Apple mischt den Finanzmarkt auf: Nutzer können sich auf 4,15 Prozent Zinsen freuen 18.04.2023, 14:29 Uhr von BörsenNEWS.de

Apple mischt den Finanzmarkt auf: Nutzer können sich auf 4,15 Prozent Zinsen freuen
© / Bild: pixabay.com
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Apple 228,90 EUR -0,14 % Lang & Schwarz

Apple bietet zukünftig Usern in den Vereinigten Staaten ein digitales Sparkonto an und baut somit sein Engagement im Finanzbereich aus. Funktionieren soll dies über die Apple Card. Die jährliche Guthabenverzinsung soll 4,15 Prozent betragen. Andere Banken dagegen bieten ein Vielfaches weniger an. Vorerst richtet sich der Apple-Service nur an User in den USA.

Um von den vergleichsweise hohen Zinsen von Apple zu profitieren, müssen User nur eine digitale Kreditkarte, die Apple Card, besitzen. Im Apple Wallet kann dann alles weitere eingerichtet werden. Wer eine Apple Card oder Apple Pay besitzt, kann dort einstellen, dass Gutschriften aus dem Cash Back Programm Daily Cash automatisiert auf das Sparkonto fließen. Per Überweisung von externen Konten können bis zu 250.000 Dollar auf das Apple Konto überwiesen werden. Es entstehen für das Tagesgeldkonto keine Gebühren und es wird auch keine Mindesteinzahlungen geben, wie Apple betonte.

Kooperation mit Goldman Sachs ermöglichen hohe Zinsen

Mit der Apple Card kooperiert das Unternehmen bereits mit der Bank Goldman Sachs aus den USA. Um Kunden zu locken, bieten beide Unternehmen in Zusammenarbeit einen Zinssatz von 4,15 Prozent an. Derzeit bieten Banken in den Vereinigten Staaten ihren Kunden etwa 0,35 Prozent effektiven Jahreszins auf Sparkonten an. Dies kann man aus Daten der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) entnehmen. Somit ist der Zinssatz bei der Kooperation Apple und Goldman Sachs mehr als zehnmal so hoch.

Andere Banken bieten auch hohen Zinssatz an, aber mit weniger Komfort

Aber auch andere Institute bieten einen vergleichsweise hohen oder höheren Zins, als bei Apple, an: Marcus by Goldman Sachs hat einen Zinssatz von 3,9 Prozent ohne Mindestguthaben und monatlichen Gebühren. Und auch die CIT Bank bietet ein Sparkonto an mit einem Jahreszins von 4,75 Prozent. Allerdings müssen Kunden hier ein Mindestguthaben von 5.000 US-Dollar einzahlen. Weitere Konten wie z.B. bei Capital One oder bei der Vio Bank haben einen ähnlich hohen Zinssatz und keinerlei Mindestguthaben. Großer Vorteil des Unternehmens mit dem Apfel ist allerdings, dass das Konto kinderleicht und ohne riesige Formalitäten und etlichen Klicks eröffnet werden kann, da das Wallet auf jedem iPhone vorinstalliert ist. Apple legt dabei also Wert auf Komfort für die Kunden und Nutzer.

Kein Apple-Cash Service in Europa

Ob Apple Cash nach Europa kommt, bleibt abzuwarten. Derzeit bietet Apple diesen Service nicht an, auch nicht mit einer Partnerbank.

 

Börsennews-Redaktion intern / pr

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,39
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 3,12
Hebel: 7
mit moderatem Hebel
Smartbroker
UBS
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: UQ3905 UP74AF. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer