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SpaceX vorbörslich auf Stabilisierungskurs nach Tiefststand 09.07.2026, 12:21 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Die Aktien von SpaceX US84615Q1031 könnten ihre jüngste Talfahrt im Zuge einer weltweiten Verkaufswelle bei Technologiewerten am Donnerstag vorerst stoppen. Im vorbörslichen Handel an der Technologiebörse Nasdaq stiegen die Papiere des Raumfahrt- und KI-Konzerns von Tesla-Chef US88160R1014 Elon Musk zuletzt um 1,3 Prozent auf 150 US-Dollar.

Nach der ersten Euphorie im Zuge des Rekord-Börsengangs vom 12. Juni und der bisherigen Bestmarke am dritten Handelstag bei 225,64 Dollar war es für SpaceX in der Folgezeit um bis zu 35 Prozent steil bergab gegangen. Tags zuvor hatten die Titel, die seit diesem Dienstag im Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 vertreten sind, ihren bisherigen Tiefstand bei 145,20 Dollar erreicht, bevor sie sich in den Schlussminuten noch leicht erholten und mit einem Minus von 0,8 Prozent aus dem Handel gingen.

Die anfängliche Rally hatte dem Unternehmen in der Spitze einen Börsenwert von knapp drei Billionen Dollar beschert. Damit hatte es SpaceX in der Rangfolge der weltweit wertvollsten Unternehmen zeitweise bis auf Platz vier geschafft - hinter dem KI-Chip-Giganten Nvidia US67066G1040, dem Google-Mutterkonzern Alphabet US02079K3059 und dem Tech-Riesen Apple US0378331005.

Unterdessen haben zahlreiche Analysehäuser erste Einstufungen für die SpaceX-Papiere abgegeben, die nahezu einhellig positiv waren. Durch den Aufbau von Infrastruktur in den Bereichen Transport, Konnektivität und Künstliche Intelligenz (KI) trage das Unternehmen dazu bei, die Menschheit auf mehrere Planeten zu bringen, schrieb Deutsche-Bank-Analyst Edison Yu. Im Transportwesen habe SpaceX erreicht, woran Regierungen jahrzehntelang gescheitert seien: große Raketen zuverlässig, wiederverwendbar und zunehmend erschwinglich zu machen - mit dem Höhepunkt Starship, lobte er. Ähnlich verhalte es sich mit Satelliten. Starlink habe sich zu einem Konnektivitätsnetzwerk für Verbraucher, Unternehmen und Regierungen entwickelt.

Die Ambitionen des Weltraum- und KI-Konzerns und deren mögliche Auswirkungen auf die Menschheit seien größer als bei jedem Unternehmen zuvor, gab sich JPMorgan-Experte Doug Anmuth nahezu euphorisch. Er geht davon aus, dass SpaceX die Zahl der Raketenstarts von "einer Handvoll" im laufenden Jahr auf etwa 5.000 im Jahr 2031 steigern wird. Dies sollte es dem Unternehmen ermöglichen, bis dahin eine Rechenleistung von 75 Gigawatt im All zu installieren.

Anmuth traut SpaceX zudem zu, bis 2030 jährliche Wachstumraten beim Umsatz von durchschnittlich 91 Prozent zu erzielen. Auch für die Margen und den Börsenwert sieht er noch viel Luft nach oben.

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