Die 12 Nachteile der Zalando-Aktie (die trotzdem einen Nutzen haben) 31.01.2023, 08:28 Uhr von Aktienwelt360

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Die Zalando-Aktie (WKN: ZAL111) besitzt einen Nachteil: Es geht um das Geschäftsmodell, das auf dem E-Commerce basiert, allerdings keine reine Plattform ist. Eine eigene Logistik ist teuer und drückt auf die Marken.

Genauer gesagt können wir es auf zwölf Nachteile herunterbrechen, die der E-Commerce-Akteur besitzt. In den Corporate-Seiten des Unternehmens entdecken wir, dass es drei (zukünftig vier) Logistikzentren innerhalb Deutschlands gibt: Erfurt, Mönchengladbach, Lahr und ein im Bau befindlicher Standort in Gießen. Daneben existieren neun weitere innerhalb von Europa, die von externen Partnern betrieben werden, aber trotzdem natürlich Kosten verursachen.

Der Nachteil, den die Zalando-Aktie damit besitzt, ist offensichtlich. Aber das Management kann genau das in einen Vorteil verwandeln. Möglicherweise ist der Zeitpunkt sogar in Kürze reif dafür.

Zalando-Aktie: Die 12 Nachteile!

Wir müssen nur in die Quartalszahlen schauen, um die Nachteile der Zalando-Aktie auch mit Blick auf die Kennzahlen zu quantifizieren. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2022 hat der E-Commerce-Akteur aus 7,17 Mrd. Euro Umsatz gerade einmal ein EBIT in Höhe von 39 Mio. Euro erzielt. Wir müssen nicht großartig den Taschenrechner schwingen, um zu erkennen: Die Margen sind sehr niedrig, eigene Logistikzentren und das Koordinieren von Versand und Rückversand sind eben sehr kostspielig.

Das zieht sich eigentlich durch, wenn wir die Wertschöpfung von Zalando näher beleuchten. Im vorherigen Geschäftsjahr 2021 schaffte es der Onlinehändler zwar sogar mal auf ein Nettoergebnis von 234 Mio. Euro, jedoch stand dem ein Umsatz von 10,4 Mrd. Euro gegenüber. Entsprechend belief sich die Netto-Marge irgendwo auf 2 %, was wirklich ziemlich wenig ist.

Das grundsätzliche „Problem“ lässt sich nicht verändern. Zalando kostet die eigene Logistik eine Menge, die Margen dürften auch in Zukunft tendenziell eher niedrig bleiben. Wobei das Management mit einem Premiumprogramm für Vielkäufer höhere Margen erzielen kann. Zudem ist kostenloser Versand lediglich noch für größere Bestellungen über 29 Euro verfügbar, was das Margenprofil mittelfristig erhöhen dürfte. Das kapitalintensive Geschäftsmodell dürfte die Ergebnismargen trotzdem tendenziell eher limitieren.

Kann der Onlinehändler daraus einen Vorteil ziehen?

Zwölf oder zukünftig 15 Logistikzentren innerhalb Europas zu unterhalten ist zwar kostspielig. Aber es ist auch Teil des Erfolgsrezepts des Onlinehändlers. Das Management von Zalando kann nämlich die gesamten Prozesse der Wertschöpfung kontrollieren und beeinflussen, was wie und in welchem Tempo beim Kunden ankommt. Für einen Mainstream-E-Commerce-Ansatz ist das ein wichtiges Element.

Zudem dürfen wir nicht vergessen: Das Volumen, das Zalando abwickelt, ist bereits hoch. 10 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr sind ein Wert, auf dem das Management trotz kostspieliger Logistik inzwischen skalieren können sollte. Wenn man es perspektivisch schafft, eine mittelfristige Marge zwischen 3 und 5 % ins Visier zu nehmen, so wäre das ein erster Achtungserfolg.

Trotzdem sollten Investoren bei der Zalando-Aktie im Auge behalten, dass es eben nicht ein Plattform-Geschäft wie zum Beispiel Etsy (WKN: A14P98) ist. Nettomargen im zweistelligen Prozentbereich sind deshalb nicht so einfach möglich.

Der Artikel Die 12 Nachteile der Zalando-Aktie (die trotzdem einen Nutzen haben) ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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Aktienwelt360 2023

Autor: Vincent Uhr, Investmentanalyst


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