoxon
Die Aktionen sorgen für ein politisches Paradoxon. Während republikanische Kritiker diese Politik als "Sozialismus" bezeichnen, unterstützen sie andere. Auch Senator Bernie Sanders, der für seine sozialistischen Ansichten bekannt ist, befürwortet die Partnerschaft mit Intel. Das zeigt, wie die strikten ideologischen Grenzen in der modernen US-Politik zunehmend verschwimmen.

Die neue "Made in USA"-Strategie
Die Regierung begründet ihre Vorgehensweise als eine moderne Form der Industriepolitik. Die Deals sollen die nationale Sicherheit stärken, die heimische Produktion ankurbeln und sicherstellen, dass Steuerzahler direkt von staatlichen Förderungen profitieren. Die Strategie wird von Befürwortern als ein Weg gesehen, staatliche Macht zur Erreichung wirtschaftlicher Ziele einzusetzen.

Historische Parallelen und Kontroversen
Direkte staatliche Eingriffe in Unternehmen sind in der US-Geschichte selten. Obwohl es in der Vergangenheit Regierungs-Bailouts gab, wie bei Chrysler oder General Motors, sehen Rechtsexperten und Wirtschaftshistoriker die direkten Beteiligungen und Gebühren als beispiellos in der modernen Ära an. Diese Vorgehensweise steht im starken Widerspruch zu den Grundsätzen der Marktwirtschaft.

Bn-Redaktion/js
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