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US-Exportbeschränkungen für KI-Chips lassen Samsungs Gewinn einbrechen 08.07.2025, 08:12 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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SEOUL (dpa-AFX) - Der Gewinn des südkoreanischen Elektronikriesen Samsung ist zum ersten Mal seit 2023 gefallen. Dies spiegelt die zunehmenden Marktanteilsverluste des Konzerns wider, die die Aussichten Samsungs beim derzeit vorherrschenden Thema Künstliche Intelligenz (KI) trüben. Der Betriebsgewinn fiel im zweiten Quartal um 56 Prozent auf 4,59 Billionen Won (2,86 Mrd Euro), wie der Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen am Dienstag in Seoul mitteilte. Der Gewinnrückgang des Elektronikkonzerns, der im Smartphone-Geschäft mit Apple konkurriert, fiel damit deutlich höher als von Experten erwartet aus. Die Samsung-Aktie schwankte zwischen Gewinnen und Verlusten.

Samsung führte den starken Gewinnrückgang eigenen Angaben zufolge auch auf die von der US-Regierung verhängten Exportbeschränkung für KI-Chips nach China zurück. Die Regulierungen betreffen auch Produkte von internationalen Firmen, falls diese US-Technologie enthalten. Für Samsung ist China ein wichtiger Absatzmarkt. Infolge der Beschränkungen mussten die Südkoreaner hohe Abschreibungen auf Lagerbestände vornehmen. Der Umsatz verharrte bei 74 Billionen Won.

Zudem dürften die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzölle die Geschäftsaussichten von Samsung zusätzlich belasten. Bei den Angaben handelt es sich nur um eine erste Schätzung. Genauere Zahlen wird der Konzern erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen, voraussichtlich am Monatsende.

Samung hat gegenüber Konkurrenten wie SK Hynix oder Micron im Feld der ultraschnellen KI-Chips an Boden verloren. Erschwerend kommt hinzu, dass die US-Beschränkungen für Technologieexporte nach China eine Trendwende im verlustbringenden Chipherstellungsgeschäft erschwert. Dennoch geht Samsung von einer Erholung der Nachfrage aus und stellte in Aussicht, dass sich die operativen Verluste im Auftragschipgeschäft in der zweiten Jahreshälfte verringern werden.

Auch einige Investoren erwarten, dass der Chip- und Smartphone-Hersteller im Sommer seinen Tiefpunkt erreicht hat. Die einmaligen Bestandsabschreibungen suggerierten dies, findet Sanjeev Rana, Experte bei CLSA Securities Korea. "Wenn wir über die enttäuschenden Ergebnisse des zweiten Quartals hinausblicken, erwarten wir eine sequenzielle Erholung." Der bei KI-Computing führende Konzern Nvidia setzt auf eine neue Generation von Speicherchips und könnte damit Samsung eine neue Chance bieten.

Der Schlüssel für Samsung liegt nun in der nächsten Generation von KI-Chips. Bislang hat der Konzern noch keine Zertifizierung von Nvidia für seine am meisten fortgeschrittenen Chips erhalten. Profiteur ist dabei Hynix, auch Micron macht erhebliche Fortschritte in dem lukrativen Markt./nas/mne/stk

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