EU-Automarkt legt im April weiter zu - Chinesen im Aufwind 27.05.2026, 06:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Mercedes-Benz Group 50,76 EUR +0,08 % Lang & Schwarz
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Tesla 372,85 EUR +0,13 % Lang & Schwarz
Stellantis 6,763 EUR +0,51 % Lang & Schwarz

Der Automarkt in der EU hat im April weiter zugelegt. Die Erstzulassungen von Pkw stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1 Prozent auf 972.314 Fahrzeuge, wie der Herstellerverband Acea am Dienstag in Brüssel mitteilte. Nach vier Monaten steht ein Plus von 4,2 Prozent auf knapp 3,8 Millionen Autos zu Buche. Der Anteil von vollelektrischen Batteriefahrzeugen (BEV) zog in diesem Zeitraum von gut 15 auf fast 20 Prozent an. Auch der Anteil einiger chinesischer Hersteller wächst spürbar, wenn auch auf niedrigem Niveau.

Im April gab es in den größten Automärkten der Europäischen Union nahezu durchweg Zuwächse. In Deutschland wuchsen die Erstanmeldungen um fast 3 Prozent, in Italien um fast 12 Prozent. Spanien legte um gut 8 Prozent zu, lediglich in Frankreich gingen die Neuzulassungen mit 0,3 Prozent leicht zurück. Auch auf Viermonatssicht ist Frankreich der einzige der vier größten EU-Märkte mit einem Minus. Außerhalb der EU konnte auch der britische Automarkt von Januar bis April um neun Prozent wachsen.

Im Monat April blieb Volkswagen DE0007664039 in der EU mit weitem Abstand Marktführer, von den Konzernmarken wurden insgesamt gut 266.000 Autos zugelassen, gut 3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Fiat-, Peugeot- und Opel-Mutterkonzern Stellantis NL00150001Q9 blieb auf Rang zwei vor Renault FR0000131906. Die Erstzulassungen von Autos des BMW-Konzerns gingen leicht zurück, bei Mercedes-Benz DE0007100000 stiegen sie etwas.

Große Sprünge machen derzeit chinesische Anbieter wie Chery, BYD CNE100000296 und Leapmotor. Die Marktanteile der chinesischen Anbieter sind nach vier Monaten mit bis zu 2,5 Prozent bei Geely KYG3777B1032 (Volvo, Polestar) und 2,0 Prozent bei SAIC Motor CNE000000TY6 (Marke MG) noch überschaubar. Bei einzelnen Herstellern legen sie aber deutlich zu: Chery verdreifachte den Marktanteil auf 1,3 Prozent, der Anteil von BYD lag im ersten Jahresdrittel mit 1,9 Prozent mehr als doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor.

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